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0 3 8 1 5 5Ein ſehr geringe ſo nahe aneinander rucken koͤnnen, als wir nur wollen, nur daß ſie 5 etwa
20 Alrchitectura Hydrauliea. Erſtes Buch.
ſcchen har, dicſe nehmlche Seiten- Fläche durch die Heſſſte der Waſſer⸗ Höhen
tipliciren. N N g. ch ll.Auf was Art di ⸗. 375. Hier haben wir dann die beſte Gelegenheit zu zeigen, in wie weit 6
jenige Krafft zu jenige Schwuͤrigkeit, ein Schutz⸗ Brett in die Hoͤhe zu heben, erſtrecke, wodaberechnen, welche allbereit im 229. Paragrapho ca den 5 115 wollen lüb een eeaun en l, J. Schub annehmen, und ſetzen, es haͤtte eine Waſſer⸗ Höhe von 8. Schuhen 4%Prett, gegen wef mithin betrug die Flache, welche eigentlich den Waſſer⸗Druck auszuſtehen⸗ 400 1001chem ſich das Waß drat- Schuh. Multipliciren wir nun dieſe 40. Quadrat- Schuh durch 4. Scſerſtemmet in die nehmlich durch die mittlere Proportional- Hohe, ſo erhalten wir 160. Cubic 0%Hoͤhe gehoben oder 11200. Pfundt vor den Waſſer⸗Stoß oder vor diejenige Druckung, mit 15werden ſol. das Schutz⸗Brett gegen die Nuten⸗Standter angedruckt wird, wovon wirdas Drittheil, nehmlich ohngefehr 373 3. Pfundt vor die darbey fuͤrfallende Erich 10.nehmen, und noch zu der Schwehre des Schutz⸗Bretts hinzuthun muͤſſen, da 1galſo ſolchergeſtalt denjenigen Widerſtand, nehmlich 1493 3. Pfundt ausfindig g. oh
haben, den die Potenz in dem erſten Augenblick, da ſie zu wuͤrcken anfangen won
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wendig uͤberwaͤltigen muß: Maſſen in denen andern drauf folgenden Augenbl. dete
gedachte Widerſtand immer geringer wird, aus Urſach, weilen die Druckung 9Friction in eben der Verhaͤltniß immer abnimmt, ſo wie die Quadrata dererjen g 90.
ſer⸗Hoͤhen immer kleiner werden, welche das Schutz⸗Brett waͤhrend dem in?!“ſteigen, auf ſich hat.(per 9. 3630. 0 l
Anmerckungen u. 376. Es ſtehet hierbey annoch zu bemercken, daß das Schug e
ber dasjenige„rend es in die Hoͤhe ſteiget, in einem gewiſſen Puncr der Erhebung eintreffe herb%erm
.was annoch fuͤr⸗welchem ſeine Schwehre mit der Friction das Gleichgewicht haͤlt, und dannend Bret, keitlesweges ehender geſchehen kan, daß dieſes e waͤhrend dem en 1%ter gehoben und fallen eine genugſame hinlaͤngliche Bewegungs⸗Krafft bekommen ſollte, gantz t bee, gwieder geſencket derum biß an die Schwelle des Ausguſſes herunter zu gelangen, bevor es nich Dwerden. biß an eine gewiſſe Hoͤhe uber dieſen gedachten Erhebungs⸗bunct erhoben worden. 4 dN 1da hier die Erickion in eben der Verhaͤltniß mit anwaͤchſt, ſo, wie die Qua achWaſſer⸗Hoͤhen,(per§. 363.) herentgegen die gedachte Bewegungs⸗Krafſt 0 10%dings nur in einer ſolchen Verhaͤltniß zunimmt, wie die Quadrat- Wurtzeln dieſh al 5lichen Hoͤhen,(per 5. 171.) ſo muß folglich nothwendig das Schutz⸗Brett/ debnicht von einer genugſamen Hohe herunter fallt, unterwegens ſtecken bleiben, hes weiter hernieder weichen kan, wenn es nicht anders woher Huͤlffe bekommt. 195%Fig. 30. 9. 377. Um dann alſo nun diejenige Wuͤrckungs⸗Krafft, die das Waſſer iAuf was Art die vertical- ſtehende Flaͤche AB CD ausuͤbet, in noch deutlichere Erkaͤndtni N JobiDruckung, mit als wir biß anhero gethan haben, wollen wir uns hierzu eines regulairen Parelg hele das 81 ABCDEFLM bedienen, an welchem eines von deſſen Maaſſen AM, wenn r,ken- Fläche wür kleiner oder groͤſſer ſeyn kan, als die Höhe des Waſſers BA. Wir wollen f bcket, der Erkaͤndt⸗ Grund ſetzen, als haͤtten wir auf denen Linien DJ und AK, die Theile DH die 9000niß noch deutli⸗ und zwar jeden Theil, der Waſſer⸗Hoͤhe A; gleich angenommen, anbey au 50Hcher zu machen. C= und 5 G gezogen, um ſolchergeſtalt gleichſam die Coͤrperliche Groͤſſe 1 WIe,dco0acsdurch vorſtelig zu machen, die in ſolchem Fall ein Stück oder einen The. aausdruckt, deſſen Schwehre ein gleichguͤltiger Werth von derjenigen Dr alewelche die Seiten⸗Flaͤche AB CD hier auszuſtehen hat; welches an und vob ſch, Gcherwieſen worden, weilen, wenn wir den Werth von der gedachten Coͤrperliche 1 100haben wollen, alſobald nur dieſe nehmliche Seiten⸗Flaͤche AB( durch die g 1 0AG oder AB multipliciren duͤrffen. Nehmen wir nun die Waſſer⸗Hoͤhe 10 1groſſe Anzahl gleicher Theile abgetheilt an, und bilden uns anbey ein, als Naa deedem Theilungs⸗Punct eine der Grund⸗Flaͤche parallel- lauffende Flaͤche biß 11800 0ge Flaͤche 6B CH aus, ſo wuͤrde vermoͤge deſſen alſo die Coͤrperliche Groͤſſe 0in eben ſo viele prismatiſch⸗ geformte Unterſchiede, und die Seiten⸗ Flaͤche fcharh 00eine gleiche Anzahl unter ſich gleicher Reckangulorum eingetheilt ſeyn. ruckgibt alsdann die Schwehre des Waſſers von jedem Unterſchiede diejenige O 5welche ein jedes mit ihme zutreffendes kleines Rectangulum von der Flaͤche 5zuſtehen hat. Da nun auch dieſe prismatiſch⸗ geformte Unterſchiede einer 905haben, ſo verhalten ſich alſo ihre Schwehren oder diejenigen Druckungen, bie
5 eben das Maaß angeben, wie ſich diej l 0 lten,1 5 7 ejenigen Trapezia unter ſich verhaltenFig. 29. und ſen prismatiſch⸗ geformten Unterſchieden eben zur Grund⸗Flaͤchen dienen nd 564005. 358. Weilen wir nun einmahlen die Seiten⸗ Flachen EEx Cn 5 510 b Kl chMenge Waſser iſt einander beruͤhren,(per. 373.) ſo erſehen wir hieraus, daß die Flache ogauer gewaltigen einer ſehr geringen Menge Waſſer 15 eben 95 Krafft gedruckt wird Welt%45 15 vermoͤ⸗ hen wuͤrde, wenn die gedachten Seiten⸗Flaͤchen in einer ſehr groſſenend. 5 5 5 5
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