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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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64 Waſſer⸗Baukunſt. Zweytes Buch. Drittes E 1„Die Laͤngebalken unter den Vorböden haͤtten ſowohl beym Ein⸗ aan 1

„Schleuße, bis an einen zweyten Querbalken mit Grundpfahlen an“ 10

„ derſelben gehen ſollen.„Zwiſchen den Vorderpfaͤhlen an der hoͤlzernen Kay haͤtte man 5 1„nem zum andern mit kleinen Pfaͤhlen beſetzen ſollen, wo nur Thon 980liegen; indem hier keine Faſchinen geleget werden koͤnnen. 17 5 cheel K„Man hat die Faſchinen im Vorboden nicht mit Flechtweiſ oa bel, 1„Halsbaͤnder an der großen Durchfahrt liegen nicht in gleicher Höh 1 0„ etliche derſelben beruͤhret das Eckband oben, nicht am Abſatze. die in 1 0„Die zweyten Naͤgel in der erſten und achten Reihe Spundpfahe oſten 9 9„ten Querbalken eingeſchlagen worden, ſind ganz unnuͤtz und ihre K„angewandt„. 5

n Na0 de l.

Beſchreibung geines projeckirten Schleußen⸗ Baues, den Haben zuzu verbeſſern. 11 1e

Nachdem der Haven zu Duͤnkirchen geſchleifet war, erforder Endeauf Verbeſſerung des Havens zu Calais bedacht zu ſeyn. Zu diefen ro)de Mayenneville, Fortiſications⸗Director auf dieſer Kuͤſte, verſchieden en

ter eines iſt, welches als das vortrefflichſte in dieſer Art angeſehen wer 20

der Herr Marſchall de Vauban ehemals die erſte Idee gegeben hatte. diese

es unſaͤglich viel koſten wuͤrde. Dem ungeachtet iſt dieſes Prot, 1 win

habe ich dieſes Project auf den Kupfertafeln XI. VI. und XLVII. unte cht t

det!nes Namen beygefüͤget. Aber bis jetzo iſt es noch nicht ins Werk gell d1 der/gemachet werde, und zwar als ein Beyſpiel deſſen, was ſich in Fallen/ zu ingeveranlaſſet hat, am beſten thun laßt. Dieß alles recht zu verstehe l, Kal.Kenntniß der Gegend um Calais nothwendig; weßwegen ich auf der,

deſſen Grundriß beyfüͤge.

Tafel XLV.

50. Es iſt meine Abſicht nicht, das Spiel der Waſſer/zu Calais ins Meer ergießen, hier zu erklaren: nicht, als kon

Eigenschaften des zu En N 1in reſtetes. wie die Waſſer, welche durch die Schleußen des Kort Nieulet gehen, J

obigen Projeetes.

Tafel XLV. und 500. Wenn man die XLVI Kupfertafel Stuͤck vor S

VI.

Erklarung der. 50 88.Wirkung der funf doppeltes Paar Thorfluͤgel gegen den Haven zu, und eben ſo

Schleußen, welchenach dieſem Projectangeleget werden

einander in einem Puncte K, der Richtungs⸗ inie(K, der große a

halbe Stunde Weges von Calais liegt,) vielen Unterricht hernehmel 5

Graͤnzen, die ich mir hierbey vorzuſchreiben fur noͤthig erachtet, über be! cZweck nur die Beſchreibung des obigen Proſectes iſt; und deßtwegeſ cher denFort nicht mit angefuͤhret, weil es eine Kupfertafel von auſſerordentl ellel, kwe 0haͤtte, wenn es zugleich mit der Feſtung und dem Haven hatte vorge Meer 15 NIch ſage alſo nur, daß alle Waſſer aus dem Lande ſich nicht anders innen, als zwiſchen der Citadelle und dem Damme ab durch: und ebedie Schleußen A B anzulegen. Der Zweck dabey war, bey niedelgen 115 09das ſie zurückgehalten haͤtten, loszulaſſen, um den Haven und de fe, 10und tiefer zu machen: und hierzu haͤtte auch dasjenige Waſſer gehod eler ed 0hohem Meere in ein weites Stuck Landes, das zwichen dem kor und auß 9 gdelle zum Behalter dienen konnte, haͤtte hinauf treten laſſen koͤnnen, 2 Feſtull 1ten dieſe Schleußen nirgendwo beſſer, als unter den Canonen die?? 0werden, wie man ſolches hernach ſelbſt beurtheilen wird. 0 uch

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wird man ſehen, daß ſie die Riſſe zur Gruͤndung fünf unterschiede atedie alle neben einander liegen. Die groͤßte unter ihnen, wel Heil auch 71—* 15 1ob i a den 0 l eineSeite,(Art. 408). Dieſe 36 Fuß breite Schleuße Gute hernach en,oder Balſin ſtoßen, worinnen eine große Menge Schiffe liegen Wenigen Nzu Calais dazu fähig iſt, immaßen das jetzige Ballia viel zu weh eit

Rechten und zur Linken dieſer Schleuße werden zwey andere chere deſſe1 1

in der Mitte ein frey ſtehendes Drehthor haben, und zur S jeſe fte laSrämmthoͤre, dergleichen die auf der XXIV. Kupferkafel sind. SheAnien L. K, MK,(Tafel XL. V.) laͤngſt durch die Mitte diecer Scheel wenK f hier ben 9den, damit das durch dieſe Oeffnungen laufende Waſſer, wenn. b