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Erster Theil. Die Kunst, das Gewässer zu denen verschiedentlichen Nothwendigkeiten des menschlichen Lebens zu leiten, in die Höhe zu bringen, und vortheilhaftig anzuwenden.
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ſchiedene Perſonen, welche hieruͤber Experimente angeſtellet, behaupten, daß, wannder Diameter der Waſſer⸗ Leitung nach dem Diameter der Guß⸗Muͤndung propos,tionirt iſt, der Verluſt der Hoͤhe an denen Waſſer⸗ Strahlen, auf 100. Toiſen ander Lange der Waſſer⸗ Leitung, allezeit um einen Schuh anwachſe. 4 1Ein Experiment F. 1461. Da nun die verſchiedenen Urſachen, welche die Geſchwindigkelvon dem NMonl. des Waſſers ſchwaͤchen, nicht wohl die Hohe derer Waſſer⸗Strahlen mindern könMariotte, wie viel nen, ohne nicht auch zugleich mit zu verurſachen, daß ſie weit weniger Waſſer ergieſſ 7Fuse die Ae eo ſcheinet es alerdings daf man die Menge Waſſer, dieſſieergieſſen, bey practice.0100 J Hohe Ausübung nicht beſſer angeben konne, als alſobald gleich in Anſehung eines gewwi enbes Sammel Ka feſtgeſetzten Experiments. Weilen nun Mons Nariotte aus denen Experimentellſtens, der Weite die er deshalben angeſtellet, ſo viel anfuͤhret: Daß ein 5a. Schuh hoch ſtehendederer Leit Roͤhren Sammel⸗Kaſten, wann das ihm zugehorige Bohrwerck 3. Foll im Diametenund Weile der die Guß⸗Wuͤndung ſelbſt aber nur 6. Linien weit iſt, in jeder Minute 8. WaGuß Mündung zu ſer⸗Folle oder 112. Pinten Waſſer ergieſſet, anbey einen ſolchen Waſſer⸗Stlah,ergieſſen pſegen. formiret, der ſich beynahe auf diejenige Hohe eleviret, die er erreichen ſol!o wollen wir uns dieſer Zahlen bey denen Regeln bedienen, die nunmehro folgen ſollel,und zwar in Anſehung deſſen, wie es Monſ. Mariotte ſagt: Wan kan dieſes als

nen Grund⸗Satz annehmen, daß ein 5, Schuh hoch ſtehender Sammel⸗Ba-Wuͤndung, 6. Linien weit iſt, da dann ſolchenfals der Waſſer⸗Strahl ſo ho 6ſteigen wird, als er ſteigen ſoll.(Won. Mariotte ſetzet dieſes zu Anfang des füllWie der Dia. F. 1462. Wenn man einen Waſſer⸗Strahl anordnen will, ſo muß ſich 105meter derer Guß⸗ Diameter der Guß⸗Müͤndung nach derjenigen Menge Waſſer richten, die der Saß,ſehung derjenigen hung der gantzen Austheilung uͤberhaupt, zu der Unterhaltung dieſes Waſſer⸗Strah.Aende due zn gewidmet hat. Nehmen wir alſo an, man verlangete einen Waſſer⸗Strahl, derder Waſſer⸗Stꝛahl 4 l 8 5ergieſſen ſoll. Schuh hoch ſtehenden Sammel⸗Kaſten zu haben waͤre; ſo fragt ſich alſo, wie 90Hier haben wir uns wieder zu erinnern, daß diejenige Menge Waſſer, uche zwey ungleich hoch erhoͤhete Sammel ⸗Kaſten ergieſſen, und die auch zugleich 0Hohen dieſer Sammel- Raͤſten, oder welches einerley, mit denen Geſchwindikeiten des Waſſers, und mit denen Guadraten von denen Diametern delnwir alſo den geſuͤchten Diameter, x; ſo haben wir alſo, wann wir nach der Rechverfahren, die in kaum vorhergehenden Experiment gelehret wird, folgenden Pre52 f 36: 112— 8 xx, 310. Dieſen Proportions Satz zu verklrengZahlen 52. und 80, eine mittlere Proportional Zahl ſuchen; ſo erhalten wir vot 90ſelbe, 64 5; und alsdann kan man ſich derer beyden Zahlen 52. und 643, an ſtattSatz in folgenden veraͤndert: 2 4 36: 112— F xx. glo, oder: 18753617 6X obe

ſten, ein 3. Foll im Diameter weites Roͤhrwerck haben muß, wann die Gten Theil ſeines Tractats von der Bewegung des Waſſers.)Mündungen in An⸗mel⸗Kaſten herbey ſchaffen kan, oder auch nach derjenigen Menge, die man in Abe 8e jeder Minute 310. Pinten Waſſer ergieſſen ſolte, welches Waſſer aus einem“? öder Diameter der Guß⸗Muͤndung ſeyn muͤſſe?ungleiche Guß⸗Muͤndungen zuſeimmen, mit denen Quadrat⸗Wurtzeln aus denGuß⸗Muͤndungen, in een eee ee ſtehen.(F. 42.) Nentions- Satz: 5 f 62 112, Pinten— do x: 310, Pinten, oeldarf man nur die Quadrat⸗Wurtzel⸗Zeichen auslöschen, und zwiſchen denen behderer beyden Wurczeln Yyꝛe/ 80, bedienen, wih alſo ſich obiger Proportio15 1„ 310. Hieraus entſtehet die Gleichung e— 580g20/

1* 7 i 5 a ö„Xx— 8 9. Linien. Woraus zu erſehen, daß der Diameter der G55Mauͤndung, 9. Linien weit ſeyn muß. 0Gebrauch einer§. 1463. Weilen 1.57 Berechnungen, ob ſie gleich an ſich ite,Zabele 105 viel ſchwer, dennoch denenjenigen, die mehr in der practiſchen Ausuͤbung als in der 01 rie geübt ſeynd, beſchwerlich fallen moͤchten; ſo will ich hier noch eine zweyte, ſeht gen5 e nge queme Tabelle beyfugen, aus welcher man augenblicklich erſehen kan, wie viel PhAachung ber 96, Waſſer alle diejenigen Guß⸗ ün dunn ergieſſen, die von 2. bis 30. Linien imbe, auf welcher ih, meter weit ſeynd, und zwar in Anſehung derer verſchiedentlichen, von 5. bis ure Relervoirs er- Schuh hoch erbaueten Sammel ⸗Kaͤſten, die in der Tabelle aber beſtaͤndig von); 5bauet worden. Schuh hoͤher angenommen werden. 5, 8