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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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„ echtes kIpdracltes, Erſes Buch.

einzunehmen, ver⸗ ſo bekommen wir alſo die Groͤſſe he vor diejenige Druckung, welche ihre Selle,.

On ieſer 5 e 3 Ie e Was- che auszuſtehen hat,(per 9. 374.) und die Groͤſſe rhe vor ihre Schwehre, wok 140

Fantet ſtei dann folgenden Proportions⸗Satz folgern: hh: rhe= h: r, welches fo 1ge d de, e,er Eaultin den gen will, daß ſich nehmlich derſenige Nachdruck, den das in dem Geffſfſhhalben Durchmef tene Waſſer anwendet, um den Raum der Saͤule einzunehmen, zu d wehfer ihrer Grund⸗ Action oder Wuͤrckungs⸗Krafft, welche dieſe nehmliche Waſſer⸗Saͤule urch 1Fläche verhalt. um hernieder zu ſteigen, verhalte, wie ſich ihre Hohe zu dem halben 1 1 1ſer ihrer Grund ⸗Flaͤche verhalt. i 3 eee del

95. 427. Hieraus laßt ſich dann alſo ſchlieſſen, daß, wenn die Hoͤhe

ſer⸗Saͤule ihren eigenen halben Durchmeſſer uͤbertrifft, alle diejenigen Waſſer unte 0

aus denen eben dieſe Waſſer⸗Saͤule zuſammen geſetzet iſt, niemahlen zugleic 1150 0

der durch eine ſolche Oeffnung ihren Ausgang nehmen konnen, welche ihrer Gr. e

che gleich iſt, weilen in ſolchem Fall diefenige Krafft, mit welcher ſie hernieder 1

trachtet, geringer oder ſchwaͤcher iſt, als die Krafft desjenigen Waſſers, ehe 1

vorigen Stelle wiederum einzunehmen ſuchet; Woraus dann alſo ſo viel zu erf ch

dieſe Waſſer⸗Saͤule, waͤhrend der Zeit des Auslauffens, beſtaͤndig einerleh fe f

haben muͤſſe, weilen die Stelle derjenigen Waſſer⸗Theilgen, welche ſich von ah

dern, gleich den Augenblick wiederum mit denenjenigen erſetzt wird, welche ſo ö

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sjenige Waſ⸗ die Reihe trifft, ebenermaſſen hindurch zu dringen ſuchen. eeeſe, ae in el 1 55 58 Hieraus folgt dann alſo abermahlen, daß, wenn dat 100nem Gefäß einge Gefaͤß enthaltene Waſſer bey einem beſtaͤndig gleich hohen Waſſer 5 0%beandig bey halten wird, dasjenige Waſſer, welches durch eine in dem Boden de Kt 015 Höhe un⸗ angebrachte Oeffnung hindurch flieſſet, beſtaͤndig einerley Geſchwindian bterhalten wird, muͤſſe, weilen es von der geſamten Schwehre derjenigen Waſſer⸗Saͤu% eflieſſet beſtaͤndig eh nde Hdd cb bd e Nraff alſo 10 fuͤglich als 1 45 1durch die in dem derliche oder beſtändig ⸗ gleichbleibende Krafft, welche beſtaͤndig ge. 1 gegen die gantze Erſtreckungs Weite des Oeſſnüngs⸗ Locher age i anſchnOeffnung nach ei⸗ nen.ner ſtets gleich⸗ I, a f J. 17%bleibenden Ge⸗ Roͤhre enthaltenen Waſſer, das ſich aus ſelbiger durch eine ſolche Oeffnungſchwindigkeit her die ihrer Grund⸗Flaͤche gleich iſt, weilen es gleich in einem Stuͤck auf cane öaus weilen es von ſam wie ein von Eiß zuſammen geſetzter Cylinder hindurch faͤllet, oder deutlah 15cher l es, indem es ſich ausgieſſet, anfaͤnglich nur eine gar geringe geſchwindigkeit ehgleichen Krafft aber alsdagn ebenermaſſen allo amwachſet, Jo wie dieſennge, weiche ſchwehr gefort getrieben dem erſten Augenblick ihres Falls an in beſtäͤndigen Zunehmen zu erlangen fe 1 mch2 1985 95 5 77 1 00 1 72 900 Au 7 8 1 F„Wenn ſich das der Seiten keinesweges wieder erſetzet wird, mithin auch deſſen Seiten ben unmittelbarer Weiſe auf die innere Seiten⸗Flaͤche des Gefaͤßſes zutrifft, 01 deren ſich 92 hier in eben denen Umſtaͤnden, wie alle die mit einer Schwehre 60 ch.9 effnung 1 ihrer per, folglich muß es ſich ebenermaſſen dem Geſetz von deren zunehmenden Ir!Grun d⸗Fläche keit(per b. 154.) unterwerffen, maſſen ſich hier bey auh diert Umſtand harte 00gleich iſt ergieſſet, einige Veraͤnderung bewerckſtelligen koͤnnte. Es muß iernäch alſo diefen g anNara eine dergleichen Roͤhre um 52 1 9 e e a val 80 0 10 awaͤhrend demHer gi 8 n 5 1 a eh0 dem gleich ſehn, die bey einem Coͤrper erfordert werden wuͤrde, welcher völlig hegſes“boch eich wn nehmlichen Raum falend durchwandern ſolte, den die Ober⸗ Flache des Was 00digkeit, die eben gedachten Roͤhre durchwandert hat.(per b. 1719 f uch eiue 0ſo antwächßt, ſo b. 430. Wie wir nun ſo wohl eine beſtaͤndig⸗ abnehmende als auch glei dewie die Feſchwin dig⸗ zunehmende Geſchwindigkeit in eine unveränderliche oder beſtändit alfEirper(bi che bende Geſchwindigkeit verandern koͤnnen, wenn wir nehmlich nur ei dial

11 ter fal⸗groſſeſten Geſchwindigkeit nehmen,(per 5. 160.) ſo muͤſſen wir alſo Nöht 0ſrey herunter fal, fee 5 f ie Waffe„Verſchwend ier solchen Pulen. iche Art verfahren, wenn wir die Waſſer⸗Verſchwendung einer wel* wir im vorigen Paragrapho angefuͤhret haben, mit der Waſſer⸗ Verſe Vergleandern, die beſtaͤndig mit einerley Waſſer⸗Hoͤhe unterhalten wird, in

b. 429. Eine gantz andere Bewandtniß aber hat es mit dem in einen ö

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ſtellen wolen. 85. In einem JeFig. 5, f,. 41. Wenn die Ober- Flache des in einer Röhren oder in wi 15Diecheſchwindig⸗ Behaͤlter eingeſchloſſenen Waſſers, nachdem ſie vorhero waͤhrend einer g 0% 55che 0 00

keiten des Maß einerley Waſſer⸗Paß BC unkerhalten worden, alsdann aber auf den Weſcherfers verhalte ſich, unterhalten wurde, ohnangeſehen derjenigen Verſchwendung, mit w H 10wie die gus 90 Waſſer durch die in dem Boden des Gefaͤſſes angebrachte Oeffnung