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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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gen durch angefüllte und eingeſenkte Kaͤſten. 23

lenen Ringe k! befeſtiget wurden. Sodann giengen die Maͤurer deſſelben mit einan-en zuerſt die leeren Naͤume zwiſchen den Kielſchwinnen mit einem der gebunden wer-b Pozzuolo und Kalk beſtehenden, und mit Kieſelſteinen auch den.

Nachdem alles recht eben gemacht war, ſo fuhrte man

0 und machte es 8 Fuß dick: die außern Seiten verkleidete manaten nen, welche ro bis 15 Zoll tief in die Mauer giengen, und 8 bisdas Innere der Mauer aber machte man aus gemeinen Bruch-e, man ſie haben konnte; und dieſes alles ohne Gegenpfeiler,ſchwierigkeit gemacht haben würde, die Kaͤſten dazu uberall

Hiermit fuhr man dann in ordentlichen Schichten fort,

pozzuoloiſcher Mauer ⸗Erde und Kalk„bis zwey Fuß un-es Meerwaſſers; und an den Enden ließ man in gewiſſen

5 en an bis unten Verzahnungen zur Verbindung des weiteriu bon erwerks ſtehen, wie ich hernach mit mehrerm ſagen werde. Es

daß man, ſo wie das Gemaͤuer anwaͤchßt, die Querbalkenman an deren Stelle Streben oder Tremmel zwiſchen Bohlen,

mengepreſſet werde.

auer geleget werden, einpreſſet, damit nicht der Kaſten,Tiefe geſünken iſt, von dem Drucke des außen anliegen-

0

weibt man Tag und Nacht ohne Aufhören, und ſo fleißig alsangweiliger ſie getrieben würde, deſto mehreren widrigen ZufaͤllenWevor man alſo dieſelbe anfaͤngt, muß man eine große Men-einander abloͤſen koͤnnen; auch muͤſſen die zur Foͤrderung

rzeuge und Floße in Bereitſchaft ſtehen.

der Maße wie die Kaͤſten, je mehr die Mauer darinnen anwaͤchßt, Baſendgre Vorſicht,er man oft nachſehen, ob ſie nicht etwa von den Linien, wie weiche bey dieser0 f 5 8 1% dee„tl, Arbeit angewendetorden abweichen; am allermeiſten aber iſt dieſes noͤthig, werden muß. a

ch 1 Fuß weit vom Grunde abſtehen, damit man ihnen

une. Nachdem ſolches alles in voͤllige Richtigkeit geſetzt

auf den Geund ſetzen, indem man eine Menge erſt zu ver-

r Materialien hinein führet, damit man doch noch die95 anders zu ruͤcken, indem man ſie auf einer Seite0 het.* 5 0 a 5

werk bis zwey Fuß unter der mittlern Hohe des Waſſers ange-an es eine Zeit lang ruhen, damit es feſt werde. Hernachgs herum weg, damit man die ohngefaͤhr zwey Fuß breitenhen den Mauern befinden, ausſöllen koͤnne.

man eine Anzahl Spundpfähle, welche lang und dick ge⸗Auf welcherlen WelzEiſen beſchlagen ſeyn müͤſſen: von dleſen treibt man men 155 eel vermag, ein; ſie muͤſſen ſich ſcharf in einander fü⸗Mauerwesks eine

7. 1; a jeglichen Kaſtens anerſten Seiten des Gemaͤuers anliegen, damit man e hangt, da-

welche nach weggenommenen Wänden des Kaſtens geblie⸗mit alles nur einehloſſenen leeren Raum bekomme. Dieſen fuͤllet man ſodann de ide Mauer wer,eingemiſchten Kieſelſteinen aus; wodurch dann die Enden der de.

rden, Verzahnungen daran gelaſſen worden waren)Wann ſodann die Stücken Mauer in eins gebracht ſind,

0 i ſie, nach ihrer ganzen Laͤnge mit zwey Schichten bearbeitetert 0 0 Fuß hoch iſt; das Innere wird, wie gewohnlich, ausge-erſte(In hoch ſo viele Schichten als noͤthig ilk, bis uͤber das Waſſer

t, die zur Bedeckung dienet, wird, wie aus der 2 Figurmit Einſchnitten und Klammern befeſtiget.

jetzt beſchriebene Weiſe haben die Piemonteſiſchen In⸗ Tafel XXI.ndung des obern Molo im Haven zu Nizza. gemacht: Erklärung deſſen,er ſtoßende Kaͤſten, welche ohngefaͤhr 7 Toiſen ins Ge⸗was man zu Nizza

geen, wie ſolches aus den Figuren 2. und 4. der XXIl an dem Mo des

uch, daß man auf ſolchen Grund, welcher mit e eeeeinen beſtehenden Gemaͤuer umgeben iſt, denjenigen Kaͤſten gegründet32 Artikel i worden iſt. 5 worden, gethan hat

8 850. In