Meſſern eingeführten Waſſer⸗Folle hat angeben wolen: Ich ſae ohngefehr aß
Pintes, maſſen verſchiedene andere Perſonen, und auch Monl. Mariotte ſelbſt/ ige
denen dieſes Experiment von neuem unternommen worden, bald mehr oder welten,Pinten gefunden haben, jedoch am allermeiſten 133 Pinten. Inzwiſchen iſt wan 1noch um mehrerer Bequemlichkeit willen bey 14. Pinten geblieben, maſſen ſolchnteder Waſſer⸗Joll in Zeit einer Stunde, 3. Pariſer Muids giebt, folglich in 10Stunden 72. Muids, und zwar von ſolchen, von denen ein Muid, 8. Cubic. Sch 1und der Cubic. Schuh 35. Pinten haͤlt. Durch dieſes vorjetzo angezeigte Mittel, 15man alſo die Ausgabe einer Waſſerquelle viel leichter und bequemer aus meſſel⸗ furwann man ſich derer Brunnen⸗Meiſter ihres Eich⸗Bretts bedienet. Man darf cenalles das Waſſer, das die Quelle ergieſſet, wann ſie beſtaͤndig in ihrer natüͤrlWaſſer⸗Hoͤhe unterhalten wird, in ein Faß oder ander Gefaͤß auffangen und ugmen ſammlen, und alsdann aus der Anzahl derer Pinten, die ſich in Zeit einer nnute ergoſſen haben, urtheilen, wie ergiebig ſie iſt. Dieſe Anzahl Pinten Darf
nur durch 14. dividiren, ſo giebt der Quotient die Waſſer⸗Zolle und Wa 1
nien an. Z. Ex. Wenn man in dem Faſſe in Zeit einer Minute, 38. Pinten ſerſer aufgefangen haͤtte; ſo waͤr die Ausgabe dieſer Quelle in eben dieſer Zeit 2 9 10
Zolle. Verlangte man nun auch den Werth des hierbey befindlichen BruchWaſſer⸗Linien zu wiſſen; ſo macht man folgenden Proportions- Satz: 14. Pin.
als nemlich der Werth von einem Waſſer⸗Zoll, giebt 144. Waſſer⸗Linien: Wasn ben 10. Pinten, die nemlich nach der Pivillon uͤbrig bleiben; ſo bekommt man ofehr 103. Waſſer⸗Linien. 5 iDer Werth des F. 1394. Ob es nun gleich das Anſehen hat, als ſeye dieſe Art zu 0Waſſer Zolls iſt faſt von allen denenjenigen angenommen worden, die ſich auf die Bewegung des Nbis dato noch durch ſers applieiret haben; ſo muß doch hierbey auch dieſes mit in Erwegung gezogen ekein Geſetz 11 den, daß bis dato noch kein Geſetz noch Verordnung vorhanden, durch welche 00durch eine obrig ſelbe autoriſiret, oder dasjenige vollig feſtgeſetzet worden waͤre, was eigentlich 10 1
an gen den Waſſer⸗Zoll verſtanden werden ſoll: Inzwiſchen ſcheinet dieſes Maaß dente1
und feſt geſezet: geachtet von ſolcher Wichtigkeit zu ſeyn, daß es die Aufmerckſamkeit derer Ob
Es waͤre zu wün, ken verdienet; um allen denen Schwuͤrigkeiten und Verwirrungen vorzubeugen ggſchen, daß man in che eines theils zwiſchen denenjenigen, die vor die Austheilung derer offentlichen aAnſehung deſſen ſer Sorge tragen muͤſſen, und denenjenigen Perſonen andern theils entſtehen kene1 n inen. man denen es von Rechts wegen gehoͤret, oder die ſich auch erſt ein dergleichen Recht intN Waſſer zuwegebringen wollen: Auſſer dieſem auch alle andere Maaſſe determi gund feſtgeſetzet ſeynd, ſo daß ſich kein Menſch unterſtehet, ſolche zu vergroͤſſern ode 11
vermindern, maſſen die Obrigkeit die Haupt⸗Maaſſe in Verwahrung hat, un 0
0 von Zeit zu Zeit alle die andern nach dieſen unterſuchet, ob ſolche 11 Da nun das eigentliche Maaß des Waſſer⸗Solls noch gar nicht 8etoelteſo geſchiehet es dann auch, daß bey der Austheilung des dem Publico zustand 05Waſſers, bey welcher weder auf diejenige Zeit geſehen wird, in welcher der Saul,Waſſers geſchiehet, noch auf deſſen wahrhaftige gzuantitäͤt, 9910 in Anſehulſ
nes andern bekandten und feſtgeſetzten Maaſſes, ich ſage, es geſchiehet daßene f0
diejenigen, die dieſe Austheilung zu verſehen haben, nicht gewiß und genau dien gMenge Waſſers wiſſen koͤnnen, die ſie denen Conceſlonairs 1 Eigenthüme 19
ben, und dieſe eben ſo wenig, was oder wie viel ſie von denen erſtern bekommen0 dieſes blos aus dieſer 9 ll weilen die Hoͤhe der Oberflache des Waſſers ini 8 Eich⸗Kuffe willkuͤhrlich iſt, nemlich in Anſehung des Stands oder der Situation f1 kleinen Eich⸗Roͤhren und deren Mündungen, zu denen das Waſſer in die Eich aheraus laͤuft, und weilen auch dieſe kleinen Eich⸗Roͤhren, welche faſt alle inc gabon verſchiedener Gröſſe ſehnd, keines wege wärcklich und wahrhaftig ſolche aiiWaſſer ausgeben, die mit denen Quadraten ihrer Durchmeſſer in Troporuc 15
den: denn bey zweyen dergleichen Eich⸗Roͤhren, von denen die eine 6, die an iel
. Linien im Diameter weit iſt, geſchiehet es bey weitem nicht, daß die erſte 36% oſggh-dere 9. Waſſer⸗Linien, ausgeben, oder auch daß die 1 diese 1 85 de 1 60 von 0 erſtern ſeyn ſolte, wie aus dem folgenden beſſer und deutlicher b
i ehen ſeyn wird. N f 1000
Auf wasurt nen F. 1395. Nur von demjenigen Meldung zu thun, was zu Pariß bepdcge
iu c„das öl, theilung des denen oͤffengichen Brummen gehoͤrigen Waſſers practiciret wird, f
amel. e ich eben einig und alein wi Ern und Eiſer babe rammiren können, h 10
aſſe doiſſen, daß in denen Eich⸗Kuffen, die mir am beſten beſchaffen und einger. 1 bib
ſeyn schienen, in einer Weite oder Hohe von 5. bis 6. Zoll, nemlich vom Be ah
Kuffen angerechnet, eine gezeichnete Horizontal Linie befindlich, welche um diebe
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