Band 
Erster Theil.
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Kayser verheissen, sie soll die eroberten Lander alsReicbolchm behalten. Endlich traf dieser Kantonmit Lucern, Schweig, Untcrwalden, Zug undGlaruo die Abrede zu gemeinschaftlicher Leute.Bern bekriegte mit Freyburg und Solothucn denHerzog besonders In wenig Tagen gelang letztemdie Eroberung des Argäu. Zürich aber und sei-ne Bundesgenossen hatten sich der Grafschaft Ba-den und der freyen Aemter bemächtigt. Ein be-trächtlicher Theil von diesen, Rnonau und Rcller-amt, fiel eigenthümlich an Zürich. Ein andrerTheil blieb denstuzernern, Surfte und Meyenberg.

Kayser Siegmund nahm Ryburg zu Handen desReichs , überließ aber hernach, mit Bewilligungdes Herzogs, diese Grafschaft um eine Geldsummeden Zürichern Noch im Jahr 1474. machte Oe-sterreich mit den Eydgenossen eine Richtung un-ter folgendem Bedingniß: „ Daß beyde Partheyen„ bey ihren Besitzungen bleiben. „ Eben dießward in der Erbvcreinigung vom Jahr 1477. undizn. bestätigt.

X.

Z ü ri ch er - Kri e st.

Gegen die Mitte des XVten Jahrhunderts.

Zugleich nit den Eroberungen wuchs der Erobc-rungsgeist und die Eifersucht unter den Kantons,der Graf ton Montsax hatte Bellen; an die III.Maldstädle verkauft. Diese Stadt ward ihnen vondem Herzrge zu Mayland wieder entrissen. Voll