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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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34 Waſſer⸗Baukunſt. Zweytes Buch. Erſtes gal 10

Tafel XXXVII. Stande erhalten, ihn auch in kurzer Zeit viel tiefer machen: denn man kön EhAA———

10 10auch der alten Schleuße B bedienen, nicht weniger auch der ſchon adezum Ein⸗ und Ausfuhren des Meer⸗Waſſers. Endlich indem dieſe Uli magdauerte, ward Herr de la Fond, ein ſehr berühmter Ingenieur, der nerder Theorie als in der Praxis ſtark war, zum Fortifications⸗ Direrten g bey 90D

0 Nim Dünkirchiſchen Departement ernannt: dieſer trat der letztern Meyn Dem il 0gab den angeführten wichtigen Beweggruͤnden den endlichen Ausſchlag. be 90 60 Niſt die Sache auf diejenige Weiſe, wie ich im folgenden Capitel beſchren öWerk gerichtet worden: denn vorher finde ich für dienlich, erſt die altebeſchreiben, bevor ich von der zu unſerer Zeit neu erbaueten handele/

ſer beurtheilen koͤnne, was fuͤr Wirkung eine jede derſelben fuͤr ſich/ 1beyde zugleich zu thun vermoͤgen. ee,

Erſter Abſchnitt.Von der zu Gravelines befindlichen großen Smit einem Dreh⸗ Thore. 1110

Vorläufige Erinne⸗ 444.(ess vermoͤge des Pyrenaiſchen Friedens die Stadt und Fache Erungen 5 N ünes unter franzoͤſiſche Herrſchaft kam, waren ſchon 1 0155. oe mit den daſigen Feſtungswerken verbunden Shenvelines angelegeten an dem Fluſſe Aa, nahe auſſerhalb dem Calaiſchen 957 de Ugroßen Schleuße. i vor Zeiten in dieſer Abſicht angeleget worden 9 00 fl,Schlauch dieſes Fluſſes bey einer zum freyen Ablaufe des Waſſers erf Bal 0erhalten werden moͤchte. Dieſe Abſicht meldet der im Jahr 1600. zun, ſch 0Schleuße, die an der alten ihre Stelle kommen ſollte, aufgeſetzete i wal Javermuthlich jene entweder ganz unbrauchbar oder doch wenig mehr 4 Ebum deßwillen hoͤchſt glaublich iſt, weil ſelbige ſchon zur Zeit, als 5 ret?vorhin beſchriebenen Eanal gruben, vorhanden war: denn es gesch

chleuße

in denen von dem Herrn Averdoing übergebenen Memoiren, wori hen/ 0daß dieſe Schleuße von den Frarzoſen, als ſie ihre Erpedieton vorn a hele achezerſtöhret werden koͤnnen, weil ſie theils zu nahe bey der Festung anden 10den Canonen einer Redute gelegen ſey, welche an derſenigen Stelle 9e) welche15 das von dem Herrn de Vauban angelegete Hornwerk liege Kupfer 0Tafel XXXII. Abſicht hatte, ſeine Schleuße, deren Riſe man auf der Kn gute Geode— 0d ieſto beſſer zu bedecken. Wenn es mir gelingt, dieſelbe mit eben bega a0 0keit zu 0 reiben, als mit welcher die Sachen auf dieſen Niſſen 0 wenig 9wird dieſes Capitel den uͤbrigen in dieſem Bande an Wichtigkeit Bau⸗ 9 b%Dieſes nun hoffe ich zu thun, wenn ich dem daruͤber aufgeſetzten it/ n 11welcher mit ſo großer Einſicht, als ich jemals einen geſehen, al geſe 1Weſentlichen nachgehe, immaßen in dieſem Bau⸗Anſchlage ni tsgelaſſen iſt, was zur richtigen 1 für die Ingenieurs ſow en/ daf eUnternehmer dienlich ſeyn konnte. ierbey wird es ſich nun füg e abel 0ſchon im erſten Buche erklärete ſpeciale Sachen ſinden wird B 1auf eine ſolche Weiſe, wie es hier geſchieht, mit einander vernicht anders als ungemein lehrreich ſeyn koͤnnen, und dieſes ieſie alle aus einerley Geſichtspuncte gezeiget werden. Und, gleichn beynah, chenpractiſchen Dingen nicht eher ſtark wird, als bis man Sachen lechen Suez 0ley Art ſind, oft ins Werk richtet: eben ſo kann man ſich derg worfalleld 1nicht recht gelaͤufig machen,(ſo naͤmlich, daß man durch ni bien 0 en 5tzig und zweifelhaft gemacht werde,) als wenn man die dahin geh 1 ſo nz megviel- und mancherley Weiſe darauf anwendet. Wenn man einen und ei th!bey Wiederholungen hat, ſo ſind ſie ſehr wohl zu entſchuldige, ch ohnealsdann den Vorwurf nicht befürchten, als habe er nur ſein Bu 950riſſel 1%

Wbundenſo man„

groͤßern geſuchet.

i 91Tafel XXVII. 445. Zufolge denen von dem Herrn de Vauban gegckenggef S 9Kurze Beſchreſbung filen, nach welchen die hier beygefügeten copiret ſind, bekan oon ena ededieſer Schleuße. ander ungleiche Durchfahrten, welche durch eine Mittelmauer 4 auwachſwurden, in Abſicht, das Ablaufen des Fluſſes Aa, bey hoch