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Von den ſteinernen Bruͤcken. 211183. Nachdem eine Anzahl Grundpfaͤhle eingerammet ſind, kann man auch
anfangen, unterhalb dem Fluſſe dieſelben mit einer beſonders hierzu gemachten Saͤge
bun werden. Dieſe Arbeiter traͤten auf ein Geſtelle, das hin und her geruͤckt wer-
1 Geſtalt eines dreyeckichten Priſma(Fig. I. 7. 8. und 9.) abzuſaͤgen: an dieſe kann
an bis auf 28 Mann anſtellen, wiewohl ihrer, wie ich glaube, nicht ſo viele noͤthig
1 koͤnnte, und welches auf die„ uͤber dem niedrigen Waſſer liegenden, vorhin ge-achten Querbänder geſetzt wuͤrde. Mit dieſer Saͤge durchſchneldet man die Grund-Pfähle in allen Reihen, die Spundpfaͤhle und die Pfoſten derer uͤber dem Roſt an-gen Rahme nach einander, und dieſes alles voͤllig wagerecht, bis zur obern Flaͤ-
Auf welcherleyWeiſe die Grund-pfaͤhle unter demWaſſer abgeſaͤget
ſih des Roſtes: auf dieſer Flaͤche muß das Saͤgeblatt K,(Fig. 1.) welches ohnge-Ur 250 Pfund waͤgen wird, aufliegen und platt hin glitſchen: ſeine Breite 890 dudertheile kann ſieben Linien(vom Jolle), und am Hintertheile nur vier bis funf
en betragen.
In der Zeit, wann die Arbeiter beſchaͤfftigt ſind, die Saͤge in perpendieularer
a Gehn mit den Flanken des Pfeilers zu ziehen, immaßen ſie ſich an den Armen
an der Saͤge bey L anlegen,(kig. 2. und 8.) zieht man die beyden Enden der
(ige, parallel mit den gedachten Flanken, vermittelſt derer am Ende der Seile KWare angehaͤngten Gewichte, welche Seile um die vornen am Bezirk des Jimmer-
kes am Pfeiler eingeſetzten Scheiben gehen. Zur Erleichterung des Saͤgens zieheban die Koͤpfe derer Grundpfaͤhle, welche die Saͤge durchſchneidet, mit anderen Sei-dle man mit dem einen Ende daran bindet, und mit dem andern Ende an einen
ſelbeum, der vornen am Bezirk des gedachten Zimmerwerkes ſteht. Ehe man das
an. deim Roſte aufgebauete Zimmerwerk unten abſaͤget und wegnimmt, bezeichnetWel vermittelſt deſſelben, an den Kronhoͤlzern und an denen außen am Umfange desiu 155 befindlichen Querbaͤndern, den äußern Rand des Pfeilers, damit die Linien
* ußenſeite der erſten Schicht Quaderſteine darnach gezogen werden koͤnnen.
id 84. Nachdem die Grundpfähle in gleicher Höhe wagerecht abgeſaget ſind,100 dieses ſo 1 5 man den 05 unter das niedrigſte Waſſer zu legen für gut be⸗ ſen Roſt das Mauer-
eſtminſter gebraucht hat, auffähren, und das üdrige nach der gewoͤhnlichen9 e. e d Kaͤſten koͤnnte man aber auch thun was ich hier vorſchla-N ill, und welches einen ſehr tuͤchtigen Bau geben wurde. 8
Wie man auf die-
5 7 f en werk nach ordentli-höhe en hat, alsdann kann man das Mauerwerk, bis uͤber die gewoͤhnliche Waſſer⸗ den Schichten aul 6u aim Sommer, ohngefaͤhr mit ſolchen Kaͤſten, dergleichen man bey der Brucke führt.
f un Wenn der Roſt nur zwey Fuß tief unter dem niedrigſten Waſſer angeleget iſt, ſo
ö ſugem an vorausſetzen, daß er noch ohngefaͤhr vier Fuß unter dem gewoͤhnlichen nie-
her; i aſſer im Sommer ſtehen wird, denn dieſes ſchaͤtzet man um zwey Fuß hoͤ-
n dieſer Zeit kann man die erſte Schicht, von der ich jetzt reden will, ſetzen.
dem Am Umfange des Roſtes und auf die zwey erſten Reihen der Grundpfaͤhle, nach-
duſ
ſie wagerecht in gleicher Hoͤhe verglichen worden, ſetzet man einen hoͤlzernen Bo-
ben 68. 6.) in Stuͤcken von lo bis 12 Fuß lang, welche an den Fugen, wo ſie
5amme
blütthe Benſtoßen, an eiſerne Baͤnder, die unten in dieſen Boden eingelaſſen ſind, ge-u werden: die eiſernen Baͤnder ſind an ihrem Ende O(Eig. 6.) umgebogen, ſo
wah das vornen an den Spundpfaͤhlen liegende Zimmerſtück(Fig 4. und 5.)
de 7duale
id Die erſte Schicht am Umfange des Pfeilers, welche man auf diesen hölzernen101
u e be 5 Streckern(Fig. F.) und jedes aus drey oderger ase, get, beſteht aus Laufern und Streckern(Fig J s 0alecd⸗gloßen Stücken uͤber einander, welche wohl verbunden werden, ſo daß ſieNsbefaͤhr 4 Fuß in der Hoͤhe betragen, und ihre oberſte Flaͤche ein wenig hoͤher als
lentewöhnliche niedrige Waſſer liegen kann: die Verbindung dieſer Steine geſchieht
fun ell. eines eiſernen Rahmes l', welcher bald hier bald dort gebraucht werden
is 4.) Dieſe ſo verbundenen Steine werden auf einem oben daruber liegen-(ig 4) mit Moͤrtel durchgoſſen, ausgeſtopft und ausgefuget, undNindenabe an der Stelle, wo ſie feſt gelegt werden ſollen, nachdem man vorher eiſerne
ben und oben mit einem Ringe herumgeleget hat, damit man ſie hernach zuruck zie-an die Sen Moͤrtel preſſen kann. Noch beſſer aber wird ſich dieſes thun laſſen, wennUͤteibt keine mit hoͤlzernen Keilen, die man oben zwiſchen den eiſernen Rahm(Fig. 40
aufs ſtaͤrkſte zuſammenpreſſet.Soberten Theile, Zwolfte Ausgabe. 7 Diuſſ