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der herzoglichen Pferde am Silber Werth seyn. —Bey solcher Bescheidenheit und Armuth wagten sichdie Eydgenossen nicht gerne in einen Wettstreitmit dem gewaltigen, burgundischen Herzog. InGeheim wurden sie dazu von Ludwig XI. ermun-tert. Je furchtbarer für diesen der burgundischeVasall war, desto eifriger dacht' er unter Händeauf sein Verderben, i) Nicht nur machte er sich dengekränkten Stolz der Eydgenossen zu Nutze, auchgriff er zu dem Lieblingsmittcl seiner Staatskunst,zur Bestechung. In Lern waren die varkheymgetheilt. Adrian von Lubenberg stand seit lan-gem mit dem burgundischen Hofe in alter Bekannt-schaft Mit Peter Ristlcr und Fränklin ricth erzur pkeutralicät. Zum erstenmale wurden astefremden Rricgcsdienste bey Lebcnsstrafe verboten.Nicht Krieg, nur Sicherheit vor burgundischcm Ue-berdrang verlangten die Berner. — Nrclaus undWilhelm von Dießbach hingegen neigten sich auffranzösische Seite. Sehr wol war an dem Hofeder Erstrc gelitten; Letztrer, ein mnnterer Greis,gegen dessen Largikionen, populäres Ansseh'n, htn-reissende Rcdnerkünste der Ernst des Adrian vonBubenberg wenig ausrichtete. Durch die Ränkeder Dießbache ward dieser mit den alten, strengenGrundsätzen nach seinem Edelsitze verwiesen. Ganzwaren itzo Bern und auch die übrigen Rantons von
l) Karl schien sich den Wcltbczwinger Alexander zmn Vor-bilde gewählt zu haben. Auch schmeichelte ihm eine fran-zösische Ucbcrseßung des O.. Curlius, die ihm von Vas-gncs de Lucena im Jahr 1468. zugeeignet worden. DieHandschrift liegt auf der Genferbidliolhcck»