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ö. dieſem Ro-
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20 Waſſer⸗Baukunſt. Viertes Buch. Zwoͤlſtes Capitel.
Umfang eines Ro⸗ x18 T. Das erſte und vornehmste Stück, welches zu dieſem Project erfotde
5 ſolchen Grun wird„ iſt eine Zuſammenfuͤgung von Holzwerke, in Geſtalt eines Roſtes A,(Fig..es.
herum das aufrecht ſtehende Holzwerk B,(Fig. 2.) an vier Stellen quer uͤber.28 Der Bau und die Zuſammenfuͤgung dieſes Werkes müſſen ſeiner Beſtimmung 1mäß ſeyn; und die Ecken eines jeden Stückes oben am Roſte werden ein wenig!geruͤndet. 8 25
Man ſetzet das ganze Werk ſchwimmend aufs Waſſer, und fuͤhrt es dahin; 10
der Brückpfeiler zu ſtehen kommen ſoll, in einen laͤnglicht viereckigen Bezirk der PC,(Fig. 1. und 2.) welche man ſchon vorher muß eingeſchlagen haben, naͤmlich 0
einem Abſtande nur von 10 bis 12 Fuß, der Laͤnge hin, und 9 Fuß weit von d
nien, welche die aͤußeren Seiten des Bruͤckpfeilers vorſtellen ſollen; und am 5 10
dieſes Bezirkes iſt eine zweyte Reihe kleiner Pfaͤhle D, zu Stuͤtzung eines Verſchges, welcher dem Stoße des Waſſerſtrohms widerſtehen und ihn abwenden ſoll.
Nachdem man dieſen Roſt voͤllig wagerecht und bis zu derjenigen Tiefe, wo 1unter dem niedrigſten Waſſer bleiben ſoll, eingeſenkt hat 1 ſo 0 5 1155 berntelſt der Riegelhoͤger X X(Fig. 1. und 2.) befeſtiget; und dieſe ſind theils an
darunter liegenden Baͤndern(Fig. 2.) welche ein wenig hoͤher als das niedrige 00am aͤußern Umfange liegen, theils auch an den Pfaͤhlen, die im Umfange des No,ſtehen, befeſtiget. Die Riegelſtuͤcken muͤſſen an jedem Quer⸗Rahmen des olige15 1 das uͤber den Roſt zu ſtehen koͤmmt, angeſetzt und mit Bolzen befeſt
erden.
am Umfange des Roſtes ſetzet man ein zweytes Band G H,(Fig. 2. und 4.) fig,auf die Geſtelle, durch deren Beyhuͤlfe die Pfähle 5 55 gleich- hoch 1geſäget werden ſollen, zu liegen kommen. Man treibt in die Felder am Umfangund in der Mitte des Roſtes etliche Pfaͤhle ein, um gedachtes Band deſto festenhalten; und man ſchlaͤgt, rings um den Umfang des Roſtes, in der allda angebratten doppelten Fuge ſtarke Spundpfaͤhle mit ſchiefen Spitzen ein.
Auf welcherlev 1182. Hernach ſchuͤttet man mit einer Art von Trichter M,(Fig 2. und 5.
Weiße die Fel derfeſte und wohl eingemachte Thon⸗Erde in die Felder des Roſtes, ſo lange bie ie mit Thon⸗Erde, Naum darunter wohl ausgefüllt iſt: man kann auch kleine Kieſelſteine, wie aftoder auch mit Moͤr⸗Weinbergen findet, oder kleine harte Bruchſteine darunter miſchen, damit dieſe etel und kleinen Kie⸗feſter wird: dadurch bekoͤmmt dann das Noſtwerk eine noch feſtere Lage, we 00ſelſteinen ausgefuͤl⸗ſchon ohnedieß hat, wie ſolches bereits beſchrieben worden.5„ef öbef
let werden.
Endlich treibet man noch in ein jegliches Feld des Roſtes, und allezeit ſchie an,von einer Ecke zur andern, einen Grundpfahl, ſo tief ihn die Ramme treiben eein; man kann auch dieſe Pfaͤhle yermittelſt eines aufgeſetzten langen Klotzes/ Hool,als ſie gehen, und faſt bis an den Roſt einrammen, denn dadurch wird dieErde vollends recht feſt, und alles, was unter dem Roſte noch etwa leer iſt et ban die ſtarken Spundpfaͤhle am Umfange ausgefüllet. Dieſe Thon⸗Erde dienediglich dazu, daß die Grundpfaͤhle feſt beyſammen halten, nicht aber, da brdarauf ruhen ſollte: denn dieſes muͤſſen die Grundpfaͤhle allein thun; auch icheder Roſt dieſen Vortheil, daß dieſelben oben mit den Köpfen nicht aus dekoͤnnen; wozu dann vollends die Laſt des Mauerwerkes koͤmmt, ſo daß dieſes aeStelle der Laͤnge⸗ und Querbalken und der gebohlten Boͤden vertritt. 5 f
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Man koͤnnte auch, anſtatt der Thon⸗ Erde, Moͤrtel von fuſchem Kah N
groben Kies⸗ Sande, mit untermiſchten kleinen Kieſelſteinen nehmen: dieſd n deſchuͤttete man mit den gedachten Trichtern in ein jegliches Feld; und nachde deiGrundpfaͤhle darinnen ſtuͤnden, ſo fienge man das Einrammen derſelben dbode“Mitte des Bruͤckpfeilers an, und endete es an den Spundpfaͤhlen, damit der erſtick, Nnicht allzu ſehr ins Enge getrieben würde. Hernach nimmt man die Zimmel edelwelche nür dienten um den Noſt vollig wagerecht und an ſeinem Orte zu erhalten achteweg, gleichwie auch die Querbaͤnder des Holzwerkes, das ebenfalls nur zum ge alt delGebrauche diente; und man kann ihn nur, vermittelſt oben und unten in ecoStreben, angeſetzter Trempel, nach der Maaße, wie man die Grundpfaͤhle s“
feſt halten. 11
aber nicht zu dem ſonſt gewoͤhnlichen Gebrauche. Auf dieſen Roſt ſetzet man un
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1 2 2 8 5 l bEin wenig über dem gedachten Bande, und an der innern Seite derſaben Pf 9
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