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Zweyter Theil. Die Kunst, das Gewässer des Meeres und der Flüsse zum Vortheil der Vertheidigung der Festungen, des Handels und des Ackerbaues anzuwenden.
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N Vom Bau der Eindaͤmmungen von Faſchinen. 29ech Amr zum andern, und giebt ihr eine gute Dicke, auch tuͤchtige Verbin-Uien 10, mit dem Lande; und nachdem dieſe Eindaͤmmung fertig iſt ſo fuͤllet19 55 Raum mit Erde oder mit Kies⸗ Sande aus. In ſolchem Falle legetEindsas Hintertheil der Einzaͤunungen Faſchinen in die Quere, oder man legetnung doppelte Faſchinen mit den Koͤpfen vorwaͤrts. a

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a. Wenn eine Eindämmung, durch hohes Waſſer am Fuße ausgewaschen Wie die Eindaͤm;ie he ſich ſenket, ſo daß ihre oberſte Flaͤche nicht mehr horizontal nach der Lange mungen, welche

1135 190 Al zu ſehen iſt, welches zuweilen auch um deßwillen, weil das Werk 9 85 e

Anger guch Alters halber geſchieht,) ſo machet man, um ſie auszubeſſern, halbe der g. 119 0 8ing n 9 0 G, H, uber die alten I, K, B,&c. um die darauf befindliche Un⸗ ſind, ausgebeſſert

alen Eimzbeſſern; und dieſe halben Einzaͤunungen uͤberdecket man hernach mit all⸗ werden.

I date zaͤunungen D, E, welche man in der ganzen Lange der Eindaͤmmung anle-

0 g 00 in Acht zu nehmen, daß man zuerſt das Vordertheil beſchwere: denn

hüce 1 Hintertheile damit anfienge, ſo wuͤrde die Laſt die Eindaͤmmung vor-

* en und ſie vom Ufer abreiſſen. f

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a 0 Nachdem ich von dem Baue der Eindaͤmmungen gehandelt habe, muß ich Bau der Verzaͤu-en. ohn den Verzaͤunungen, welche als kleine Eindaͤmmungen anzuſchen ſind, e enalfi, Man machet dergleichen gemeiniglich an den Ufern eines Waſſers, welches„an, end man bauet ſie aus ahnlichen Einzaunungen, wie die großen Eindaͤm⸗ baltens dies zu er-lern, heißt, aus einer Reihe Faſchinen, deren dickes Ende heraus liegt, mit0 geh iltenem Kopfe an der Außen⸗Seite, nach den gehoͤrigen Linien„ welche feſt00, aeg det„hernach eingezaͤunet, und mit Erde oder Kies⸗Sande uͤberſchüͤttet

ind e fo wie bereits geſaget worden. Dieſe Arbeit wird mit Einzuͤgen wieder-1 oder 2 Fuß hoͤher, als das hoͤchſte Waſſer ſteht, gemachet. a N

0 il N100 che Derszanungen wohl zu machen, erkieſe man dazu die Zeit, wann das Waſ-al undtaſten iſt, und mache, wenn es ſich thun laßt, die erſte Einzaͤunung im Tro-10 we einen 2 Fuß tiefen Graben zum Grunde, ſo lang als die Verzaͤunung wer-len 10 er Graben hinten abſchuͤßig ſeyn muß; und an der Außen⸗Seite lege man. ungen er durch. Die uͤbrigen Einzaͤunungen machet man wie an den großen Ein-n mit 0 und man giebt ihnen an beyden Enden, auch laͤngſt am Ufer hin, Verbin-1 tablet Erdboden. Wenn 3 oder 4 Fuß tiefes Waſſer ſtehen bleibt, welcheseiche en kann, ſo machet man eine kleine Gründung wie zu den Eindaͤmmun-9 0 Di er bey weitem nicht ſo dick iſt; und das Uebrige wird auf gleiche Weiſe be-than beeſeleinen Krümmen muß man meiden, und immer, ſo viel moglich, in ge-0 ſcn al iben, damit das Waſſer weniger dawider ausrichten kann, ſonderlich wennfile ſtießt: am beſten thut man, wenn man die Kruͤmmen, wofern ſolches ohneGich geſchehen kann, ganzlich abſchneidet, damit der Schlauch des Fluſſes, ſbden, gerade wird. Ich halte auch für dienlich, daß man ſolche Verzaͤunungen,e Sande d der Waſſerſtrohm anſchlaͤgt, mit großen Steinen, oder mit grobemee ein 0 belege, und daß man von dar an, bis zur Mitte des Schlauches, dem0 enig Abſchuͤßigkeit gebe. 2 i a

Kan i a* Ohr och eine andere Art von Verzaͤunungen, welche aber bey weitem nicht ſo0 wie aug mich alſo dabey aufzuhalten, ſage ich nur, daß ſie in nichts anderm be-ö der 34. Figur zu ſehen, als daß man laͤngſt auf die Böſchung BD eines0 0„Faſchinen leget, welche mit etlichen Reihen Zaͤunen Cb befeſtiget werden.9aeö e

i köln Ueberſchlag der Koſten einer Eindaͤmmung zu machen, muß man wiſ' Schatzung der Ma-fat del 3 v Cubie⸗Toiſe ohngefaͤhr funffig Faſchinen, fünf und ſtebenzig Pfaͤhle, terialten, welche zuN, gunruthen„und 22 Cubic-⸗Fuß Kies⸗Sand erfordert werden. Man 955 a Toiſe5 alter um beſſerer Richtigkeit willen, die Eindaͤmmungen nach Einzaͤunungen on f 95 ehrte;a Ah dami icht die Ber 5 Schwindgruden, Ueberſtro wie ſie oben beſchrie-let, Kufung i nicht die Berechnung durch Schwindg„ Ueberſtroͤhmungen ben worden, erfor-bis das 5 des Sandes verworren werde, wenn man mit dem Ausklaftern 1 1 naerk fertig iſt, wenn anders nicht alles ſich ſchon geſetzet hat. ge 1machen iſt.

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gg0 8 zu ſagen uͤbrig iſt, betrifft einige Zufaͤlle unter waͤhrendem Baue,

0 el ſe j e Schwierigkeit machen koͤnnten„wenn man nicht wuͤßte, durch was

ſöhegſen 10 e ſind, und wie man ihnen, wenn ſie wirklich entſtandenkg 2 ä.„ l

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we N 5an Cheils, Zehnte Ausgabe. H Wenn