cke gusgiebt,
„ Tab. 21
Erklaͤrung derer
parciculiren Eich oder abſonderlichen Eich⸗Kuffen, einen deutlichen Begrif erlangen moͤge, die
Ruffen, die vor dieoffentlichen Brun-nen gehoͤren.
auch auf ſolche Art nicht eher an dieſe Roͤhrgen gelangen kan, als bis es vorher autBoden des Raums MX, unter dem untern Theil der Schied⸗ Wand, N, hindurch
paſſiret. Allda wird es dann in einer zweyten Kuffe O aufgefangen, von daraus eshernachmals nach der beliebigen e 1 1—— daſelbſt bel-ſchiedene haſinets oder Abtheilungs? Fache angeordnet worden, welche an dehgSeiten⸗Flaͤchen mit eben ſolchen kleinen Eich⸗Roͤhren durchſtochen ſeynd, wie nvorhergehenden, um nur diejenige Menge Waſſer in dieſelben hineinlauffen zu laſſahdie man denen ihnen zuſtimmenden Quartieren geben will. 0
g General-Aus-⸗ F. 1382. Zum Exempel„von denen Baſſinets oder Eich⸗Baſſins, wech,6 5 bdbefeeilung des Waß allhier die Figur vorweiſet, empfoͤnget das erſte P. dasjenige Waſſer, das 001 ers, welches das gewiſſen Anzahl von oͤffentlichen Brunnen deſtimiret iſt, da es dann ſeinen Weg gle.
. der gebuchten Ben. Arm Cateaden weis nimmt, nemlich aus einem Brunnen in einen tieffer legen0
0elfortlaͤufft. Anfaͤnglich faͤllt es in der Abfalls⸗Roͤhre hernieder, und begiebtin eine erſte Kuffe, die niedriger und eigentlich a! Aport de Paris ſtehet: Von 11aus in eine zweyte, die zu der Fontaine des Innocens gehoͤrt: Von dieſer wiedein verſchiedene andere, und von dieſen letztern wieder in noch andere, immer ſound nach, bis in die allerentlegenſte und folglich auch immer niedriger liegende,
alle die vorhergehenden.
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Der zweyte Eich⸗Keſſel R, der auf die Abfalls⸗Roͤhre 8 zuſtimmet, empfing
dasjenige Waſſer, das vor das Quartier S. Antoine und je Marais gehoͤret, wob 1die erſte Diſtribution bey der Fontaine St. Catherine, denen Grands Jeſuites9
gen eee G Wa 5 5 f faDer dritte Eich⸗Keſſel P, der zu der Abfalls Roͤhre V gehoͤret, empff
alles dasjenige Waſſer, das alſobald nach der Fontaine S. Severin dee 155
von daraus es denen Quartiers de S. Jacques, 8. Victor und der Fauxbourg 8.
main gusgetheilet wird. 91 2 a* 1.Dir vierdte Eich⸗Keſſel X, hat noch keine Abfalls⸗Roͤhren, maſſen 0 adie neuen Fontainen aufbehalten wird, die etwan im zukuͤnfftigen angeleget und
richtet werden moͤchten. 5
e 1„ g 92 5 4 5 0
a Der fuͤnffte Eich⸗Keſſel Vendlich, der viel kleiner iſt, als die andern, aumpfil
zwey Waſſer⸗Zolle vor das Hotel-Dieu. 1Jede Abfalls⸗Roöhre kan nach Verlangen verſchloſſen werden, und zahl
Fig. T. 2. U. 9. Huͤlffe eines Ventils A, das an einer eiſernen Stange B befeſtiget iſt, deren ein 0 0
als eine Schrauben⸗Spindel zugerichtet, die in die Schrauben⸗Mutter C einglelt-und ſpielet. Dieſe Schrauben⸗Mutter iſt an der 3 e batUnd auf ſolche Art hebet und ſencket man dieſes Ventil, nachdeme man nehm eSchrauben⸗Schluͤſſel E rechts oder lincks drehet. Durch dieſes Mittel hemme ge-den Abfall des Gewaͤſſers, wann man etwan, einiger Ausbeſſerung halben, leichzwungen ſiehet, einer gantzen Waſſer⸗Leitung das Waſſer abzulaſſen. Auch 1mit zu verhindern, daß das Waſſer keinen Unrath mit ſich in die Roͤhren einiſt der Eingang oder die Mündung von jeder Abfals⸗Nöhre mit einer mel miGlocke bedecket. Dieſe beſtehet aus zwey Stucken, die mit Charnieren oder 65
im Groſſen vorſtellet. Man kan ohngeachtet dieſer Glocke dennoch das Ventil u.Verlangen heben und ſencken. i 1An dem Ort 2 iſt eine Ablaufs Rohre, welche den Ueberſluß des Ge awiederum bis in den Fluß hinunter leilet, wann es etwan vorfaͤllet, daß manoder zwey Abfalls⸗Roͤhren verſchlieſſen muß. Dieſe Roͤhre kan auch darzu ig%die gantze Eich⸗Kuffe vollig auszuleeren und das Waſſer ablauffen zu laſſen/ 0 6auf den Nand dieſer Roͤhre, auf welchen ein Ring mit einem Einſchlief ange, dieiſt, eine Art eines Trichters aufgeſetzet wird, der um einen Zoll hoͤher iſt, gehaordinaire Höhe des Waſſers in der Eich⸗Kuffe, und der dann wieder wegh““werden kan, wenn man die Eich⸗Kuffen trocken haben will. altere1§..1383. Damit man nun auch von der Beſchaffenheit derer perieſt fdas Waſſer einnehmen, als auch ſolches wiederum ſowohl denen Fontainen, allen/denen Conceſſionairs, um 5 ee die das Recht, 19 1 aWaſſer in ihren Behauſungen zu fuhren, es ſey nun durch Vorrecht oder dus ekauffung, austheilen; So will ich alſobald die Eich⸗Kuffe von der Tonteicz hu,Catherine, von welcher wir kurtz vorher Meldung gethan, zum Exempel anfu fcb,
„Die Figur, die man denen Eich⸗Kuffen derer offentlichen Fontainen a desiſt willkuͤhrlich, und beruhet faſt allezeit 11 Ulnflinden, die von Sega,Orts und der Gelegenheit zu Schulden kommen, allwo ſie elgentlich ſtehen g nl
N 1den zuſammen verbunden, und mit Loͤchern durchſlochen ſeynd, wie ſolches 9 4