Band 
Erster Theil.
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los und trieb Mit seinem Hciligchume ein gottlo-ses Gespött.

Auf Seite der Bcrncr und ihrer Bundesgenossenentstand ein Wettstreit; jede Parthey begehrte dieEhre des ersten, gefährlichsten Angriffs. Sofortdrängte sich das kleine Hcldenhcer, nach Empfangdes Heil. Sakraments, in Schlachtordnung. Inder Nähe des Feinds schleuderten sie über demsel-ben einen Hagel von Swinen, stürzten in seineMitte und verursachten eine blutige Niederlage,Einige von der Nachhut!) waren einem nahen Forstzugeeilet; nachwärts blieben sie ihr Lebtag mitSchande gebrandmarkl und hiessen Förster. Beydem Berichte, daß von hinten mehrere ausreisten,sagte von Erlach: »Desto besser! die Memmen» sollen nicht bey den Tapfern bleiben. Die Spreuer» sind aus dem Korne gestoben. » — Die Beutewar sehr groß. Die verlier nebst ihren Verbünde-ten hatten nicht viel über zo. Mann verlohren. Vondem vereinigten Adel waren bey 4500. Mann um-gekommen. Auf dem Cchlachtfelde warfen sich dieSieger auf die Rnie, um voll Andacht für denerhaltenen Sieg dem Himmel zu danken.

In dem folgenden Jahre i;o4. entstand ein neuerRrieg zwischen Lern und Freyhurg Endlichwurde zwey Jahre hernach zwischen beyden vcr-schwistcrten Städten ein dauerhafter Friede ge-schlossen.

Ein Zwist, der seither zwischen Bern und Unter-walden entstanden war, und dessen EntscheidunsBern den beyden andern Waldstädtcn überließ, gabAnlaß zur ewigen Verbindung der Berner mit der»