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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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I Waſſer⸗Baukunſt. Erſtes Buch. 6%ob nicht etwas hinderlich ſey, ihm ſeine vollkommene Lage zu geben, und ſolch uhHinderniſſe zu heben. Nachdem man ihn wieder 1 hat/ ſo bew

mit 51

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0ſenkrecht ſtehende Seite des Steins neben dem er zu liegen kommen ſol eleget auch eine Schicht Moͤrtel auf ſeine Ruhefuge; und an den Rand ſte icht 0kleine hoͤlzerne Walzen, die den Stein aufnehmen, damit der Mörtel en Haigweggepreßt werde: und eben deßhalber muß er auch hinten mit einem kleiden 90terſtuͤtzt ſeyn. Hernach zieht man zuerſt die Waͤlzchen mit Brechſtangel endezuruck, und zwar ſo, daß die vorderſte Kante ſich auf die darunter liege, fönſtuͤtze, damit der hinten ſteckende Keil vor⸗ oder ruͤckwaͤrts geſchoben wer chtet lc blange bis der Stein bleyrecht liege; worauf man ihn recht in die Fuge keene N00dem Schlaͤgel treibt, damit er feſt liege. Hinten leget man zugleich 115 100von Werkſtäcken(oder Schiefer) unter, dannit man den Keil herausziehen ß haſolche Weiſe bleiben keine Hohlungen, und man darf nicht befuͤrchten, gel dawann das Meer abgelaufen iſt, unzaͤhlige Stroͤmlein Waſſers aus den Hineund weil es nicht dazwiſchen eindringen kann, ſo fuͤhrt es keinen Schlan e dun Icher den Cement⸗Moͤrtel nicht hart werden laͤßt, als womit man die Bei ich 00 10das Hinterſte der Quaderſteine, auch wohl noch weiter ausſtreichet, Wemit mehrerm ſagen werde. 5 2 3

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Anmerkung, wie die 338. Man huͤte ſich, die ſenkrechten Fugen nicht eher auszufüllen backt 0e 11 5 n4 Steine nach einander geleget ſind, damit ſie nicht aus ihrer Lage ancheusgefüllet werden. wenn man den Eement⸗Mortel ſtark hinein treiben wollte. Und dieſes eit au

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den inneren Fugen: denn was die aͤuſſerlichen anlangt, dieſe werd 1 901

wann die Mauer ausgeputzet wird; und dieſe Ausfuͤllung geſchieht mit

N bereitung ich im 308 Art. angegeben habe. 1 1 fache geſchieht ich bl

1 vorher die Fugen mit ſehr duͤnnen Häcklein, damit die ſcharfen Kannte!

0 get werden. ö 255 1

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N Aumerkung wie das 339. Nach der Maaße wie man eine Schicht der Bekleidung Fuß def Salaten an der aufführt, muß man dahinter Mauerwerk don Backſteinen, ohngefähr auch dige8 ont gangen. Keie Moͤrtel anlegen; das Uebrige kann von Bruchſteinen, ſo zacſte 1

5 5 bade„gemacht werden. Dieſes Mauerwerk wird mit dem von Bac übelä unden; und zu noch mehrerer Feſtigkeit kann man in gewiſſen? 1 5N Reihen oder Baͤnder von Backſteinen anlegen, die durch die ganze? 1 1 11n hinter der Bekleidung ſind ſie nothwendig, damit nicht hernach, wd ingenderſelben falſch werden, das zuruͤckgehaltene Waſſer tief in die Mauer deine

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N n/„ Tafel XXVII. Urm ſich von der Weiſe, die Backſteine mit den Bruchſteinen zu waaeurdN—— erwaͤhnten Baͤnder von Backſteinen zu formiren, darf man nur die? chenN Kupfertafel anſehen. Sie ſtellet eine gemauerte Kay vor, ſo wie del et werd6 Flaͤgeln, von welchen ich im folgenden Capitel handeln werde, awoakſtene nicht g3 Ich ſetze noch hinzu: wenn man in Gegenden bauet, wo die Ba aumauern,1 ſind, ſo ziehe man ſie den Steinen vor, ſowohl zu den Schlei en man dichihren Gegenpfeilern: denn das Werk wird dadurch beſſer, imma ale kannö ſteine bloß aus Sparſamkeit dazu anwendet; und in eben diefen 11 5 eSparſamkeit auch nur ohngefaͤhr 3 Fuß breit hinein mit Cement⸗ M. 4f das Uebrige mit gemeinem Moͤrtel; jedoch ſetze ich voraus, daß der Kann? ang,0 f s

f Breyfſpiel, wie noͤchig 340. Ich habe die Schleußen in einem Canale geſehen 10 5 afterN

es iſt, die Schleuß ohne viel Sorgfalt aufgefuͤhrt! i 5 ele mite

‚. i hatte, und wo eine unzaͤhlige Menge Wo pennegal ſprützten, und dieſes länger als eine Stunde, nachdem die Kant f 0 0aufzufuͤhren. cher die Fahrzeuge auf⸗ und abwaͤrts fuhren, geöffnet worden 11 chten aue 1 ffelbſt, was der Frost in Mauern, die ſo voll Waſſers ſtecken, aud ren, doch h„ g die bemeldeten Schleußen, zur Zeit als ich ſie ſah, noch ganz neu waren/ we 9 0 0n 1 1 N e Aber die ſchl 0N mich nicht enthalten, einen ſo wichtigen Fehler anzuzeigen. Ade Bau⸗An 85N N bauet hatten, glaubten ſich damit zu rechtfertigen, 15 ſie mir die1

N 5 ten, nach welchen ſie ſich hatten richten muͤſſen. Und in der Thale hatten 01 5 Wort von Backſteinen, von welchen ich 1 geſagt hatte, daß e 15„1N werden ſollen, weil ſie ſich beſſer als die Bruchſteine binden laſſen.„ 0 N 0N a 5 ähret u eh lC Tafel VI. 341. Wenn die Mauer an einem ſehr ſtͤͤrmiſchen Meere angebe u 10 5

Fig. 3. und 4. das aͤrgſte zu beſorgen iſt, ſo befeſtige oder verſtaͤrke man die na derSteine B, mit nach der Quere liegenden O, welche ſich an die nach 1