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und durch Umwege eine längere Linie beschreiben. Aberein solches Täuschen glückt nicht immer, oft wird dieserBetrug nur zu bald entdeckt, wenn nicht bei solchenstark gebogenen Schwingungen (die sich obendrein vielmalwiederhole» müßen) Hindernisse aufgestellt worden sind,die diese veranlaßt haben konnten.
Bei solchen sich wiederholenden Kehren und um denVerdacht, den sie erwecken konnten, zu zerstreuen, mußder Wanderer bald durch eine schöne Inschrift, durch einemurmelnde Quelle, die ihm Daucluse, die Klagen an Laurazurückrufen, eine Urne, eine Büste :c. überrascht und seinGeist mit höher» Dingen,-als mit dem Lauf der Wege,beschäftiget werden.
Nie darf man aus einem Weg seinen Nachbar wahr-nehmen, weil dieses die Täuschung von Größe auflösenwürde. Das Gebüsch, welches solche nahe Wege trennt,muß daher ganz gedrängt und undurchsichtig erscheinen.An den schmalsteu Stellen sollte diesem wenigstens nochiZ, 20 bis 30 Fuß Breite gegeben werden. In großenausgedehnten Gärten aber, wo keine Täuschung fürscheinbare Größe nöthig ist, da können wohl zuweilen auseinem Weg andere zwischen durchsichtigen Pflanzun-gen abwechselnd gesehen, und durch das augenblicklicheErscheinen und Verschwinden der Vorübergehendenschöne belebte nnd bewegliche Bilder hervorgebrachtwerden.
Ein Weg, der an einem etwas steilen nackten Hü-gel nach einer sanften Schwingung schräg hinaufführet,wo jenseits eine schön? Landschaft, halb verborgen, all-mählig hervorraget, ist von einer vorzüglichen maleri-schen Wirkung und Schönheit. Ein solcher Weg sollteaber, um diese Schönheit auszudrücken, nur «inen,
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