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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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30 q Waſſer⸗Baukunſt. Erſtes Buch.ingen zu Duͤn⸗ In der 7. Sigur ſieht man deutlich in punctirten Linien die Tiefe 17ir et loͤcher, folglich auch die Große der Zapfen an den Riegelhoͤlzern, den de 08,7. und kleinen Ständern. Alles iſt mit eiſernen Nageln befeſtiget dete e

nach der Staͤrke der Zimmerſtuͤcke richtet, wie ich hiervon an seinem O58gen werde. Ueberdieß iſt auch angedeutet, wie die Einzapfungen derin den Zapfen⸗Staͤnder gemachet werden muͤſſen. 271 5

Die Reihe der Strebebaͤnder B C iſt an den Fluth⸗ Thoren nicht hö F,oberſte Riegelholz A fortgeſetzt: anſtatt derſelben ſieht man die Stande gehwelche Anlaß zu einem Thuͤrlein H F geben, das uͤber dem dritten e 90%ſehen, aber nieht uͤber dem unterſten, wie an anderen Schleußen glich 0Riſſen. Die Urſache deſſen iſt, weil bey der großen Schleuße zu.%in den Seitenmauern angebrachten kleinen Waſſerleitungen oder Abzug

das Baſlin auszuleeren, wann man es, zur Zeit der Ebbe tro en oreund hernach verſchloß man dieſe Abzuͤge, gleichwie auch die Fluth⸗ Sh hofdas Balfin wieder voll werden, ſo oͤffnete man die Thuͤrlein in den 0 öwann das Meer hoch ſtand, ſo daß nur das oberſte Waſſer in 0

konnte, weil ſelbiges allezeit viel klarer als das unterſte Waſſer iſt

Sand mit ſich führet, und folglich in der Länge der Zeſt das ke in Oifüllt haben wurde, wenn man ſich der Abzüge dazu bedienet halle,Vorſicht hat nach der Zeit nachdenklichen Ingenieurs Anlaß gegeben mFällen die mit Schutzbretern verſehenen Thürlein in den Fluth⸗ A eg

dem unterſten Riegelholze, ſondern uͤber dem zweyten von unten anzuleg

Fig. 4. 377. Ich ſage noch nichts von dem Eisenwerke an denen 170Erklärung emnes Thorftageln, weil ich in dem folgenden Abſchnitte ſolches umſtan eThorflügels an der will, ſondern bleibe vorerſt bey dem, was zu den Schleußenthoren wegroßen Durchfahrt vet. Die 4 Figur zeiget einen Thorfluͤgel von mittlerer Große/ welche f e.e großen Durchfahrt der alten Schleuße zu Gravelines beſchaffen iſt e 51%zu Gravelines. hreit iſt, ſo daß jeglicher Flaͤgel nur 12 Fuß breit iſt, und ohngefähr 41

Waſſer haͤlt. ü 1100zu ſehen wäre: ich führe ihn auch nur an, um den Kunſtwerſtant en darzu 9„weiter daruͤber nachzudenken. Sie werden zum wen ger 100 0wie tächtig alle Stuͤcke, woraus das Gerippe beſteht, e 0 eutlich,

Es befindet ſich an dieſem Thorfluͤgel nichts, was nicht auch gen 0

5 ſehung der Einſchnitte der Zapfen und der Zapfenloͤcher, we mſind, wie ſolches auch ſchon bey den vorigen geſchehen iſt„ weß halber ihdabey aufhalte. i e

Schaͤtzung des Ge- 378. Weil wir einmal die XXVII. Kupfertafel noch vor unse ich ſogleich die Erklarung derjenigen Maſchine, welche zu Heffnu ßedas Schutzbret an ſung eines jeden, mitten in den Seitenmauern der Schleuße imjedem Abzuge im chen, angebrachten Abzuges, dienete. Eben dieſe Maſchine iſtInnern der Seiten- Schleußen⸗FJalle zu Oſtende und Bouſingue angebracht wor.e dn du Dünl vielen anderen Gelegenheiten nuͤtzliche Dienſte thun.

kirchen, auszuhaltenbatte. a

Die Schleußenmauern, worinnen dieſe Abzuͤge oder kleinenangebracht waren, hatten eine Hoͤhe 1 Fuß vom Sacherechnen, uͤber welchem das Waſſer bey hoher Fluth 18und aus dieſer Urſache mußte man die Schutzbreter vor demachen, damit das Waſſer, welches ſie aufhielten, nicht de 55gleich die Abzͤͤge, bis an den Schlußſtein ihres Gewölbes 85 Fugven. Aber das Waſſer ſtieg nichts deſto weniger laͤngſt al 3⁰Höhe an: es hatten demnach dieſe Schutzbreter, welche 3 F 75jegliches den Druck von ohngefähr 37800 Pfund auszuhalten

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mit mehrerem erhellen wird. f.Nehmen wir an, es hielte das Schutzbret nur au, Mugen e 0hoch, und 3 Fuß 4 Zoll breit aus“ ſo betragt die Flache giebt 34 feFuß. Dieſe, multiplieiret mit 9 Fuß, Haͤlfte der Hoͤhe 0 ßes Woll N

5 Waſſers; welche wir mit 70 Pfund„Schwere eines Cubik Fe ucketipliciren: ſo bekommen wir 37800 Pfund zum horizontalen W