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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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erz zote Geſchwindigkeit mehr von der, durch den Fall, als durch die Ma

e d, berurſachten Beſchleunigung herkoͤmmt; da hingegen, weit vom Urſprun⸗ angte Geſchwindig-14 0 01 Abſchuͤßigkeit des Schlauches unmerklich wird, und wenn noch von lber berger% be de Gadens andere Hinderniſſe dazu kommen; alle, durch den Fal erlangten das wird ſehr oft10 g.. dem eſchwindigkeit verlohren gehen, der Fluß aber dennoch nicht aufhoͤret zupie de 5 1 15 f0 0 dg weil er, wie ich bereits geſaget habe, an Hoͤhe zunimmt, ſo erhaͤlt er, ersetze zaſſes ſteigt/1 i Habe, wie ſeine erſte Geſchwindigkeit abnimmt, eine neue, welche die erſte

„ e.

9 Ne Lauf eines Fluſſes ſowohl von ſeiner, durch den Fall, erlangten Ge-qe, g als auch von der Hoͤhe der Maſſa ſeines Waſſers abhangt: ſo kann es

0 ce untevon der ganzen Quantitat Waſſers, welche durch einen Durchſchnitt(5),, erg ere Theil, zur Urſache ſeiner Geſchwindigkeit, die Hoͤhe des ihn drucken0 der obere Theil aber den erſten Fall zu ſeiner Urſache habe. f g

0.

* Von der Natur der Fluͤſſe. 85—

gc Es 5 5 5 ü 5 5ö erfol li ige„Was die, ded erfolget hieraus, daß bey Fluͤſſen, die an ihrem Urſprunge ſehr acc Argen

0 fh en kann hieraus den Schluß machen, daß weil das Waſſer eines Fluſ⸗ Schwierigkeit, die

e el 5 i iy i iner Urſat 0 wahre Geſchwindig-0 made k nem Abſchnitte angenommen wird, nicht von einer Urſache herkoͤmmt, wahre Geſchwindig90 ee Regeln haben kann„ die Menge, welche dieſer Fluß giebt, zu meſſen, wesen langd 0 ö b wenn man nach dem Waſſer der Oberflaͤche urtheilen will, und etwas nicht nach der Ge-c b ummen laͤßt, damit man den Weg, welchen es in einer beſtimmten ſchwindigkeit ſeiner8 c an meſſen konne. Denn wenn der Boden, an der Stelle, wo man en oben g e0 allet, wenig oder gar keinen Abhang hat: ſo hat die Geſchwindigkeit mehr nach der mitt10 ur Hauptursache, die Wirkungskraft(Energie) des Waſſers: und ſol-⸗lern Geſchwindig-

aun die Geſchwindigkelten der Scheiben, welche man in einem Durch

m Boden, verurſachten Widerſtand, dabey Acht zu haben. Wei

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Jbar memals Null ſeyn kann: ſo ſtoͤhret die Verzoͤgerung deſſen, welcherdien Ezvan trifft, nicht allein dieſe Gradation der Geſchwindigkeit, ſonderndhär Ciufluß auf die Geſchwindigkeit der anderen minder tiefen Scheiben,iz oder Klebrigkeit, oder Eingreifung der Waſſertheilchen in einander,

keit, die von der Wir-

, in der Verhaͤltniß der Quadrat⸗ Wurzeln ihrer Tiefe zu, ohne je⸗kungskraft des Waſ-

(lers verurſachetwird.

9 ehe die Geſchwindigkeit am Boden nicht verzoͤgert werden kann, ohne daß0(h ſhoche chen die oben daruber liegenden, und dieſe letzteren die folgenden ver-1 0 0 10 ets aufs mindeſte, je nach dem ſie von den erſteren weiter entfernet0 e wird“ man, wie die Bewegung des Waſſers, das dem Ufer nahe iſt,

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an. Zund wie das daran ſtoßende, an dem Verluſte dieſer Geſchwindigkeit, wezam Gegentheile bemerket man in einem Canale, wo das Waſſer ſtilli dieß, Jen man einen Abzug, der tiefer als die Oberflaͤche des Waſſers, ſteht,und flache eine Bewegung bekoͤmmt, welche lediglich durch die Adhaͤrenz64 dünn, be er unteren Waſſertheilchen veranlaſſet werden kann. Dem u geach-

% acheug behm Meſſen des fließenden Waſſers, dieſe Veraͤnderlichkeiten eben nicht0 e Vileben, well die Theilchen, welche die meiſte Geſchwindigkeit haben,66 o i dieelchen, welche die wenigste haben, die ihrige müttheilen woraus dann„„ kann. mittlere Geſchwindigkent diejenige iſt, auf welche man ſich am meiſten

„ e.

1 bal ein faſt allgemeines Vorurtheil, ſelbſt bey den Kunſtverſtaͤndigen,d nie fen der Flüſſe bloß von der Abſchuͤßigkeit ihres Schlauches her, ob-ae, in 20 die Nothwendigkeit dieſer Abſchͤͤßigkeit erwieſen hat, noch auch,6 gaben uſehung der Lange des Fluſſes, betragen muͤſſe: und daher ruͤhrene d bündelt, eynungen der Autoren, welche von der Leitung der flieſſenden

ö e a, um die Abſchüßigkeit deſſelben darnach zu ſchaͤtzen. So geht es,0. N dan emißheit ſchwebet, an was man ſich eigentlich zu halten habe; undV ee Vun man nur der Augen noͤthig, um aus dieſem Irrthume geriſſen zu

i ages man das Waſſer, in der ganzen Breite des Abſchnittes eines hori-

9 Nai,„laufen laßt: ſieht man da nicht, daß es natuͤrlicher Weiſe gegen

ate b wenn dies durch nichts aufgehalten wird? und dieſes kann nicht anders

her de die Oberflache des Waſſers ein wenig hoͤher ſteht, als die Oberflaͤche

en gauche Fluſſes, wohin es kommen soll: ſo machet dieſer Unterſchied der

deten inen Unterſchied in der Hoͤhe der Columnen, deren Grundflaͤchen

8 tal⸗Plane liegen: die W treiben ſodann die niedrigſten sch8 A 2 i

VVTVVVVTAVAVAVVVTTTTTTTTct, welchen man ſich in den Gedanken vorſtellet. Der Ueberſetzer.

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Es iſt irrig, wennman glaubet, alshaͤtten die Flüͤſſe kei-ne andere Geſchwin-digkeit, als wegender Abſchuͤßigkeit ih-res Schlauches:denn die Wirkungs-kraft des Waſſers iſtzureichend, ipnen ei-ne Geſchwindigteitzu geben. 5