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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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kling hervorzubringen vermögen, die man von den vie-len kleinen Ein-und Ausbiegungen nicht erwarten kann,aufgetragen werden. Solche Grenz »Linien der Wäldersollten daher oft mit starken Massen stolz hervortretenund mit eben so kräftigen riefen Einschnitten wieder zu-rückweichen , aber ohne daß sie sich ähnlich wiederholen.

Man bemerkt aber auch gar oft an den äußern Um-rissen der natürlichen Wälder sehr beträchtliche baum-leere Einbrüche, die sich tief in das Innere des WaldeSzurückziehen, bis sie sich ganz aus dem Auge verlieren,und die mit Rasenteppichen vom üppigsten Grün beklei-det sind.

Diese Einbrüche, oder Einschnitte, wo der Wald insein geheimnißvolleö Dunkel zurücktritt, sind sowohl inder Landschaft - Malerey, als wie in der Gartenkunstvon gleich großer und äußerst angenehmer Wirkung.Ihre von der Sonne abgewendeten Waldseiten werfenbreite Massen von Schatten vor sich hin, die sich derLandschaft-Malerei vorzüglich empfehlen, während dieentgegengesetzten im vollen Lichtglanze prangen, bis sichbeide in'S feierliche Dunkel verlieren. Siehe die SkizzeX. bei A.

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Wenn also dergleichen Wälder auch in Gärten mitsolchen kühnen und ausdruckvollen Umrissen erscheinen;wenn dadurch auf der ganzen Waldkette Licht und Schat-ten malerisch vertheilt worden ist; wenn sich die For-men der Vor» und Hintergründe, schön und deutlichentfalten und auseinander weichen; wenn die ausländi-schen mit den einbeimischeu Bäumen in stolzen Massenund harinonisch gruppirt sich zeigen; wenn sich überall