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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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36 Waſſer⸗Baukunſt. Orittes Buch. Zwöſſts Gre,

eſſelEin Schiff in der obern Docke zu bauen, ohne deßwwegen age 0nicht brauchen zu konnen, hat man, zwiſchen beyden Fugen Ton 0. a0vermittelſt kleiner Balken den Kaſten zu einer Verdaͤmmung, mit Fal baude gchen, damit das Meer nicht daruͤber ſteigen koͤnne. Weil nun ſo ob ſie 0 f 0keine Gemeinſchaft mehr mit einander haben, ſo iſt es eben ſo als; öder abgeſondert waͤren. Wiewohl es aber das Anſehen hat, ale n t übel de 0quemer ſeyn: ſo hat man doch Urſache zu glauben, daß man ich fangen 0 0finde, weil man kurzlich erſt zu Breſt zwo Doppel⸗Docken angefanf gema 10vollkommener, als die zu Rochefort ſeyn werden, welcher der Vor deren dichdaß ſie zu breit ſey; daher es dann geſchieht, daß, weil die Hobleng f malauf dem Bauplatze bedienet, ein Schiff zu ſtuͤtzen, ſehr lang ſine diesenicht ohne viele Beſchwerlichkeit anbringen kann. Der groß ligen/ euhne1 1 5 55 Menge 5 0„die allerwegen durch Mscken f. l dgroße Menge Waſſers bringen, daß es uͤberaus ſchwer iſt, ie ich imduch ſelbſt die obere, ungeachtet der bodraulſccen ache„die ic brug 0Werks, Artikel 748. ee e habe. Dieſes Waſſer zuſamm e an ee 0man einen erſten Kasten zum Ablaufe 1, im Innern der obern Dos den aud deRinne L. E traf, der unter dem Bauplatze Is hingeht, und noc) und; 0Käſten, O, die am Boden Communication mit einander haben, fahret/ deevermittelſt einer Rinne, die alles Waſſer in den letzten Kaſten! es in er aferwaͤhnten Maſchine ſteht; und nachdem es in ein Baſſin, wel rerſten Banquette liegt, aufgehoben worden, laͤuft es von dak ich in deltung, die in der Futtermauer b angebracht iſt, und ergie t ſider Schleuße.

Ausbeſſecung bie 832. Weil es aber, ungeachtet der beſtaͤndigen Arbeit det dal in wägehHabe rr um zu gin zu bringen war, das Waſſer in der untern Docke ausſuſ ch he 0. 10machen, daß ſie beſ⸗Boden zu tief angeleget war, als daß er bey der niedrigſten in der welk. bſer trocken bleibe. waͤre: ſo ergriff man im Jahr 1720 das Mittel, und bauete! nit Mauel8 lern Banquette X,(Fig. 3.) einen neuen, wobey unten alles. 1

ausgefuͤllet wurde. 1 0zum che

Obwohl dieſe Doppel⸗Docke einen guten Erdboden, der zupferſteſng, aſteine beſteht, unter ſich hat: ſo muß ich doch melden, daß de. 15 5 ſchllleſchaffenheit deſſelben, in den Profilen, ſchlecht ausgedrückt„d konnte gegdas Werk in Felſen gehauen: denn ich war abweſend Macho oe

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nicht corrigiren, welches ich bey allen denen, wo ich keine„gethan habe... 9 75 N22 i a nn die

Damm ich der Figuren nicht ohne Noth zu viel mache, 65 kepenn man 00 0

che, zum Dienſt der großen Schiffe ſchickliche Docke beurtheile 15 wenn f dal 1

K H K N ſo anſieht, als waͤre ſie von der erſten abgeſondert/ f was obe 7ſtellet, ſie habe eine Schleuße zwiſchen K, und N ohne alles/in Betrachtung zu ziehen.,

6 N%% 100 f„e i n 0 60Maximen zu Anlegung der Docken in den Haͤben doch 1 1 0Die Höhe der Do 883. u Beſtimmung derer Dimenſionen, welche 1 1 ſtärkſte⸗ 15 0cken muß ſich nach bekommt, muß man unterſuchen“, welches ehmen 15 00der Staͤrke der größ⸗ die der Haven, wo ſi f 1 wir inneh! und 0 10ten Schiffe richten, N. n, wo ſie angeleget wi, lurichten Im volwelche darinnen ge⸗ 5 Lange, Breite und Tiefe darnach u kertafel nibauet werden ſollen, man aus den Tabellen auf der 4 Kupfe. wann aben 0oder die man hinein Bande, wie tief jede Gattung von Schiffen im Waſſer geh Docke 0 0 10führen wil. t; im Falle namlich, wenn man nicht Waſſers gnug in de dau ASchiffe mit ihrer Ladung einzunehmen. 0 daß aß ſch h 8iſt/ va, daß en/ g d.Eine Docke trocken 884. Weil die Haupt- Tugend dieſer Arten von Bade ſhwen 5 Doch% dU ihr zu jeder Zeit trocken arbeiten kann; es aber gleichwohl ſeh 1 auch

5 erhaben ſehn, Waſſer einſchleiche, ſowohl durch die Schleußen⸗ Thore/