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Von den Lanaͤlen in den neueren Zeiten. 13
N ade es nicht anders ſeyn konnte, als daß man in einer Weite von 50 Meilen Bergeene durch welche der Canal nothwendig gefuͤhrt werden mußte: ſo hat man die-ch e durchſchnitten„ausgenommen den Berg bey Malpas: denn weil dieſer ſehrt und aus Felſen beſteht: ſo befand man, daß es die wenigſten Unkoſten machenedge wenn man ihn nach Art eines Gewoͤlbes aushoͤhlete, und den Canal, in ei-lle ges bon hundert und zwanzig Toiſen durchfüͤhrete; woruͤber noch an der einen
eine Banquette, vier Fuß breit, fur die Leute welche die Schiffe ziehen, ange-
ih ande Man ſieht dieſes Werk als etwas bewundernswuͤrdiges, und als ein.
an, das der alten Roͤmer ihren beykoͤmmt.
eaſſers, Ha Toiſen; rinnen ſechs Fuß hoch; und die Bain bey Norouſe,0 haͤlt ro Toiſen; das Waſſer ſteht darin hoch; u
10 m Boden des Canals betraͤgt 5 Toiſen. Man machte an dem Vertheilungs⸗ unn bee chlir. ein großes achteckichtes Ballin, welches 200 Toiſen lang, 150 Toiſen breit Puncte dienete, an-N d ſteben Fuß hoch Waſſer in ſich hielt: es war rings herum mit Quaderſtei⸗ſtatt deſſen aber0 als beſest, und wurde das Baſſin bey Norouſe genannt. Es empfieng daſſelbe deu dees ae 5, w und verwahrte gleichſam das Waſſer aus dem Waſſerbehaͤlter bey St. Far⸗ beau 8e 1 welchem die Schleußen verſorget wurden. Weil aber dieſes Baſſin, nach 5Unit von 20 Jahren verſchloͤmmet war: ſo fand Herr de Vauban fur dienlich,
9 d die Fahrzeuge nicht mehr durchgehen ließe, indem ſie bey ſtuͤrmiſchem Wetter,
10 ener ſtarken Wellen, darinnen Gefahr liefen. Anſtatt alſo daſſelbe ausraͤumen
ö geht“ machte er lieber ein neues Stuͤck Canal, das an der Süd⸗ Seite des Canal
e und zwar von der Schleuße, du Nedecin genannt, an, bis an die bey
0 lalfand, welcher Raum eine ungleich groͤßere Quantitaͤt Waſſers enthaͤlt, alsbat in von Norouſe in ſich hielt, und welches jetziger Zeit zum Vertheilungs⸗Puncte10 cn Edlerdurch iſt die Schiffahrt geſchwinder geworden, weil die beyden SchleußenN ber nden des Ballin wegfielen, deren Durchfahrt einen ganz unnoͤthigen Zeitver-Aurſacheten immaßen die zuvor benannten auch ſchon vorhanden waren.
i ds. Vor dem Herrn Riquet beſtand die Haupt⸗ Schwierigkeit, um deren Veſchreizung des
nene Verbindung beyder Meere als ein ſehr mißliches Project angeſehen wurde, Vaſſerbehäälters bey0 N wie man Waſſers gnug an den Vertheilungs Punct bringen koͤnnte, um das Waſſe 1Ju o weiten Erſtreckung von 50 Meilen(lieues) eine ſtetswaͤhrende Schiffahrt Schwarzberge bezch holten, da doch theils durch die Schleußen- Thore, theils auch wegen des koͤmmt; und wie esee ens und des Ausduftens, vieles Waſſer abgeht: denn ſonſt fiel das ganze 1 bn beben ſich ſelbſt weg. Und eben hierinnen zeigte Herr Riquet ſeine erhabene Ein⸗ theilungs“ Punckewi er erreichte dieſen Zweck, ohne in einem ſo wichtigen Stuͤcke die mindeſte koͤmmt
b geheit brig zu laſſen, vermittelſt des Waſſerbehaͤlters dey St. Fariol, welcher
Wen f und praͤchtigſte Werk iſt, das jemals in den neueren Zeiten ausgefuhrt
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10 Waſſerbehoͤlter machte man in einem Thale, wo der Fluß Laudot durch-
ange chen zweyen Bergen, welche an der niedrigſten Seite durch einen 374 Toi-1130 2 nd ſtarken Damm verband, um das Waſſer in einem Raume von ohnge-ſnmen zer,(Arpens) und in einer Hoͤhe von 100 Fuß, wo es am tiefſten iſt,zu halten; welches eine Million Eubic⸗ Toiſen Waſſers beträgt. Die Zu-ass Gra ang deſſelben geſchieht vermittelſt eines ö ſtarke Meilen(*) langen Zulei-0 Waſſe ens der Berg⸗Graben(Rigole de la Montagne) genannt, weil ere(„aus verſchiedenen kleinen Fluͤſſen und Baͤchen, welche aus dem Schwarzie 9 ſengne Noire) kommen„ einnimmt, üuͤberdieß auch durch eine 60 Toiſendet wo ſerleitung unter dem Berge bey Eſcamaze, welcher zu dieſem Ende ausge-9 durchgeht..
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n 01 Waſſe n N Boden befindli„8 r d ehaͤlters ergießt ſich durch große am Boden efindliche kuͤp-0 abe,. en 8 15 Oberflaͤche des Waſſers; wohin mana 0 allerien, die unter dem Damme durchgehen, einen Zugang hat.5, Our fließt ſodann in den alten Schlauch des Fluſſes Laudot, welcher es bis0 uch Pont de Crouſſel genannt, unterhalb Revel, leitet; und von dar koͤmmtbe 9 Mils das Waſſer aus dem kleinen Fluſſe Sort, in den Plaͤne⸗Graben,Leillen lang iſt: dieſer leitet es bis in das Baſſin von Nerouſe; acedes 0 ſind in der Folge dieſes Werks allezeit Lieues zu verſtehen.
weyten Theils, Eilfte Ausgabe. D
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ee Die mittlere Breite dieſes Canals, naͤmlich in der Hoͤhe der Oberflaͤche Beſchreibung des