8 e 8 f 5.5 Fuß buch 1 leiden, je hoͤher der Waſſerfall Z iſt: ſo muß ich anmerken, daß ſad einem 10 ſieſ-
muß man etlich
en eee d ch nicht, ſo wie ein dergl chen S FNegen. Vortheil, wel⸗ fen, oder auch nicht, ie ein dergleichen Schleußenfall au neuge/ ell dirigi-dez an elta fange diesen 10. Buches abgebildet ite und dann gehen di Fahr Wee
treffen.
Tafel XXXIX.Fig. 35.
Alſo pfleget man auch aus Sparſamkeit die Ballins eines Sc chleußen 1 muß
32 Waſſer⸗Baukunſt. Viertes Buch. Drittes Capt her
Wenn man nun ein Fahrzeug aus dem niedrigen Theile des Fuſſensen; 0 hac.gehen laſſen will: ſo fuͤhret man es in das Ballin zwiſchen beyden Sch rgelaſſen ſpberſchließt man das Thor der Schleuße M, deſſen Schutzbreter N. niede mee
Sogleich hernach oͤffnet der Schleußenwaͤrter das oberſte Schutzbret Bohem Aberdurch die Thuͤrlein dringende Waſſer das Baſſin ſo hoch 15 das Waſſe f Fahl 50
ſteht, anfüͤlle. Weil nun ſolches nicht geſchehen kann, ohne daß da hinaulden Waſſer⸗fall 2 gehe, ſo offnet 55 al das 1 Thor/ um gehen 5laſſen. Iſt nun ſogleich ein anderes Fahrzeug da, welches den Fluß 11 nn verſchn fſo bedienet es ſich der Gelegenheit, und laͤuft in das Ballin ein: als 5 unter 10 75man das oberſte Thor und deſſen Schutzbreter, und zieht dagegen 5 in den fte 5auf, ſo daß das Fahrzeug, nachdem das unterſte Thor geöffnet wol 15 den F 1Fluß geht. Dieß alles thut man von neuem, ſo oft als ein Fahrzeug at
oder abwaͤrts gehen will, wenn naͤmlich nur eins im Baſſin Manche 5 elliche de
wird weiter unten ſehen, daß, wenn man das Baſſin geraumer m irfen;
zeuge zugleich durchgehen koͤnnen, ohne daſſelbe breiter machen zu gaben Fluſſ
Breite wird jederzeit nach den ſtaͤrkſten Fahrzeugen, welche auf eme
Canale gehen, eingerichtet. 1 al nichro bie.
. e s 70 f um über 11040. Weil die unterſten Thore von dem aufzuhaltendem Waſſe, enn er ub hen
bis 13 Fuß hoch iſt, man denſelben in etliche andere abtheilet, u an einand, An-
Theile ſein beſonderes Balſin giebt, welche, wie Caſcaden, entweder Vignette im 4c
zwey N
dem andern, durch, und die Schleußen werden dabey auf die vori e, man, dasret. Man ſieht alſo, daß, wenn der Fall des Waſſers 17 Fuß e wenn de
Baſſins anlegen koͤnnte, deren Hoͤhe bey jeglichem von 33 Fuß ware g Zoll-
0 5 ö 0 8 annte-Waſſer 26 Fuß fiele, ſo machete man drey Baffins, jegliches von 8 9 anlcgel ebe 1wohl man ihrer, zu Erſpahrung der Unkoſten, ebenfalls nur zb les ohne
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an einander ſtoßend, als zertrennt, zu machen, damit die fNoth vervielfaͤltiget werden: denn zu zweyen von einander abſteh ßenden 15 alasman vier Schleußen haben, anſtatt daß zu zweyen an einander u dreyen 5 daSchleußen noͤthig ſind; folglich brauchete man, im erſten Falle“ mals folge, fil,ſechs Schleußen; im andern Falle aber nur vier: woraus dann aber einander. 1man quf jegliche zwey Ballias eine Schleuße erſpahret, wenn ſie 4 feführlich
Ich übergehe jetzo, was den Bau derſelben anlanget, werde aber
handeln, wann ich von den Canaͤlen zur Schiffahrt reden werde. 0 der6 dienet man 111030. Nicht allein aber bey Waſſerfällen eines Fluſſes be wenig da-
i 1Schleußen, ſondern auch in Fluͤſſen, welche bey trockener Witterung cht pa ga
Man bedlenet ſich ſer haben, und daher nicht zu befahren ſeyn wuͤrden, wenn! tungel Ider Schleußen lune mit umgienge. Damit man alſo nicht mehreres Waſſer, als die 60 P, neben ha,00
gutem Vortheil, ei- zeugen noͤthig haben, verthue, ſo machet man zwey Balſins A Fe mit man f 10nen Fluß, der wenig 6 an 0
Waſſer hat, ſparſamzu nutzen, wann man
zwey Baſſins neben 5einander anleget, laſſen, ſo bauet man ein großes Baſſin, von welchem
der, das eine fuͤr kleine und das andere fuͤr große Fahrzeuge, at lagedes erſten, und bald des letzten bedienen kann, ſo. Abri eander darchgegen überfluͤßiges Waſſer, und man will etliche Fahrzeuge m ich darch dle l ö
erm
eins für große, das 8 Hl KK L M vorgeſtellet habe, mit einer Schleuße E= 1 05 mit m
andere für kleine brücke E mit doppelten Flügeln befindet, wie ſolches ander
Fahrzeuge.
„ Baſſis
„ zwehen melMan kann die 35 Sigur auch ſo betrachten, als beſtuͤnde len bey 2 once 1neben einander, und einen erſten Waſſerfall bey C, einen zwehbey K⸗ an Faß njeglichen mit ſeinen zugehoͤrigen Schleußen; den dritten endlie ihrzeug, n von obeſerfall des unterſten Theiles N des Fluſſes. Wann nun ein. das Baltedeg 80auf gehen will, ſo verſchließt man die Thore K und P. as Fahszelg piſchleßt 1
em Wo
ret werden ſoll.
her mit Waſſer angefullet werde: hernach fuͤhret man das! Thore
CD, und dann geht es auch in das Theil X, wenn man 1 mit d
die andere O aufthut, ſo lange bis das Waſſer in dieſem 5
obern Theile des Fluſſes in gleicher Hoͤhe ſteht. Woll1051.