Band 
Erster Theil.
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tzer, daß sie ihm, auch ohne obrigkeitliche Bewilli-gung , in dem neapolitanischen Feldzuge folgeten.— Nicht ohne Gewalt der Waffen gelang es denLrrnern, daß sie einen vom Papste rechtmäßigerwälten Probst zu Münster im Saslergebiekeeinsetzen konnten. — zu Zürich wurde der Bürger-meister Ivaldmann in einem Aufruhr enthauptet.(Am Jahr 1488.) der Rath wurde weggcschaft undein neuer crwalt, der ebenfalls bald einem andernPlatz machen mußte. — Im Jahr 1490. hatten dieAppenzeller mit den St Gallcrn ein unterbau-tes Rlostcr des Abts zu Roschach zerstört; denUnfug bezahlten sie dem Abk mit einer grossenGeldbuße; den Eidgenossen, die diesem zu Hilfezogen, mußten sie an die Kriegskosten das Rhein-thal abtreten.

Noch rmmcr betrachtete man die Kantons alsStände des Reiches. Eine Reichskammer solltezwischen den unmittelbaren Reichsfrcyen und denReichslkädten die Prozesse entscheiden. Dieser Rain-mer wollten sich die Eydgenossen nicht unterwer-fen. — In Schwaben waren gegen den rauben-sehen Adel eine Menge Grafen, Bischöfe und Städ-te, zur allgemeinen Sichcrstcllung, in eine grosseVerbindung getreten; diese Verbindung nennte manden schwäbischen Bund oder den Bund von Gt.Georgen Schild. Kayser Maximilian war dasHaupt dkcses Bundes. Auch die Eydgenossenwurden dazu eingeladen; aus Besorgniß, sie könn-ten von Oesterreich verstrickt werden, verbaten siesich die Ehre des Beytritts. Erzürnt über den Ab-schlag , erklärte sie Maximilian I. als Aufrührer;