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längst die Heiligthümer und das wehrlose Geschlecht-er Priester und Weiber im Sundgäu mißhandelt;als unerhörte Rätzer wurden sie hernach zu Baselzum Feuer verurtheilt. — Auf dem Schlachtfeldsselbst hatte sich der gemeine Mann so lange bey demerbeuteten Burgunderweine verweilt, daß dieHauptlcutc endlich den Boden in den Tonnendurchstoßen liessen. Solcher Unfug gab den Kan-tons Gelegenheit zur Erneuerung ihrer Ordnun-gen wegen der Beute.
Dom Anfang bis in die Mitte des Jahres 1475.streiften vcrschicdne Haufen der Eydgenossen überBasel und durch das Sundgäu, über Neubnrgund Granson in Burgund. Die meisten Schloß,ser dicsseit des Jura wurden erobert. Bey allenBelagerungen liessen sich die Truppen von demScharfrichter begleite». Mehr als einmal, wenndieser bey den Schlachtopfern eines barbarischenRriegsrechtes zu langsam zu Werk gieng oder sonstetwas verfehlte, wurde er selbst auf der Stellein Stücke gehauen. I) Wegen hartnackigten Wider-standes ward, nach Eroberung der Festung, einTheil der Besatzung in Orbe lebendig über die Zin-nen der Bollwerker geworfen. Die Annehmungder Kriegsgefangnen war sogar den Ordonanzenzuwider. Von Verpflegung verwundeter Feindewußte man wenig; die meisten eroberten Platzewurden, zur Ersparung der Besatzungsunkosten,geschleift und nur die wichtigsten Granzörter be-wahrt. Der zweyte, der unter den Eydgenossen
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