sten Einfluß. Wenn meistens das Heydenthumbloß aus Gebräuchen bestand, so gab hingegen dasChristenthum auch Unterweisungen. Durch dieVielgötterei) von jenem sah'n sich die Nationen ge-trennt; durch den Theismus von diesem wurden sieunter die Aufsicht eines gemeinschaftlichen Vatersim Himmel vereinigt. Daher allmahlig mehr ge-genseitiges Zutrauen, gleichförmiges Völkerrecht,ausgebreiteter Handel, c) — Die Bischöfe , diean die Stelle der Druyden traten, beförderten so-wol den Anbau des Landes als die Bildung desVolkes. Zu jenem Entzwxcke dienten damals dieRlöster , ;n diesem die Schulen. —
Jeder Bauer der sich bey der Abtey zu Muryniederließ, cl) bekam von dem Abten ein Haus,einen Pflug, einen Wagen mit vier Stieren, einSchwein, zwey Ferkel, einen Hahn, zwo Hennen,Hol;, Sichel, Axt, Beil, Samen zu Spelt, Ha-fer, Haus, Hirs, Bohnen, Erbsen, und Rüben.Dafür bezahlte er dem Kloster unveränderlich be-stimmte Zinsen an Vieh, Früchten und Leinwand,auch verpflichtete er sich zu persönlichen Frohn-dtensten.-Schon Carl der Grosse begünstig-
te zugleich mit dem geistlichen Weinberg der Kirchedie Weingärten zur leiblichen Erquickung der H.Vater. Noch lang indeß blieb die Vervollkomm-nung des Rebbaus zurück. Im Kloster St- Gallenwaren zwey Weinfässer, diesen Dorrath wollte derBischof lllrich von Constanz mit einem Fasse ver-mehren; allein der Wagen fiel um, das Faß in ein
c) S. Voltaires »lk. 6-„. V. Vl. Cd. r. .» S. Jo-
HLnircs Müllers Geschichten der Schwerer, V. I. s. -Z->