Band 
Erster Theil.
Seite
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des bellenzer-Zuges theils im Felde gegen daszürchersche Kriegspannier überhaupt , theils voreinigen Jahren in einem Gasthofe zu Goiothurngegen Waldmann besonders ausgestossen hatte. So-bald zu Luccrn Theilings Arresiirung in Zürich rucht-bar geworden, schickte der Lucerner Ranton , imBegleite der Dlutsfreunde des gefangenen, eineGesandtschaft nach Zürich. Diese drang auf dieAuslieferung des Theilings, unter Versprechung,daß sein Dcrgehn zu Lucern sollte untersucht undnach Beschaffenheit der Sache abgestraft werden.Ohne Hoffnung kehrten die Lucerner nach Hause;ein Paar Tage hernach ward Thelling, auf Aussagezweyer Zeugen und auf sein eignes peinliches Ver-hör hin zum Tode verurtheilt.

Von Verletzung der Sicherheit noch aus frü-hern Zeiten folgendes Beyspiel, und zwar mit deneignen Worten des Felir Malleolus: « Plötzlich,schreibt er in seinem Paßionale, „ ward ich vonx dem Probste zu Zürich nach Kostnitz zu dem Bi-x schof gcscndt. Es war Sonnabends den 18. Jen-„ ner i4gy. Unweit der Stadt bey Basserstorf„ stieß mir ein unbekannter Mann auf; in dem ho-„ len Wege bey Schwamcndingen lief er mir mit„ einer lombardischen Lanze den Weg vor: Nun» sollt du mir büssen, schrie er, daß du die jün-„ gern Dohmherren in Zürich vielfältig beschimpft„ hast; drum mach dich fertig zu sterben. Eine„ halbe Stunde lang hielt ich mit liebkosenden„ Worten den Mann auf und that ihm grosse Ver-„ sprcckungen. Inzwischen nahten sich rechter Hand» über den Fußweg einige Bauren; mit lautem