40 Waſſer⸗Baukunſt. Drittes Buch. Zwolſtes
berſtatten wird, daß er ſich anſetze: um deßwillen muß der B aaſſe-ſchuͤßig gemacht werden. Wobey zu bemerken, daß die gedachteRichtung nach der Verlangerung des Bauplatzes bekommen mu 5 bern
iwoen, durch Gelenke unten am Thore anhangenden Mantelelte
muß, damit dieſer Canal nur zur Zeit der Ebbe aufgethan werde gleußſgethan m chle
in den Monds⸗Wiertheln ein wenig unter der Hoͤhe des vorige
ſtehen muß, wie im 884 Artikel geſaget worden. Es iſt daher diWaͤrters, dieſe Manteletten alle 12 Stunden zu oͤffnen, um a und m
„
Waſſer ablaufen zu laſſen, dann aber ſie wieder zu verſchl
gedachten Leinwand(krile) zu verkleiden, bevor das Meer wiebe,ſpahret man die Koſten, welche die Schoͤpf⸗Werke erfordern
Docke herum befindliche Raum bekoͤmmt alsdann nicht ſobaͤude, wie die Schoͤpfwerke erfordern. Weil das 1 Endeder Abſchuͤßigkeit, jederzeit trocken ſeyn wird, ſo wird m
koͤnnen, immaßen das Waſſer ſich, bis man es ablaufen laͤßt/verſammlen wird: alsdann koͤnnen die Arbeiter in den niedrigen Leh.
da zu thun, was ſie ſonſt mit vieler Unbequemlichkeit haͤtten khn
892. Die Hoͤhe deſſelben Bodens„am Fuße der. vorſpri
die Docken, Thore len, muß am Boden der Waſſer⸗ Ri 5 a1 n Hoden Vaſſer⸗Rinne ohngefaͤhr 4 Zoll niean ihrem Ausfluſſe eine Winkel- förmige Schwelle bekomme/ un
hiervon zu exwar-
das vorſpringendeSchwellenwerk derSchleuße, welches
teletten zu tragen: alſo wird die Mauer des Falles 3 Fuß 4.
und weil es nur an 8 Zoll genug iſt, um die Schleu zen⸗Thole dekann man ſie um 2 Fuß 8 Joll uͤber ben Boden 9 Dock erhöhen z. uman ihre Höhe, folglich auch den Druck des Waſſers, welche, f
ben. Wann man dieſelben aufthun will, ſo iſt der Vortheilvom Schlamme, welcher, wann ſie eine Zeit 75 geſchloſſn 9ſetzet, keine Hinderniß haben; auch kann man ſie leichtlich 1und ſolches beſſer, als wenn ſie ſo tief, wie gewoͤhnlich, hereauch nicht vergeſſen, daß ich der Meynung bin, um die Mü
zu ſpalhe; an
teletten taglich zweymal zu oͤffnen und zu ſchließen, es werde Hbalkend
ten mit einer Anzahl Loͤcher, ohngefaͤhr 2 Zoll im Diametelwelche man, nachdem das Waſſer aus der Docke abgelaufen(Spunden) zumachen kann; und endlich, daß man, beh.den Seiten⸗Mauern kleine Treppen anbringen muß, um auf delhinab zu ſteigeu. 5
803. Weil das für die obgedachten Thore ſchicklche v
werk nochwendig aus enen Thelen, die durch die Brake de, fte
den werden, beſtehen muß, damit der Kiel des Schiffes ei
ſich nach vorher be⸗ be: ſo baue man einen jedweden dieſer Theile aus dreyenſchriebener Einrich⸗zuſammen einen rechtwinkelichten Triangel machen, deſſen Gru
tung richten muß. die laͤngſte Seite(bypotenula) einer von den Stoßbalken werden. 8
Vortheile, welcheman von Docken, diebeſchriebener maßengebauet werden, zu
Linie der Giebelſpieß, welcher hier verdoppelt wird, Froßbalken,
daß man den Docken⸗ Boden, anſtatt ihm, bey den S
Fuß 4 Zoll zu geben, zu beyden Seiten der Waſſer Nag aſſer⸗ 11 55 aaſſe“ ug ſo1
Oberflache, in Geſtalt eines Glacis anlegen, und die
tern Nand des Docken⸗ Bodens breiter ausgehen laſſen kann Abfaledie Winkel ausgefuͤllet, zugleich auch 0 der e dee aſo ſehr ö
gegeben; und es kann auch der Schlamm ſich nicht ſo
894. Auf ſolche Weiſe kann man verſichert ſeyn/ abel T.um es nur auszubeſſern, in die Docke geführet hat/ 3 defhinausführen wird können, weil ſich kein Hinderniß findender Thore noch der Fluth, welches vermoͤgend waͤre/Wenn die ordentliche Fluth nur ohngefaͤhr 17 Fuß uͤber daeden die Schiffe vom erſten Nange allemal ohne Schwier endern aber mit dem groͤßten Theile ihrer Ladung: mehr. 11wo die Fluth, wie hier vorausgeſetzet wird, nicht hoher nanUnd geſetzt, ſie ſtiege nur 1s bis 16 Fuß hoch, ſo müssund Neumonde erwarten, jedoch nur fuͤr die groͤßten 55 ſeylauch bey ſchwaͤcherer Fluth, allemal Waſſers gnug vorhande
Verzöge at
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