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Neuheit von Farben und Formen verbreiten, welche dieäußere Natur nicht ausweisen kann; dann gebührt drrbildenden Gartenkunst der bescheidene Triumph, dieNatur nicht allein treu nachgeahmt, sondern sie auchnoch (zwar mit ihren eignen Schätzen anderer Welt-theile) bereichert, verschönert, und in einen Garten ver-wandelt zu haben.
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Auf solche Umrisse des ZcichenstabS, die auch beiden getrennte» Waldparthien und Gruppen die nämlicheAnwendung finden, werden dann Stäbe errichtet, dieso, zo bis 50 Fuß entfernt werden können.
Ist solches geschehen; dann muß man diesen mit demZeichenstab früher gemachten Strich sorgfältig wiederauswischen. Es darf auch dafür kein anderer Strichmehr, weder mit der Haue, oder auf eine andere Wei-se aufgerissen werden, wie es gewöhnlich zu geschehenpflegt *) um nach dem Laufe solcher Linien, oder Rin-nen die äußern Baumlöcher, die den Saum des Wal-des ausdrücken sollen, auszngraben. Die Natur bezeich-net keine solche scharfe sichtbare Linien, ihr Waldsaum ist
*) Hier muß aber besonders erinnert werden, daß bei demGraben der Gebüsche und Gruppen, welches in den er-sten Jahren, um das Unkraut zu vertilgen und denWachsthum zu befördern, unvermeidlich ist, oft durch dieArbeiter und durch das scharfe Abstechen der Rasen, welchediese Gebüsche umgeben, häßliche steife Umriße hervor-gebracht werden, die schlechterdings nicht geduldet werdendürfen, sondern diese Rasen müßen sich ohne eigene Con-tour zu beschreiben, ungesehen unter die Gebüsche verlie-ren, weil weder die Wälder noch die Gruppen mit ei-gentlichen bestimmten Umrissen versehen werden dürfen,»eou sie nicht mit der Natur in Widerspruch treten sollen.