haͤngig wird, ſo fließt ſie mit einer Geſchwindigkeit, die ſich nach del
Grundſaͤtze, wel⸗ 984. Aus allem, was jetzo geſaget worden, laͤßt ſich ſchließen:„che aus„den vor unmittelbare Urſachen der Geſchwindigkeit der Flaſſe giebt; erſtlich 5 des
nehmſten Artikelndieſes Abſchnitteshergeleitet werden.
bältniß der größten Kraft; ſo daß, wenn die Beſchleunigung die 1n
5 ſen Geſchwindigkeit beurtheilen darf, weil der Abhang zwi eit bekannt 0
Stellen, wo die wenigſte Breite iſt, das Waſſer die groͤßte Ggleich der Boden wenig Abhang hat. Es erhellet ſolches e 18
der Boden des Schlauches nicht veraͤndert wird.
Schhelligkeit als an weiteren Stellen haben.
4 Waſſer⸗Baukunſt. Viertes Buch. Erſtes Kante 8ſich her; und weil die Oberflache des Waſſers, nach der ganzen Laͤnge 1055 0wol, sh
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ſie geſetzt iſt, richtet, und zwar relativiſch mit dem Ueberfluſſe der Out daftWaſſer koͤmmt; und wofern dieſe Quelle, wie ich voraus ſetze, unerſch nicht hiſt unter dieſem Canale und einem Fluſſe kein Unterſchied. Es iſt alſo abe/%terdings nothwendig, daß der Boden ſeines Schlauches einen Abhal che dea cc.der Fluß fließen ſoll: gnug, wenn, am Urſprunge deſſelben, die Ober edſen 0% 5ſers ordentlich hoͤher liegt, als die Oberflache des Ortes, wo es zu ige„wird: Je betraͤchtlicher alsdann die Maſſa, welche uͤber denſelben hortzonteh e ſifließen ſoll, ſeyn wird, deſto groͤßer wird deſſen Geſchwindigkeit ſeyn/lich von der Hoͤhe des Waſſers abhangt. 0ö
ihres Schlauches; und zweytens, die lebendige Hoͤhe des Waſſers/ d. 4, eigen/tes, von deſſen Oberflache an, bis an den 95 Theil, wich den 4
Hinderniſſen uͤberlegene Geſchwindigkeit behaͤlt. 1 0he enten 1*
7 15 e„ 8 5 5 5„ 12) Daß dieſe bepden Urſachen nicht mit einander wirken, ſondgee l erfWaſſers uͤbertrifft, die Geſchwindigkeit nicht der zweyten, ſonderzugeſchrieben werden muß; und ſo auch im Gegentheile. 51 13.) Daß in einem Abſchnitte beyde Urſachen zugleich Statt fin 1 1%daß ein Theil ſeine Geſchwindigkeit von der Hoͤhe 588 Wa„ und de 4 0
der Abſchüßigkeit des Schlauches bekoͤmmt. 1 win e
4.) Daß in Fluͤſſen, welche nur wenige Abſchüͤßigkeit haben 15 bag nkeit faſt alemal von der lebendigen Hoͤhe des Waſſers herkoͤmmt; Waſſers 10denen, die einen ſtarken Fall haben, dieſer mehr, als die Hoͤhe dechecht 90geben kann, daß es ſchnell wird, wie ſolches bey den Gießbaͤchen geſch 1 fe 0bg
5.) Daß man den Abhang des Schlauches eines Fluſſes nich egen 10 pg 00
ſtark iſt, anſtatt daß er in Ebenen nur ſchwach iſt. Ueberdleß chi, 10erheit dem/ dGeſchwindigkeit eines Fluſſes nach Proportion ſeines Anwachſens unim ö5 4. 06.) Daß ein Fluß, welcher uͤberall eine gleichgroße duc 0 40 0ſeine Geſchwindigkeiten nothwendig nach gegenſeitigen Verhaͤltnt ſten SteAbſchnitte hat: welches Urſache iſt, daß die Flüͤſſe an den eng 0
0 viel7.) Daß Fluͤſſe, welche keinen merklichen Abhang haben.
ſeyn werden, je größer die lebendige Hoͤhe des Waſſers ſeyn wird: 5 auth 10
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8.) Endlich, daß man, beym Meſſen des flieſſenden 5 eie J 10muß, daß die ganze Geſchwindigkeit desjenigen Waſſers, Obaſchnitte enthalten iſt, bloß von der Hoͤhe des Waſſers, unſigkeit abhangen: dieſes laͤßt ſich thun, wenn man ſich dere,
liegenden Abzuͤge bedienet, damit es genoͤthiget werde, wagerec) vi
innere Geſchwindigkeit, bis, wo es beſtaͤndig erhaben bleiben an ſeine.
damit man die Berechnung deſſelben anſtellen koͤnne, indem.ſchwindigkeit mit dem, was der Abzug haͤlt, multipliciret; w
tikel des erſten Theiles gezeiget habe.
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