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Wuth zogen sie über den Gotthard. ^ Im Jahr 1426.erfolgte ein Vergleich mit dem maylandischen Her-zoge ; er blieb im Besitze von Bellen;; an dieKriegeskosten aber mußte er den Kantons zoooo.Gulden bezahlen.
Gleichwie sich die Appenzeller gegen ihren Abten,so hatten sich die walliser gegen ihren Bischof unddessen Kastvogt empört. Dieser flüchtete sich zuseinen Mitbürgern nach Bern. Die Lerncr zogenzu seinen Gunsten bewaffnet nach Wallis. DieWalliser hingegen wurden von ihren Bundesgenos-sen, den Snzernern, Neuern und Unterwaldnernbeschützt. Nach vielen Verheerungen gelang es denübrigen Rantons einen Frieden zu stiften, der diewalliser grosse Geldsummen kostete.
Weit wichtiger war der einheimische Rrieg,durch den Hinscheid Friedrichs VI, des letztenGrafen von Toggcnburg, veranlaßt:
Mit Zürich hatte dieser Graf ein Land. undDurgrccht; auch schien es ihm nicht zuwider,nach seinem Absterben ein Stück seiner Ländereyenin zürchersche Hände fallen zu lassen. — Auf derandern Seite gab der Kanton Schwcitz vor, derGraf habe seinen Unterthanen, den Toggenbur-gern, noch vor seinem Tode die Errichtung einesLandrechtes mit Schwelt; bewilligt. Als die gräf.liche Wittwe sich vorzüglich gegen Zürich günstigerzeigte, wollte der Kanton Schwcitz sie nicht mehrals rechtmäßige Regent:» irgend einiger Loggen-bnrzischen Erbgüter erkennen. Gleich nach ihresGemahls Hinschied erncyerte die Gräfin das Arirg«recht mir Zürich, zog diese Stadt in Allem zu Ra-