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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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V pod, Von denen Gebaͤuden in Seehaͤben. 350 di N 1

5 en armirenden Schiffe anlegen konnen: ſie bekommen daraus ihr Tackel-

0 alen 5 nh zugeſchweigen der Canaͤle, welche die Transportirung aller Bau-

anderer zu Ausruͤſtungen benoͤthigter Sachen erleichtern. 5

Wel de, 5

ke dan der jetzo benannten Gebäude nicht ſowohl die Waſſer⸗ als dieAike 1 angehen, ſo laſſe ich mich in keine umſtaͤndliche Beſchreibung aller%% Pede ſchicklichen Eigenſchaften ein, und uͤberlaſſe ſolches denen, wel-0 ich 1 zen machen. Weil es aber mit den Docken eine andere BewandtnißMet, habe derſelben bereits im 110 Artikel erwaͤhnt,) ſo will ich, was

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155 vollends in dieſem Capitel vortragen.al, 2 Docke iſt, wie bekannt, ein kleines Baſſin, mit Mauern ringsumnen hin dat knrvendig Treppen, worauf man auf amphitheatraliſch angelegte5 1 die r eigt, um den Bauleuten das Manoͤvriren rings um die Schiffe zucen dan dey hoher Fluth hineingeführet hat, hernach aber im Trocknenk ſuſchſ as Meer abgelaufen iſt, indem man die am Eingange befindliche0 wenn abeßte welches gar leicht in ſolchen Haͤven iſt, welche Ebbe und Fluthn da e dergleichen Docken am Mittellaͤndiſchen Meere erbauet werden, ſo

Beſchreibung einervon den Docken zuMarſeille, zum Bauder Galeren.

Tafel XXIX.5 a

0 0 0 aſſer mit Maſchinen aus.

1 0„Dockeſellung davon giebt die XXIX Kupfertafel, worauf die Riſſe einer6 0 b 5 do, Narſeile q ſehen ſind, welche zum Bau und Ausbeſſern der Ga,0 Jaht gur on man ſich eine noch richtigere Vorſtellung machen wird, wenn„ e bo er Noll Tefel dabey zu Hülſe nehmen wil. Weil dieſe Docke,9 un liche eſtinmung, oben nur 44 Fuß breit iſt, ſo hat man ſie, wie0 0 U erben ich mit einem auf Saͤulen ruhenden Dache bedecken koͤnnen, um die1 0 fh deckt zu enden, oder auch bloß auszubeſſernden Galeren darunter vor dem10 b id nch ballen; welches bey andern Docken zum Gebrauche großer Kriegs-0 W Apa m laßt, weil nämlich dieſe Schiffe allzu breit ſind. An den Stel-0 0 iu f bingh ellen, nebſt tuffen, um von dem oberſten Platze auf die erſte0 agen zu gehen, und dann auf andere Stuffen G, auf die zweyte Ban-f Mhohlet, e, welche an die Ebene unten anſtoͤßt; und dieſe muß man ſich eben

ten we die Schleußen⸗Boͤden, vorſtellen. Auch iſt zu merken, daß die-Dir e bald viel bald wenig ſind, nach der Maße wie die Docke tief iſt.

Tafel XXX.Fig.D—————————ßria5 3 derDoppel⸗Docke inRochefort, zu Aus-beſſerung der Schif-fe vom erſten Range,

und zum Baue klei-

nerer Schiffe.

0

„e(Lingg ö

10 a de Docken iſt gemeiniglich an derjenigen Seite des Havens, wo0 ul in g 80, rſenal befindet. Eine ſolche iſt die mit 42 bezeichnete, nahe bey

1 le, br Atip uf, dem Grundriſſe von Duͤnkirchen, Tafel II. im vorigen Bande,„ h däſen er Erwähnung geſchehen ist; aber, an welcher Seite man ſie auch0 d Wa gte doch üderall rings um ſich viel Raum haben, damit die Arbeiter

„ ee. errichten können. c

ed Wenn z

0 uten n ſich frͤget, daß man keinen bequemen Platz hat, mehrere Docken

e eleinſchhitlegen, ſo ſetzet man ihrer zwo mit den Enden an einander, wel-

0 9 fp wech aftlichen Eingang haben. Eine ſolche iſt die Doppel⸗Docke zu

„ ae be ſie au an für die schönste unter allen hält, die irgendwo zu ſehen ſind.

0 In cb füder XXX Tafel. Man muß ſich vorſtellen, daß ſie eine

0 00 ang würde die aber hier weggelaſſen iſt, damit dieſe Kupfer⸗ Platte

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0 0 vod von di 5 8 5 1

9 0 lire ersten deſen Docken O DFG, welche die tiefſte iſt, diener zu den

auge, daher ſie denn auch eine groͤßere Anzahl Apparellen unddie andere K IIK N hat, welche nur zu Schiffen vom zweyten

ez, ange dienet: 5 5 1 8dei h iff maden werde. Man ſieht, daß, wenn man in jegliche von dieſende dat 8 an ſieht, daß, wen 0

Naa auen de Schieder Jauch emngegaſeir, and die Thor 10d ben e10 kaäſieg uten beſſern kane ſobald das ebbende Meer ſie trocken hat ſitzen laſſen,1%, fung Fluch wi 15 Nachdem ſolches geſchehen iſt, laͤßt man die Schiffe5 age d mit eder hinaus; immaßen in der Seitenmauer bey G, eine kleine0 8 7 Ardeden Schutzbretern, um Waſſer in die Docken zu laſſen, wie

tikels„die Oeffnung der Thore zu erleichtern.5 Ein

Tafel XXX.

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