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Erſtes Capitel. Nachricht von Duͤnkirchen. 19
der Gun Communication der Stadt, mit dem Quartier wo das Baſſin war, und mit Tafel UI.velch kadelle, war eine hoͤlzerne Brocke„No. zo, wo Fahrzeuge durchgehen konnten,albie die Stadt anfangs unterhalten mußte. Aber im Jahr 1663, ließ der Koͤnig10 1 mit zur eſtung rechnen, ſo daß ſie von allen Abgaben befreyet wurde; und die-
s ein Merkmaal ſeiner Gnade gegen die Einwohner daſelbſt.
67. Die Citadelle war ein ſehr irregulaͤres Fuͤnfeck, gegen Weſten, zwiſchen dem Beſchreibung derdae und deſſen verdammter 0 Einfahrt. Nach aller Wahrſcheinlichkeit rührt Hachen vonfen wunderliche Figur daher, weil die Englaͤnder, als ſie ſelbige im Jahr 1659. an⸗ 5Wa ich die befeſtigte Vorder⸗Seite(Tore) des Fort Leon„welches ein Hornwerk 5nach 5 Lutz machen wollten, deſſen Kehle ſie zuzogen, und die Fronte der Citadelle,
8 kadt: igſten kommt man leichtlich auf dieſeMechnung, abt zu, daraus machten: zum wenigſt chtlich auf dieſ
eit war wenn man den Grundriß der Feſtung Duͤnkirchen, wie ſie zur damaligen
Mate prüfet. Wenn dieſes nicht waͤre, ſo wurden die Englaͤnder, weilen ſieDem f genug hatten, dieſe Citadelle geraͤumiger und auch regulärer gemacht haben.Purde ſie wie ihm wolle, ſie war kaum in der Krone Frankreich Gewalt kommen, ſoAuſſe ſe goch mehr befeſtiget, indem man, an ihrer Fronte gegen den Strand, neuef lberke, 70. 4. und 13. anlegte, weil dieſes ihre ſchwaͤchſte Seite war; wodurcher alsdann die ſtaͤrkſte wurde. Dieſe Citadelle hatte inzwiſchen Raums genug fuͤr
9 7 1 7*75 debe zu Mund⸗ und Kriegs⸗Proviſion zu Caſernen f und was* Beſabung
auchet.
. Die innere Feſtung ſelbſt, oder der Haupt⸗Wall der Stadt, hatte zehen Beſchreizung der101 Baſtionen; 9 len Curtinen lagen Raveline, und die Graͤben waren breit und und ihrer Auſfatchen 10 Ich der Seite von Nieupoort war ein doppelter bedeckter Weg, zwiſchen wel⸗ werke.No an Vorgraben angebracht war. Ferner lag an dieſer Seite ein großes Hornwerk, f
den. 0. deſſen Flügel von zween Brillen(Länetten) No. 57. 60. beſtrichen wur-
Ceundſſt übergehe noch andere weit vorliegende abgeſonderte Werke, welche nach
defliche n. einer ſehr guten Defenſion angeleget waren, weil ſolches durch eine nach-
dad kuͤfung des Grundriſſes dieſer Feſtung beſſer, als aus allem, was ich hieron ſagen
koͤnnte, zu erkennen ſeyn wird. Diß einzige ſetze ich noch hinzu, daß alleWege,. waren, und im beſten Stande erhalten wurden.
Iunese“, Weil es nuͤtzlich ſeyn wird zu melden, welchen vortrefflichen Nutzen die im Beſchreibung dezrache der Bären e 1 den Graben, angebrachte kleine Schleußen deten Bären ange-ſelben n um das Waſſer der Graben bald zur Reinigung, bald auch zum Schutz der⸗ brachten kleinendaraus d dirigiren, ſo will ich hier das Wichtigſte davon erklaͤen: und es wird ſich Sch! uc en, umbeurtheilen laſſen, welch ein vollkommener Ingenieur dieſelben angelegt hatte. Feſtunlh 3 151 5 1 5%% ben zu mancher-9 die Baͤren No. 110. 111. 112. dienten, das Waſſer des Canals von Fuͤrnes, ey eneein an die Stadt kam, zu ſtemmen, und es vom Waſſer des Grabens abzuſondern. dirigfren. 5Linganderer ſolcher Baͤr No. 109. lag an der Spitze der Baſtion No. 35. bey demkung tie des Hafens; welcher nebſt dem erſtgedachten, No. 110. eine ſehr gute Wuͤr-dlich„ Wann nämlich das Meer niedrig war, ſo verſchloß man die darinnen be-Waſfeine Schleuße, und öffnete dagegen die andere, im Bär No. 10. damik
man daſſer im Graben, zwiſchen beyden Baͤren ablaufen koͤnnte. Hernach verſchloß
Grab l anterſte(No. 109.) damit nicht die Fluth hinein traͤte; und es blieb alſo derN en ſo lange, als etwas an den Werken auszubeſſern war, trocken liegend.
bes daten Wel dieſer Graben, wann er voll war, eine erſtaunliche große Menge Waſ⸗Nutzung eben der-
bon de ounte, welches man entweder aus dem Meere, oder auch aus dem Canal ſelben Schleußen,
warne darein 1 konnte ſo hatte man hiervon dieſen Vortheil, daß man, 5 1 0
beſch nas Waſſer niedrig war, die Schleuße No. 109. welche mit einer Drehpforte Graben zu defen-
lange e war, schnell oͤffnete, und das Waſſer heraus ſchieſſen ließ, um die verdaͤmmte diren.
wif das Jabrt des Hafens tiefer zu machen. Und da man ferner, nach der Maaße
welcher mis aſſer ablief, friſches aus dem Canal von Fuͤrnes hineinlaſſen konnte, als 5 g
of 1 2 Jeglicher Fluth voll gemacht werden konnte, ſo wiederholte man dieſes Spiel 50 auf dien wollte. Jedoch war man erſt etliche Jahre vor der Schleifung des Ha-
hr le Erfindung gekommen, immaßen der Baͤr No. 109, erſt im Jahr 1710.t worden war. i
Whradierbey fand ſich noch ein ganz beſonderer Vortheil, welcher das Waſſer, in Vortrefflicher Zu-* ee g g i 1vkaben unerſchspfich machen konnte, ohne ee aus dem 1 0 e e
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