Band 
Erster Theil.
Seite
108
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gegen sie brachte er eben diese schwäbische Confö-deration selbst in Bewegung; er durfte sich schmei-cheln, wieder den Ruhm zu erobern, den seine Dor-altern, und erst noch Carl von Burgund in diesenGegenden verscherzt hatten. Seine Bestrebungendienten allein, die helvetische Tapferkeit in neuemGlänze zu zeigen. So ansehnlich und so heilsamfür die Sicherheit des deutschen Reiches der schwä-bische Bund war, so fand er nichts desto wenigerin Deutschland selbst mächtige Feinde, Z. B. anwürtenberg und Dayern. Hiezu kam noch, daßgerade zu dieser Zeit (im Jahr 1496.) auch dieRhätier oder Dündtner sich gegen die Tiranneyder Klöster und des Adels und gegen den UcberfallOesterreichs mit einigen Kantons vereinigt hatten.An den Gränzen ficngen die Schwaben und dieSchweiger an, einander zu necken; im Jahr 1499.drangen die Tiroler in dünsten ein; sogleich zo-gen die Esdgenossen einen bewaffneten Rreis vonlvorms dem Rhein nach bis über Vaiel hinunter.Aller Orten wurden die Ufer des Rheins mit Blutegefärbt. In Zeit von einem Jahre wurden achtSchlachten, z. D. zu Luzienstäg, auf der Malser-heide, im Bruderholze, zu Dornach u. s. w. gelie-fert. Ein einziges mal ausgenommen, behielten dieEvdgenoffen immer siegreich den Kampfplatz.Fonlana, Heinrich Wolleb, wala thaten Wun-der der Tapferkeit. — Einmal waren fünfhundertkayserliche Söldner aus dem Jnnthal bis nachSchling, im Gotteshausbunde, eingedrungen, r)Die meisten Leute im Dorfe hatten eine Leiche zurr) S. Sprecher, s. ny.