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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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Tafel XI. V.33——————

Eigenſchaftenderer zu Calais

66 Waſſer⸗Baukunſt. Zweytes Buch. Drittes Capil 0nehmen. Uebrigens darf man auch nicht glauben, als ſey es allezeit die l 10des Waſſerſtromes, der durch Zuruͤckhalten verurſachet wird, was zu! 10 Kunst ftVertiefung eines Havens die beſte Wirkung thut: es iſt vielmehr eine eige 1. 0.ſen Wirkung, nach Beſchaffenheit der Lage der Oerter, recht in Acht 5 eine N.und dieſe Kunſt lehret allein die Erfahrung, wenn ſie durch Grundſe el boTheorie erleuchtet wird. Ich werde hiervon in dem folgenden Theile die a 60Unterricht geben, wenn ich dieſe Materie ausfuͤhrlicher, als ich bisher 9909deln werde: denn es geziemete ſich nicht, von dem Hauptzwecke dige,Theils abzuweichen, welcher zufolge meinem Hauptentwurfe dieſes bdem Baue und dem Gebrauche der Schleußen handeln ſollte. Und nen SriUrſache handele ich auch erſt in der Folge dieſes Werks von denen hoͤtzennd g ddergleichen hier E iſt, und von den Rüͤck⸗ Batterien, wie P, welche bee aledes Cheénal zu Calais liegen; zu welchen Daͤmmen ich die Niſſe, au 19beybringen werde, was am beſten auserſonnen worden, die Verlaͤngern 59bis wo das Meer zur Zeit der Ebbe am weiteſten zurücktritt. fortzuſetzen den dieklaͤre ich noch die Eigenſchaften derer Schleußen, wodurch in dieſem Habwirklich auf mancherley Art dirigiret werden. l 10510. Der Communications⸗Canal von St. Omer nach Cale un Sowaͤſſer des Landes, wo er durchgeht, zu ſich, und kann ſelbiges durch rech 8 100 f1 e

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Scheuen en deren keine von der andern abhaͤngig iſt, ins Meer gießen. Dieſe

Schleußen.

durch die Schleuße bey 8, die Crucifir⸗Schleuße genannt, auſgenore versehen

muß man wiſſen, daß die ſuͤßen Waſſer dieſes Eanals, zum Dienſt werden! 00.

Schleuße iſt 14 Fuß breit, mit einem Fallthore und einem Staͤmmt lich. 6alles zuſammen der auf der XIX Kupfertafel vorgeſtellten Schleuße 1 0 ſic 1 0rer Endzweck bey dieſer Schleuße iſt, zu hindern, daß das Moerwaſſe 0

dem Waſſer im Canal vermiſche, von welchem die Stadt großen Nutzebeſondere die daſigen Bierbrauer: denn es laͤuft in eine Waſſerleitung durch 5T nach V, unter dem Pflaſter der Stadt, erſtrecket, und alſo quer on bia ch 1Oeffnung bey V, wo es ſich in den Feſtungs⸗Graben ergießt; un elſt deres, bey niedrigem Meere durch eine andere Waſſerleitung, G, vermit 90Joubert in das Baſſin des Havens. geist

Wenn die Waſſer im Lande überflüßig ſind, ſo laufen ſie ordeMeer, nachdem ſie durch den Citadell⸗Graben, wo die Schleuße O. 0dieſe Schleuße iſt von eben der Beſchaffenheit, wie die Crucifir-bey niedrigem Meere den Haven zu verbeſſern, indem man dasvon Crabes, welcher von dem Fort Nieulet herkommt, loslaͤßtſich auch, gleichwie der Canal von St. Omer, durch die Schlan dem Fließwaſſer PL K ſteht, ergießen, ſo oft man Urſa eSchleuße verſchloſſen zu halten; deren Zweck ebenfalls durch di des Me Ndenn ſie hat ein Drehthor und zwey Staͤmmthore nach der Seite fertafel 1 eeine Vreite von 14 Fuß, und iſt nach Art der auf der XXIV Kudeig, um enSchleuße gebauet. Dieſe beyden Schleußen wirken alſo wechſelswer Antechm

in ſo gutem Stande, als ſeine jetzigen Umſtaͤnde es verſtatten/ 5 Ab⸗ ö

und es dienet, wann eine ſchadhaft iſt, die andere zum?laufe der Waſſer im Lande.

der geh

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Ende der Fünften Ausgabe.