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Beiträge zur bildenden Gartenkunst für angehende Gartenkünstler und Gartenliebhaber / von F.L. v. Sckell
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UebrigenS giebt es Fälle, wo man in Gärten auchmit wenig Wasser imposante Ströme durch Täuschungbildet. Solche künstlich tauschende Ströme vermag dannnur das Auge auf eine gewisse Strecke und nur bis da-hin ;u verfolgen, wo sich dieser Strom hinter ein unzu-gängliches Gebüsch versteckt, um sich da und uugese,Heu wieder in einen schmalen Bach zu verwandeln, derseinem Zufluß angemessen ist. Da nun das Auge einensolchen Strom, der an seinem unsichtbaren Ende auf-gestellter Hindernisse wegen, dir auch bald aus Tiefe»mit Dorngesträuchen bewachsen oder aus Felsen Abgrün-den bestehen können, nicht weiter mehr zu verfolgen imStande ist, so hat die Phantasie einen weiten Spiel-raum, seinen Lauf »ach Gefallen fortzusetzen. Bei ei-nem solchen Unternehmen aber, wo der Zufluß des Was-sers gering und seine Ausdehnung groß ist, darf daSWasserbett kein Wasser durchseihen laßen, ein Umstand,der jedoch auch durch die Zeit, durch's Verschleimen,oder durch einen Letlenbvden gehoben werden kann. ImGarten zu Blenheim in England wurde mit wenigWasser ein ähnlicher kraftvoller Strom angelegt, undder auch eine glückliche Täuschung zuwege brachte, dienoch durch ein großes Schiff, welches vor Anker lag,erhöhet wurde. UebrigenS aber ist es keine so leichteAufgabe, eine solche Täuschung zu bewirken; das lang-same und schleppende Strömen erweckt bald Verdacht,und ich kann daher auch meinen Lesern zu einem solchemUnternehmen nur im äußersten Falle rathen, weil sienur sehr selten glücken.

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Der Charakter der kleinern Bache ist, wie schon