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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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Tafel II. 94. Abends gegen 6 Uhr zoge der Graf de Lomond, nebſt ſeiner BeſatzuVdauch denen aus der Citadelle, den Schanzen und Schloͤſſern, in Begleitung110 algen oenergl, Stabes heraus und begab ſich damit nach Bergen. Und ſo kam Duͤnkirwerden von der in Beſitz der Engländer, ſo lange bis die General i 8 8franzöſiſchen Ar reich, zur Vergeltung, daß Se. Majeſt. dieſen Platz ſchleifen ließe, ein Aequivalent

Waßer⸗ Baukunſt. Erſtes Buch.

mee geſchlagen; gegeben haben wuͤrden.

heben dieſe Bela-

Staaten dem Koͤnige von Fr

ng wiedes Ge-chenank“

gerung auf; ver⸗ Mittlerweile, da dieſes zu Duͤnkirchen vorgieng, unternahmen die Allürten 110e

Muenoy und Bon deſto weniger die Belagerung von Quenoy, welcher Platz ſich am 14 Jul. ergab..ö auf wollte der Prinz Eugenius auch Landrecy belagern, und berannte es in d Nſicht am 17 Jul. Aber es dauerte dieſe Belagerung nur kurze Zeit, immaßen die

chain.

Prinz ſich genoͤthiget ſahe, ſie geſchwind wieder aufzuheben.

Die Wichtigkeit dieſer Feſtung bewog die Marſchaͤlle de Villa1 6 5 die Feinde anzugreifen, und ſie machten ihre Sache ſo gut,urzer Zeit ein ganz anderes Anſehen bekamen. Zuerſt griffen ſieob es gleich verſchanzet war, weggenommen.

dey Denain an, und es wurde ſelbiges,onen wurden zum Theil ins Waſſer ge-

Die ſiebenzehen darinnen befindliche Bataill

ieſer Ab-

ſet

rs und de Montedaß die Sachen indas feindliche Lager

ſprengt, zum Theil gefangen genommen; und die franzoͤſiſche Armee bemaͤchtigte ſi

einer Zufuhr von mehr als 70 Wagen“ benebſt einer zahlreichen Artillerie.dieſem Siege folgte die Eroberung von Marchienne, wo wiederum eine ſtarke

4Anzahl

Kriegsgefangene gemacht wurden. Die Allürten verlohren bey dieſen Vorfaͤllen meh

als 7000 Mann, und 400 Officiersge Canonen, Mund⸗ und Kriegs⸗Proviſion,

Der Marſchall de Villars, der ſeine Vortheile zu nutzen wußte, nahm noch in deſelben Feldzuge Douay, Quenoy und Bouchain wieder ein.

Utrechter Friede 95. Nachdem der Sieg der Franzoſen bey Denain, und die darauf folgende

wischen Frage Eroberung vieler feſten Plaͤtze, einen Theil der Feinde Frankreichs gens thigetAnſpruͤche fahren zu laſſen, auch ſonderlich die Koͤnigin von Englandſo ward der Friede zwiſchen Frankreich und England am 1

reich und denAlliirten, ausge-

nommen den Kai⸗Geſinnungen beharrete,

ſer, der erſt im fol⸗April 1713. zu Utrecht unterzeichnet. Die Miniſters von Savoyen,

enden Jahre Preußen und den vereinigten Niederlanden, thaten am 12 April i its ein glei˖ 5 1 190 i pril ihrerſeits ein gleiriede machte. Ffur der kaiserliche Miniſter, Graf von Sinzendorf, weil er uber die Bedingun

nicht

und de Bezon, an die Graͤnzen des deutſchen Reichs zu ſchicken, welche die

hatte,!

; und beſonders zu Marchienne eine ſo große Medaß ſie vor Landrecy abziehen mußten.

in ihren gut

Portugal i

es17

cht einig werden konnte, gieng am ry April nach Wien zuruͤck. Dieſes noͤthigte deKoͤnig(von Frankreich) zwo Armeen, unter den Befehlen der Marſchaͤlle de Vi at

Landau und Freyburg belagerten und einnahmen: wodurch der Kaiſer genoͤthiget wde, ſich ebenfalls zum Frieden zu bequemen, welcher am s Maͤrz 1714. unterzeſch,wurde. Und weil der IX. Artickel des Friedens zwiſchen Frankreich und E

einzig

fuͤhren.

Neunter Artickel 96.„Der Aleerchriſtlichſte Konig laͤßt die Feſtungswerke der Stadt Dudes Friedens zwi, ſchleifen, den daſigen Hafen zufuͤllen, und die zur Reinigung deſſelben dSchleußen abtragen; alles auf Seine eigene Unkoſten, und in einer Zeit von

ſchen Frankreichund England, die/Schleifung der/, M

e iſt, welcher Duͤnkirchen angeht, ſo will ich ihn hier von Wort zu

onathen, nach geſchloſſenem und unterzeichnetem Frieden: naͤmlich die

ngland

geneſtunge,

Wort an

Werke

Werke zu Duͤn„ Meere innerhalb zween Monathen, und die zu Lande, benebſt beſagten Schleuß

5 en betref⸗,, in denen drey folgenden; und zwar mit dieſer ausdruͤcklichen Bedingung5, meldete Feſtungswerke, Hafen und Schleußen niemals wieder hergeſtellt wer in„ nen. Jedoch ſoll dieſes alles nicht eher geſchehen, als bis der Allerchriſtl. König h.

„den Beſitz alles deſſen, was Ihm zum Aequivalent fuͤr mehrbeſagte Schleifung/

„getreten werden ſoll, geſetzt worden ſeyn wird„.

Zioufolge des zu Orchis getroffenen Reglements,Schloß Namur den hollaͤndiſchen Truppen eingeraͤumet; uud die FranzoBethuͤne und St. Venant in Beſitz. Die Englaͤnder uͤbernahmen am 31die Franzoſen Aire, und die Hollander Fuͤrnes. Am 4 nahmen die Franile,(Ryſſel) und die Hollaͤnder von Ppres und Charleroy; aber Luxenburg!

5 von

erſt am 26. geraͤumet.

In der Zeit da dieſes geſchah, gab ſich Hr. Tuͤgghe Deputirter deszu Duͤnkirchen in England, an daſigem Hofe alle erſinniiche Mühe,

ward am 21 die Stadt unſen na

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