Band 
Erster Theil.
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mit Zuzuge der Berner. Oesscntlich schien dieverwitwete Herzogin von Gavoi, eine Schwesterdes Königes in Frankreich, auf Vermittlung be-dacht: m Geheim war sie dem burgunduchen Her-zoge gewogen. Ihre Schlangenlist gieng so weit,daß sie in dem Schosse der Eydgenosscn innereUnruhen brütete. Auf Bern suchte sie die übri-gen Ran'ono eyfersüchtig zu machen. In burgun-dischem Namen versprach sie denselben die Abtre-tung von Rarls Anspruch auf die vorderösterrei-chischc pfandschaft. Weit entfernt waren die Kan-tons, sich in solchen Labyrinth zu verwickeln. Ebenso wenig ließ Lern sich von dem Schwager dieserschlauen Prinzcßin, drm Grafen von Romont, be-rücken. Zu gleicher Zeit als dieser sich unter denSchutz der Lerner zu flüchten schien, verletzte ergegen sie die heiligsten Rechte der Sicherheit. ImOctob. 1475. kündigten sie ihm den Krieg an.Beynahe ganz ohne Sturmzeug, mit dem blosse»Schwerdt in der Faust ward nun von den III.westhclvenschen Rantons der grössere Theil dcSWattlands erobert. Ihre Uncrbittlichkeit beymgeringsten Widerstände machte die feindlichen Be-satzungen zaghaft; zur Uebergabe waren sie destogeneigter, je weniger ihr eigner Beherrscher ihnenLiebe einzuflößen geschickt war. — Erst vor ssau-sanne trafen die Hilfsoölkcr der übrigen Rantorne auch ein. Vereinigt zogen sie auf Genf los.Diese Stadt hatte der genfcrsche Bischof, einBntder des Grafen von Nomont, gegen die Eid-genossen bewaffnet. Von denselben ward sie gleich-wol zur Erhaltung ihres Handels - Credits vcr-