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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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Bweytes Vapitul

Von der Würckung des Gewaͤſſers in denen ſo genanWaſſer⸗Leitungs⸗Roͤhren. 1ebogenel Nhl

Das Gewäſſer, g. 1203. MS iſt bekandt, daß das in einer gekruͤmmten oder ung aer ildas in 9 Heber 5 1 oder 1 zu ſeyn pfleget, eingeſchloſſene 155 1 09 f en a der eine Arm dieſer Roͤhre auf eine Quelle oder auf e aſſe gefwegeb an der einne ker zuſtimmet, in dem andern Arme auf eben dieſe Hohe oder auf gleich ge gröſſeh erAm gehe zin, aufwärts ſteiget, und in solchem Stande ruhig verbleibe, wofern nicht ses Geimund zu der an oder Gewalt, als der Nachdruck derjenigen Waſeer Saule iſt, die undern wieder her. Waſſer⸗Paß⸗Stand erhält, demſelben eine Geſchwindigkeit beybringel. dabaut orſey be zwinget, ſich in einen Waſſer⸗ Kalten zu ergieſen, der darzu gewiedu n denn in bel1 fangen. Verlanget man nun, daß dieſe gröſſere Kraft oder Gewalt, 1 mah 1 5 f0

Muͤndun: 5 man 5

ſtern Arm Röhre ſtern Arm⸗Roͤhre befindlichen Gewaͤſſer ſelbſt herkommen ſolle; So! ine gro 00hoher ſtehe, als dig die andere Arm„Roͤhre niedriger machen, ja um ſo viel niedriger je ei ird ſch boch

die Mündung der ge Waſſer dieſelbe herbeyſchaffen ſoll: Und eben dieſe Menge Waſſer, childRöhre Arm, zeit nach der Weite oder Muͤndung der Roͤhre, und nach derjenigen Ges beſtkel gh2 ken, welche das Waſſer bey ſeinem Auslauf oder Ort, wo es herauslauft/ both de8 Es folgt alſo, daß, wenn man verlanget, daß eine gewiſe o Diameter on geMenge Waſſer in einer Roͤhre wieder in die Hohe ſteigen ſoll, und der Di foMündung dieſer Roͤhre iſt gegeben, das Gewaͤſſer in dieſer Roͤhre mit 5 5 15 lleſchwindigkeit noch n muß, welche vermoͤgend iſt, die begehrte Meng 5 0und daß auch noch uber dem zwiſchen denen Hoͤhen derer Arm⸗Roͤhren 0 10gewiſe Verhaͤltniß ſtatt haben muß. fcger in delchyal,Worauf eigent⸗. 1204. Es ſind alſo drey Dinge zu betrachten, um das Gewaͤſſ iſt di 1lich zu ſehen, weñ Rohren wiederum gehoͤriger maſſen zum Steigen zu bringen. Das el ndung, 4 0man ein Gewa Waſſer, die verlangt wird. Das andere, die Circul⸗Flaͤche oder die Midge 10ſer durch beit, Röhre. Das dritte, die Geſchwindigkeit des Gewaͤſſers. Da nun 1 5 dhe 0ie it e h,el 96 00

2 7 klei Roͤ 1 g 2 5

1 ſorteiten dach„welches erfolget, wenn die Circul⸗Flaͤche oder die Muͤndung diendie Länge desjenigen Weeges multipliciret wird, welchen das Gewaͤſſer in 1 6nute zuruckleget, nichts anders als die eigentliche Menge Waſſer iſt/ 0 ich

ter Zeit erhalten wird; So kan man alſo aus dieſen dreyen Groͤſſen el

Gleichung formiren, durch welche ſich alſobald, wenn zwey von dieſe

oder bekandt ſind, die unbekandte Dritte erfahren und berechnen laſſeegen mi

bdel

Eine Formul, um J. 1205. Benennen wir den Diameter der Leit⸗Roͤhre nach Buzu e wie ſtaben d; Die Ausgabe des Gewaͤſſers in Zeit einer Minute, mit öhre odee und endlich die Geſchwindigkeit des Gewaͤſſers bey dem Außfluß der Nö ir

N Ort derſelben, wo es herauslaͤufft, mit dem Buchſtaben v; So bach rehm

geben wird, wenn i 8 i.man ihre Mün- druckung dd oder dd: 144, eine Verhaͤltniß, welche anzeiget, wie ſi 0

dung, und dieGGe⸗ 144 a iche verha 0 0Gwen 15 drat des Diameters dieſer Leit⸗Roͤhre, zu einer andern Quadrat Schi fs weiß. einen Quadrat⸗Fuß, und alſo 144 Quadrat⸗Zolle groß iſt. Dieſe eeit⸗ N!alsdann die Groſſe der Muͤndung oder die eigentliche Circul⸗Flache d z verbal edrat⸗Zollen angeben, wenn wir ſagen: Wie ſich 14 zu 1u verhaͤlt; 5 durchdd zu einem geſuchten vierdten Proportions⸗Gliede, welches ſich e

1 5 ee12445 oder kürtzer ohngefehr durch ddl ausdrucken laͤſet. Multipliciren fa2016 a r. ſockung durch v; So bekommen wir die Gleichung dd da V— m:

nehmlich: Wenn man etwan eine Leit- Rohre haͤtte, deren 2 10dre, und die Geſchwindigkeit des. derſelben ſteigenden 1 febenfalls: Man wollte aber gern dieſenige Wenge Waſſer le mſen, welche die Roͤhre in Zeit einer Minute ausgabe; So ſe ewades Diameters dieſer Roͤhre durch die Geſchwindigkeit des deraͤnren, und das erhaltene Product durch die beſtaͤndige oder und