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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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Erſtes Capitel. Nachricht von Dunkirchen. 17

ſo ot fte demſelben nach allen Seiten gerichtet werden konnte; wie ſolches die Feinde, Tafel I.le in der Naͤhe deſſelben etwas verſuchten, erfahren haben. f

5 guch dier Nach der andern Seite, gegen Oſten, war die Schanze, le Fort Blanc, oder Beſchreibung des

ſchri eine Rißbank genannt, weil es eben dieſelben Eigenſchaften, wie die itzo be⸗Fort, le Blanesbatte große Rißbank hatte. Es war ebenfalls ganz von Steinen aufgefuͤhrt, und oder die kleine

e N 5 i. Rißbank genannt.hieſte ſeiner Lage halber, dieſes Beſondere, daß es nicht nur die Bombardirung ab. k gen

ſchwer londern auch, von der Land- Seite her, die Naͤherung zur Fronte der Feſtung

beuponachte, und ihr zum Schutze diente; immaßen es auf die Eſplanade, gegen

Walle die traf, folglich alles beſtrich, was ſich am Strande ſehen ließ. Auf demieſes Werks hatten 20 Canonen Naum. e

das Fer Weiter nach dem Hafen zu, ſahe man, und zwar von eben derſelben Seite, Beſchreibung des1

und oder Schloß, le Calllard genannt, welches von Zimmerwerk erbauet war, Schloſſes le Gail.durch ei den öſtlichen Damm der Einfahrt des Hafens traf, und mit dieſem Damme auf 1 denwar zu ne kleine Bruͤcke Verbindung hatte. Dieſes Schloß, von dreyeckichter Figur, Damm der Eig-lichen du Canonen eingerichtet, von welchen etliche den Zugang des darneben befind⸗fahrt traf.weiſſen Fanmee defendireten, die uͤbrigen aber, nebſt der Defenſion aus der Kehle deseite Aue ihn kreuzweis beſtrichen: wodurch einem Feinde der Zugang von dieſermoglich gemacht wurde. 5 8

Furt h An der andern Seite der verdammten Einfahrt, und dem itzo beſchriebenen Beschreibung derdie Rück abe gegenüber, lage wiederum eine Schanze von Mauerwerk, welche man.daß deſſen Fatterie(Batterie de revers) nannte, weil dieſes Fort ſo angeleget war, das auf den weſt-de der Eads von ohngefaͤhr ſechzehn Canonen die große Rißbank, die Eſplana⸗lichen Dam traf.

und den Eingang des Hafens, in den Nuͤcken nahm.

digen dimm man nun zu allen Batterie Feuern dieſer Schanzen und Schloͤſſer, dieje-dalier) d der zahlreichen Artillerie des Walles der Citadelle, und aus der Katze(Ca-

5 d Paſti L. ſo wi hen muͤſſen, daß memals das umliegen-el aſtion No. 35. ſo wird man geſteh b a

n h und Meer eines Hafens beſſere Defenſion gehabt, und keinem in Europa ſchwe-

dukommen geweſen.

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on diefer 15 Daͤmnme der Einfahrt waren von einer Laͤnge, dergleichen noch niemals Beſchreibung derDo*

der Hare

t geſehen worden: denn ſie betrug beynahe 1000 Toiſen; alle waren aus Damme an 977chan die Coffer waren mit großen Steinen, nach den beſten Vorſchriften Cebenahh os geJanik ausgefüllt, und mit unſaͤglichen Koſten aufgeführt. fens zu Duͤnkir-

. chen.Wufiles was ich itzo geſagt habe, iſt nur ein Schattenriß von allen den praͤchtigendan 5 dieſes Hafen 2 8 Beſchreibung, bis auf die kleineſten Umſtaͤndlichkeiten,

* nur tlwebten Bande dieſes Werks finden wird. Da ich fuͤr Leute ſchreiben will,Linse e leichte Kenntniß von See⸗ Befeſtigungen haben, ſo habe ich, um ihnenin ſolchem an dergleichen Defenſtonen zu geben, nichts von allem weggelaſſen, was ſieis ein große a gründlich unterweiſen kann. Es kann niemand in Abrede ſeyn, daßiu dem nter Vorſprung iſt, wenn man zu der wahren Beſchaffenheit eines Baues,

m koject machen ſoll, ſeinen Verſtand vorbereitet ſieht: widrigenfallsl kein B. in größter Ungewißheit, welchen Ideen man den Vorzug geben ſoll, weilbunte, U ehſpiel zur Richtſchnur dienet, das uns zur beſten Wahl entſchloſſen machenmin Werken von ſolcher Wichtigkeit gläcklich fort zu kommen.

dag r Eins 5 518 anki ſlin, Beſchreibung desiſt, ne bon den ſchoͤnſten Stuͤcken des Hafens zu Duͤnkirchen ware das Ba in, Beſchreibung5 affen 10 innerſte abgeſonderte Theil des Hafens, welches eine Flotte von 40 Schif⸗alln und der

Schleuße darin-

get w ſelbſt zur Zeit des niedrigſten Meeres, allezeit voll Waſſers war,war

vermittelſt der Schleuße, No. 48. welche im Eingange dieſes Ballin angele-

und daf ko, weil ſie eine Breite von 42 Fuß hatte, Kriegsſchiffe vom erſten Range

di unte. Dieſe Schleuße, zu welcher Hr. de Vauban das Project machte,

1„Jahr 1686. zu Stande gebracht wurde, war eine der ſchoͤnſten ihrer Zeit,gen Orte dargethan werden wird, mit aller erſinnlichen Sorgfalt

und

00 den bar das Baſſin rings herum aufs beſte ausgemauret. Zum Dienſte des See-Ded stehen man, in der Nahe deſſelben, eine Menge ſchoͤner Gebaͤude, welcheeg

ehen, und in gutem Stande erhalten worden ſind. Dergleichen nd dieweyten Theils, Erſte e E N Reifen-