Band 
Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
Seite
29
JPEG-Download
 

debe. Von der Theorie derer Waſſer⸗Plompen. 29

daheaunnit ich mich deutli erklaͤre, wollen wir den gebrochenen Hebel ED C in90 0 alben, wie Which an demſelben und zwar an des Bogens EF auſſermö Jeg gbrachl 5 gufgehenckt, an deſſen anderm Theil oder Ende C aber eine Rolleboa dhe oder dp, Es hat eine Richtigkeie, daß, wenn die fortzontel- Linie BD,der odieſen I Kante eines unwanckelbahren Balckens vorſtellet, und wir fuͤgen zwi-ö en men und der Rolle KS, den Keil O A Q hinzu, um ſolchen vermoͤgeae, der der Krafft T, von B nach D, zwiſchen gedachten beyden Stuͤcken fort-5 bee dlſcbald ſowohl die Rolle zur Niederſenckung, als auch die daſt Pdens O 4(Ben wird. S ö i

cage ko n ga, Gleichgewichts- Stand, die Wuͤrckungen derer dreyen hier zu0 ſchten amenden Kraͤffte e 4 0 giebt den Nachdruck der obengabes,„gegen den an; die andere Seite AQ den Nachdruck, mit melchem diee de uu weden Balcken B 5 würcket und welcher die Stelle der Schweßre des9 ſhenigene chem wir vorjetzo handeln, vertritt; die dritte Seite O. endlich,de oder deut, dachdruck an, welchen die ſchraͤge Flaͤche oder der Keil qusſtehene Krafft Ter, denjenigen Nachdruck, der aus der Zuſammenkunfft der wuͤr-9„ uun ſchlech und des vom Balcken B15 geſchehenen Widerſtands entſpringet.f gast d die Laschterdings die wuͤrckende Krafft J iſt, die die Rolle zum Niederſtei-del edu. der zum Steigen zwingen kan; ſo erſehen wir alſobald, daß ſich dieſe10 die be ee der Laſt P, oder zu demjenigen Widerſtand, welchen die0 90 ag he dee cle oder dem Keil entgegen ſetzen kan, eben ſo verhoͤlt: Wie6 forsens deg Wörtchen

8

10

„ 0 Flaͤche A O, zu ihrer Grund⸗Flaͤche A Q. oder wie ſich1 ret

0. m ckels A lchen die raͤge Flaͤche 0 5 mit dem fert

inui Toto verhaͤlt: Mithin alſo dieſe Krafft T, nicht gaͤntz-90 leer in dem Fa en die Laſt i bleibt, dair banmittelbar gegen den Balcken BP anſtemmet. 0gedachte deo angefuͤhret haben, appliciret ſich von ſelbſt aufdie Wuͤr-n

0 eb⸗Rades: Dann jeder Heb⸗Ramm kan als eine ſchraͤgedee ſaeſhiede, man will, Agen 19 Vg oder Kruͤmme, als ein Zuſam-a0 feel ſich 0 einander ſtoſſenden ſchraͤgen Flachen angeſehen werden, von

it s obige ins beſondere wiederum ſagen laßt. Weilen aber9 higher ie Kraft mit dem e 199 berſchiedene Winckel ormiren; ſo folge5 0( 10 arck gantz nicht mit gleich ſtarcken Nachdruck wuͤrcket, ſondern baldhes ren Win als die daſt ſeyn muß, nachdeme nehmlich die Fangentes derere dei 5 den Sinum Totum übertreffen oder nicht uͤberkreffen, wiebeweiſen wollen. 8weſtre Anmerckung hat ſeinen Grund, wenn er ſaget, daß dasbwehrer ſeyn wüſſe, 55 5 Waſſer⸗Saule, ſo man herauficht gemiit es niemahlen aus ſeiner untern Angel Pfanne heraus trete.un die enugſam verſtehen, was er damit ſagen will, wenn er hinzu fü-eſes geſchehe„das Heb⸗Rad auf beyde Rollen zugleich wuͤrckenbeyde Kolben zu einerley Zeit das Gewaͤſſer aufwarts drucken

dem„die zwiſch wegen der Figur des Rades gantz nicht geſchehen kan: Denn1 dhe gerad ſiſhen zweyen 05 vorfallende Tiefe dem Gipfel eines andern1 5 10 ite erck Diameter gegen uͤber ſtehen. Und weilen die Wellen derer bey-0 gage gechen Dun ihrer voneinander abſtehenden mit dem Diameter des Hebe-1 da af dien zu l 8 unwanckelbahr erhalten werden; ſo iſt es nicht moglich,0 hen a alder 0 n einerley Zeit hernieder ſteigen koͤnnen„was auch immer„ and dauer Pfangne begegnen mochte. Wenn auch uͤberdem der untere Angel-1 But 1, Rad kme ſalklich austreten ſolte, wuͤrde die Welle auf die Seite fal-1 dan, Wiz die aczante gantz und gar nicht mehr gegen die Nolſen arbeiten, mit ei-„ fin, uns des Weng wuͤrde gantz keiner Wuͤrckung mehr faͤhig ſeyn..16 em leg doe obere 1 Hire ſein Gebrauch oder Anwendung der Cyeloide an- Der Gebrauch61 n Hen ire Grümme erer Hebe⸗Kaͤmme zu determiniren, und dadurch der Cycloide,% ier p ware neumferen ebe⸗„Wellegleich um des Non.„ en gz, edet re dieſeg dat des Heb⸗Rades, dem Weege der Rollen eee 5ö 0 en Janet, in ein Mittel gantz wohl ausgeſonnen um die beyden Kraͤffte, von 190 pi 60 50 pie ſolen wären wagckliche Gleichheit zu bringen, wenn ſie nur allezeit von glei⸗ vollkommener zu0 0 Eil des aus de Oie ſind aber von der unveraͤnderlichen Gleichheit weit ent⸗ machen, ſchicktN det 0 bekandt 98 folgenden deutlicher abzunehmen. ſich hieher gantzN da 5 e At Cen angens oder eine Berührunge⸗ Linie EF, die in E ud gar nicht0 Ju

Solchenfalls exprimiren die drey Seiten des rechtwincklichten

örigevegge t mit ei ines des Jeuge⸗ Fig. 3.& 4.0 e zogen w eit mit einer auf eines des Zeugin- Sic pe Bogen Stücke zaſnumerden Sehne AD parallel laͤufft, Tab. 7.onders noch jederzeit der in E zuſtimmenden Halb⸗ h Fig. 4.H e