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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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24 Waſſer⸗Baukunſt. Erſtes Buch. 50Betrachtung zieht, und ſich nicht bloß, wie man ſo gern zu thun pflegt/ 11Gebrauch der Oerter, wo man bauet, 5 5 0 e 10% 1Es koͤmmt beym Bau einer hoͤlzernen Kay darauf an, daß das Holzwal 10 0ſowohl den Druck des Erdreichs hinter ihm, als 1 1 Basses von vorne 0 0könne: welches dann eine gewiſſe Kunſt erfordert, damit man des Holzes eh 0Noth zu viel anwende. Weil im Hafen zu Duͤnkirchen ſehr ſchöͤne hölzerne, ö ö 1den Riſſen und Bau⸗Anſchlaͤgen des Fortifteations⸗Directors„Hrn. Clemen Ku f 10waren, welcher in dergleichen Bau vortrefflich war, ſo bringe ich auf der 2* 1

die Riſſe von den beſten bey. 16

Was bey der Höhe 363. Damit man die zu einer hoͤlzernen Kay erforderlichen Bauſt 7We richten könne, muß man vor allen Dingen die Veſhaſfehe des Erbb 0 90. chang der Beſchaffen⸗ Pfaͤhle einzuſchlagen ſind, wiſſen, inſonderheit diejenigen Pfaͤhle, die vorne. meh

heit des Bodens, zu als welche am meiſten auszuhalten haben, damit man ſie ſo, wie der Erdbode e ebeobachten iſt. 5 weniger kleberig iſt, wie auch e des e h über dem a 1Waſſers, mehr oder weniger einramme. Denn es hat mit ſelbigen eine gans gh fwandtniß als mit den bloßen Grundpfaͤhlen, welche die aufliegende Laſt von ſſe 1 50 3ten draͤckt: dieſe/ von welchen wir itzo reden, muͤſſen auch der Gewalt, dis 1 1horizontalen Richtung druckt, einen unaͤberwindlichen Widerſtand thun. nach e eanderen Srundpfähle, welche die Ankerhoͤlzer unterſtatzen, ſo muß man fee 9derniß, laͤnger oder kurzer machen. Alle dieſe Pfaͤhle müͤſſen mit ei dan af Wbis 10 hundert Pfund eingeſchlagen werden, und man darf nicht eher dan keeals bis man geſehen⸗ daß vier Trachten Schläge, jede von dreyßigen ie woetreiben. Denn wenn ſie mit Eiſen wohl beſchuhet ſind, ſo laſſen ſie ſie(6 e Nders nicht auf Jelſen kommen) ſo tief als man will, einſchlagen, wenn man en%Trachten Schläge mehr, als nothig wäre, nicht ankommen läßt. Ju enge ePfahl von vielen Schlägen nicht das geringſte mehr, bald hernach aber oer/1 1 5 gern ſieht, ſo bald er eine harte Kruſte, welche nicht ſehr diö 5 0 en BTafel XXVII. 364. Damit ich alles dieſes recht deutlich vortrage, ſo will ich dec bah iEig. L. 3. und Z. Reihen oder Gliedern abtheilen, ſo daß eine jede Reihe eine Anzahl auf gacher 1Deſchreibung der welche zuſammen einen Theil LL der Kay ausmachen(Fig. J.) und Jes 1Zimmerſtuͤcken, wel, Theil enthaͤlt wieder eben daſſelbe. 9che zu einer hoͤlzer⸗ f f 25 175 1351 5 erfordert. Zuw einer ſolchen Reihe gehören drey Pfaͤhle zur Vorderſeite, welche 1 05 ſind, und in gewiſſen Zwiſchenraͤumen geſetzet werden, wie ſowohl im eiſten% dldurch die Buchſtaben di, O, P, angedeutet wird: dieſe ſind mit zweyes Balke 10 0

LL. M, durch Einſchnitt verbunden; und oben darauf liegt ein Deck, thewelchen die Pfaͤhle eingezapfet ſind. Der bers get L, iſt e 0 f 0des Ankerholz Obefeſtiget, und der untere M, an ein anderes Ankerholz oben ale 10nahe wagerecht lieget. Wobey zu bemerken, daß in einer jeglichen Reihe piſcheln 0ein ſolches Ankerholz, und unten auch nur eins, angebracht wird;'beyden in der Mitte ein Pfahl wie O ſteht,(Fig. 3. und F.)

Das erſte Ankerholz O, wird von zweyen Pfaͤhlen H, F, Und, iſt mvon zweyen anderen, B, E, unterſtͤͤtzet; dr n ef dae Aukerhölſen„ge 1gleich einer Schwelle, in einer Entfernung hinter der Kay, paralle 9% 000Balken D durch Einschnitt verbunden: allda werden ſie mit eiſernen zwiſchan, N.auch an die hinterſten Verſtaͤkungs⸗Pfähle 1, K, 8, angenagelt fc 0der zu hinterſt liegende Balken P eingeſchloſſen iſt: folglich beſteht eas drehoder Glied dieſes Baues aus dreyen Borderpfähen, vier Stützung?kungs⸗Pfuͤhlen und zweyen Ankerhoͤlzern. c l e

ee E Pfähle che

Wie die Zimmerſtü⸗ 365. Nach dieſer kurzen Einleitung erinnere ich, daß man Wen, we

5 11 5 ngetese ſeite A, um ein Zwoͤlfthel 11 Hoͤhe chief 115 5 10 daß 5 Er. pfäze d.ay lang ſind, 3 Fuß Boͤſchung bekommen. Ein gleiches beobachtet man den mäſſel 0

N Pfählen EH, F, B, E, welche mit dem erſten A, paralel geneigt ſehen che,un, Der obere Leiſten⸗Balken L, worein die Vorder? Pfähle adele 5 50kommt 5 Fuß weit von der oberſten Höhe der Kah zu liegend der er 5 dFuß uͤber das Unterſte der Vorderſeite; und wenn die Kay viel übe“