10 Waſſer⸗Bau⸗Kunſt. Vierdtes Buch.
Wercken nicht eher annimmt, bis man ſolche vorhero wohl unterſuchet und rache
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19 5 0 ſie überall von gleicher Dicke und Stäͤrcke, und ob ſie keine Blaſet Hier folget nun die Schwere und der Preiß der gemeinen Ruthe o.
von eiſernen Roͤhren von verſchiedenen Muͤndungen aus der N ormandiſchen⸗ ez
que, deſſen mich Monſ. de! Epine, Controlleur der Waſſer⸗Machine zu Mar
richtet. f 0Vier Zoll im Diameter weite Roͤhren, betragen am Gewicht 160. i125. Livres das Tauſend, mithin. 0 n 8 e die Tolk43. Zoll, 180. 15. am Gewicht, in eben dem Preiß 22. Liv. 10. S.5. Zoll, 230. 15.. ⸗ 28. Liv. 15.8.52. Zoll, 250. 15. 5. 31 Ly. 5.8 96. Zoll, 270. Hb. 7 ˙. 33. Liv. 18.8. die Lol8. Zoll, mit 4. Schrauben, 320.15. am Gewicht 40. Liv. 68. Zoll, mit é. Schrauben, 430. 15. 53. Lid 55812. Zoll, mit 6. Schrauben, 700. 5.= 87. Liv. 10. 5.18. Zoll, mit 8. Schrauben, 1100. 5b.% 137% Ev. 10. SEs giebt auch Eiſen⸗Huͤtten in Champagne, allwo man eiſern Röhren
briciret. Ich habe deren geſehen, 3. Zoll im Diameter mit dre raubendenen die Toiſe 180. 5. wog, und e 125. Livres basti wich dlſe auf 22. Liv. 10. S. zu ſtehen kam. geVor dieſes mal werde ich von denen bleyernen Roͤhren nichts anführen odelen man ſech derſelben im freyen Felde gar nicht bedienet, maſſen ſie zu kostbarnen Dieben zu ſehr ausgeſetzet ſeynd. Ich behalte mir aber vor, alles dasjenige, fievon ihnen zu wiſſen göthig, unftandlich abzuhandeln, wann ich von denen Wa,Leitungen in denen Staͤdten reden werde. Inzwiſchen iſt allhier annoch zu mdaß, wenn man genoͤthiget iſt, an einer Waſſer⸗Leitung, ſie habe nun hoͤltzerle 1dene oder eiſerne Roͤhren, eine oder auch mehrere Knie⸗ oder Winckel Röhrelegen zu laſſen, man nicht wohl Umgang nehmen koͤnne, ſich ſolchenfals bleRoͤhren zu bedienen, denen man den Bug oder die noͤthige Krumme giebet 59
ü man ſolche, vermittelſt Rand und Lappen, mit denen andern wohl verbinden uneinigen 88 8 5 0 eLaͤngſt denen Waſ⸗ 13717. Die Arten derer Waſſer⸗Leitungen mit Roͤ ögen ſehn chfer eitungen muß ſie wollen; ſo muß man ſie in gewiſſen Weiten 8 eee oder 10ſen Hahnen⸗Kaͤſten nen⸗RKaͤſten verſehen, damit man diejenigen 1 850 welche ſowol das Wa 000
D ind⸗ 1 0 1 5 7uff 19 del al ten, als ſolches verliehren, bald und gewiß erfahren und finden koͤnne. Diele 10 0
geordnet werden. nen⸗Käſten ſeynd nichts anders, als kleine Brunnen oder Gruben, allo he,
denen Rohren kommen kan, um das Waſſer von ihnen heraus zu laſſen. Maatſiehet ſie zu unterſt mit einem verlohrnen Brunnen, das Waſſer in demſelben 00fangen, wenn man einen Theil der Waſſer⸗Leitung trocken zu haben verlanget. ahalben muß man, um ſo mehr, wann die Roͤhren bald Berg unter, bald 0liegen, dieſe Hahnen⸗Kaͤſten an denen niedrigſten Orten anordnen, maſſen ſiam vortraͤglichſten. Im folgenden werden wir hiervon ein mehrers handeln. a9Weilen die Lufft, welche das Waſſer mit ſich fuͤhret, oftmalen oerdaß die Roͤhren reiſſen und zerſpringen; ſo ordnet man zur Vorſorge an deneſten Orten Wind oder Lufft⸗Bohren an, damit die Lufft zu denen ihren; 0nehmen koͤnne. Solche Wind⸗Boͤhren ſeynd nichts anders, als eine flerecht ſtehende Roͤhre, die auf die Leit⸗Roͤhren feſt gufgeſetzet, und an einem eoder an eine Saule, oder auch an eine Mauer befeſtiget wird. Man laͤſſet ſolc heſtaͤndig offen, und ſiehet darbey darauf, daß ſie an ihrem obern Theile krum Jeumgebogen gemacht ſeynd, um dadurch zu verhindern, daß kein Unrath i gehineinfallen koͤnne, und macht ſie auch um einige Fuß hoͤher, als derjenige rt! 15das Waſſer eigentlich hingeleitet werden ſoll. Wann aber dieſer Ort gar zu 115 gge; ſo ordnet man laͤngſt der gantzen Waſſer⸗Leitung nur Lufft⸗Haͤhne an, degeoͤfnet werden, wann das Waſſer etwan um einer Ausbeſſerung willen ag poLeit⸗Röhren abgelaſſen worden, und man es alsdann in denenſelben wiederumneuem in Lauf bringen will, da dann hernachmals ein duft, Bahn nach dem a,in eben dem Maaß, wie das Waſſer in die deit⸗Roͤhren eintritt, zugeſchloſſeAuf ſolche Art wird nun die Lufft vorher hinaus getrieben, ſo, daß ſie ohnm 9. 15Lauf des Gewaͤſſers den geringſten Widerſtand thun koͤnte, maſſen ſie alle Freyhelzu denen offenſtehenden Lufft⸗Haͤhnen hinauszudringen. t h 15
0Wie nun aber dieſe Haͤhne zu nichts anders dienen, als nur die Lu bhiu laſſen, wann man die Rohren mit Waſſer anfüllen wil, und es inzwiſchen 9h
der Tal.
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