Band 
Erster Theil.
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zu jedem Vergleich an. Fruchtlos zerschlug sich die-ser. Nun besetzten sie im Jahr izzy. Laupen mit6oo. Mann. von Vater und Sohn, oder vonzween Srüdern behalt man den einen in Bern,den andern schickt man in die vlsayung. Einervon ihren edelsten Feinden war der Graf von Np-dau. Bey diesem stand damals als Edelknabe Ru-dolf vonErlach, der Sohn des Siegers am Don-nerbuhel, in Dienste. Als dcr Kneg losbrach, bater den Grafen um die Erlaubniß nach Hause zuziehen. Der Graf erwiederte: »Mir wüed' es zu» schwer seyn, Euch zu vergüten, was Ihr in» Dcrn zu verlieren habt. Geht also hin und thut„ für eure Mitbürger das beste l „ Würklich warder sogleich bey seiner Heimkunft zum Fcldhauptman-ne erwählt. Dem feindlichen Heere von mehr alsi8exx>. Mann hatte Bern nicht mehr als 5220.Streiter entgegen zn stellen. Darunter war einkleiner, aber beherzter Anzug aus den waldstädtenund von Solothurn. Mit Thränen wurden inBern die Hilfsbölker empfangen. Die vereinigteMacht zog eilends fort zum Entsatze; an der Spitzeder Lcutpriestcr Besclwind mit dem gcwezchelenRreuye. Erlach befestigte den Muth seiner Seuche,indem er ihnen sagte, in sechs Feld schlack) ten , de-nen er beygewohnt hatte, habe immer der kleinereHaufe über den grösser» gesiegt. — Einige Ober-sten vom feindlichen Heer wollten den ihrigen Frierdcnsvorschlagc belieben, sie wurden aber vom jun«.gen Adel als kleinmüthig verlacht. Dieser jungeAdel hatte den Lcutpricster Deselwind mit seinerMonstranz weggefischt; sogleich ließ man ihn.