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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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10 15 N der alten Schleuße zu Gravelimes ꝛc. c. 33

0 it. gage der Schleuße beſteht, welche eine der wohleingerichteteſten in ganz Tafel XXXVII.

Der S 8deen 0 das Bett) des Fluſſes Aa, befand ſich mehr als jemals Ein Buͤrger zu Gra-war volle 12 Fuß tief war. Die von dem Herrn de Vauban ange⸗ velines, Namenseaster en⸗ Sandes, ſowohl als diejenige bey O, welche bey Ebbe und Averdoing, giebt imaue in den gend auszuführen dienete, und vor Zeiten angeleget worden war, Jab deegen im ndeſtungsgraben zu bringen. Der Schaden, welchen die Ueber⸗ſſtellung des ehema-nes 5 thaten, wurde immer groͤßer; und das beynahe gaͤnzlich wuͤſt ligen ſpaniſchen Ca-1 c r dergeſtalt ungeſund, daß der Koͤnig, um ſich der„„0 meme zur Beſatzung darein geleget wurden, ihren Sold gat geheißen, und0 Bommer nur von weitem campireten, in der Feſtung ſelbſt die Anlegung desen, als zu den Hauptpoſten noͤthig waren, ließen. In dieſen Canales beſchloſſen.des aß im Jahre 1730. Herr Averdoing, einer der angeſehen⸗.iher en Vorfahren bey Anlegung des Canales und des Fort Phi-en geweſen waren, aus Mitleiden gegen den elenden Zuſtand92 unter den Briefſchaften ſeiner Familie gefundenen Bau⸗An-0 Hofen„Grundriſſen und Profilen, welche zu dieſen Werken ge-hn gi 1 Er wandte ſich zuerſt an den Herrn MarſchallGen 2 00 aufnahm, und bey dem Cardinal⸗Miniſtre zur Au-wieder bel hlag, welcher darinnen beſtand, den mehrgedachten alten1 ali enen, wurde von dem Staatsrathe gut geheißen, weilade Weh noͤthig es waͤre, einem Ungluͤcke, das der Herr Aver-nach eiſe lebhaft beſchrieb„aufs geſchwindeſte abzuhelfen. ManEklaͤute vabelines, damit er im Stande waͤre, dem Miniſterio allebis funf zungen ſeiftlich zu geben, bevor uber eine Unternehmung,5 zehn hundert tauſend Livres koſten konnte, etwas gewiſſes be-

60 de d N f 8ö 10 baren den Kuͤſten von Flandern in Bedienung ſtehenden Her-1% 0 d 55 en, genau zu unterſuchen, was etwa hierinnen zum Be-0 wie 1 dach en ng olkes am dienlichſten ſeyn moͤchte: denn bis dahin war dieſe0 en 0 0 ch, dem koͤniglichen Staatsrathe noch nicht auf eine ſolchede. Dibeifel

5 Noth des Landes erforderte, vorgetragen worden; widri-dh daß man ihr ſchon laͤngſt abhelfliche Maaße zu geben geſuchet

a Nen auf 5 höͤrige Unterſuchungen angeſtellt worden waren, und in⸗ Die Ingenieurs ſindfe fe 0 ein, wobur ieſen großen Anſchlag ins Werk zu richten, fiel der Krieg nicht einerley Mey-e bh 00 5 0 h dieſe Sache wieder bis zum Jahr 1737. verſchoben wur mung aber de rtelle-halbe e uten, ehr ndefangen wurde waren diejenigen, welche die Direction eaten CanoeGu ae deſſen ie ſlerſchiedener Meynung: nicht zwar wegen des Canales hoͤrige Schleuße 5a en ſche ſeyn m e insgeſamt einig waren, daß es eben derſelbe, wie der geleget werden ſolle;fh 0 0 0 zwey Puri ſondern nur uber die Stelle zur Schleuße, bey Gele- und endlich be-dane di galegen, woepen hervorthaten: einge nämlich wollten ſie auf den dehnen ge ere jeden 5 e von den Franzoſen abgebrochen worden war, ſo daß 11988 9 gend 17 des Fort Philippe, oder doch eines dergleichen Fe⸗Gravelines zu ſetzen.e ot ſes Grabelſnez ware„damit das Stuͤck des Canales zwiſchen demſel-b 10 bc ein eta ei f 0 den Schiffen anſtatt eines Havens oder Balſig dienenh un en i ſe htlacern Zuflucht noͤthig haben würden: und dieſes war,hett dene dez er ehemalicer Derdeggrund. Die Segenpartey behauptete, manbuht ach e bewieg 5 Schleuße hierzu nicht brauchen, weil er schlecht gele-ü, 1 hatte turen„ bom urch gewiſſe in der Rechnungskammer zu Ryſſel auf-fung 60 8 5 ſchon die und 20 Jul. 1640. zu welchen vermuthlich Gelegen-5 wel beſtrerdicß Spanier die Wiederherſtellung dieſer Schleuße vorge-han es gethan ſey, die, man, daß, da man eine neue Schleuße bauenlücken, un Grundliſſe debe unter den Canonen in der Contreſcarpe der Fe-madeß 0 nothwendl ey A angedeutet ſieht, anzulegen, als ſie ſo weiten de. Uebeh dieses ware ein ſtarker Poſten zu deren Schutze und Erhaltunger Feſtndieß bekäme ſodann eine große Beſchwerlichkeit für die Beſatzungey ene Wa gelaſſen 1 dieſen Vortheil: daß taͤglich friſches Waſſen inö ben Th aſſer wurde des rden koͤnnte; und das zur Zeit der Ebbe aus denils, Funk. den Canal, nach ſeiner ganzen Laͤnge, ſtets in gutemſte Ausgabe. 5 8 Stande

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