Band 
Erster Theil.
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hatten sie sich wieder versammelt, als dieser wieein Engel Gottes mitten unter sie hmcintrat. Vorseinem ehrwürdigen Anblicke stehn alle von ihrenStillen auf; mit entblößtem Haupte sprach er:„ Liebe Herren, ich komme aus meiner Einöde undweiß nichts von menschlicher Weisheit; aber Gott„ hat mich geleitet. " — Zu den Stadien sagte er:„ Weg mit eurem Burgrccht; nur Unrath gebiehrt„ es!" — Zu den Land-Rantons: Ihr aberver-„ gcßt nicht empfangene Dienste und belohnt Frey-„ bürg und Solothurn damit, daß ihr sie in euer»„ eydgenößischen Bund aufnehmt. Es werden Zei-„ ten erfolgen , wo ihr euch der Befolgung mei-„ ncs Raths freuen werdet. — Noch hab ich mit» Dedaurcn vernommen, daß ihr, anstatt Gott„ für eure Siege zu danken, immer nur über die„ Ausbeute streitet. Theilt doch lieber in Zukunftherrschaftliche Eroberungen nach den Kantons ,„ und d.c bewegliche Deute nach der anwesenden„ Mannschaft. Ihr alle endlich vereinigt eure bis-„ herigen , absonderlichen Bündtnissc in ein ge-„ meinschaftliches Sand der Treu, der Ordnung„ und Liebe. Nichts mchrcrs Der Herr sey mit„ euch! —» Hierauf durchgängiger Beyfall undDank von Seite der erstaunten Gesandten. Wcni-nige Tage hernach erschien das Stanzerverkomm-niß nebst dem eidgenössischen Vundcsbriefe fürFrcrburg und Solothurn.

In diesem Stanzerverkommniste wird der Ofaf-fenbricf vom Jahr iz/o. zur Behauptung des Lan-derfriedens und der weltlichen Gerichte, — darin-ne wird die Sempachcr.'RricgesordnunI vom