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schändlichste Unwissenheit. Nur noch wenige Bey-spiele aus den vaterländischen Archiven: — Beyder Anzeige der Leutpriesterwal schrieb das Colle-giatstift zu Zürich im Jahr izz;. an den Bischofzu Kostnitz: »Wir schicken das Decret durch die» Hand unsers Notarius, weil nicht alle in un-» serm Kapitel das Schreiben verstehn. „ Steigenwir naher zu den Zeiten der Glaubensverbesserunghinunter, so finden wir einen Leonard Drun, derauf folgende Prüfung hin zum Priester gewcyhtward: Lene legit, compeeemer exxonit L 8enten-tiat, computum ixnorat, male cantst — kist sll-miMo. Er war ein Zeitgcnoß des Malleolus.in den Werken dieses letzter« befindt sich ein Send-schreiben der H. Märtyrer Felix und Regula ausdem Himmel an die Chorherren in Zürich: „Bil>» lig wundern wir uns, heißt es, daß seit eini-» ger Zeit niemand aus euerm Dohmstifte zu uns» in die Versammlung der Verklärten kömmt; um» hievon die Ursache zu erfahren, sandten wir den-- Himmelsmerkur, den schnellfüßigen Hazael, auf» Erde; mit Dcdauren vernehmen wir, daß die» neuern Chorherren ganz die Fußstapfen der Vor-» gänger verlassen. » Hierauf eine Apostrophe ge-gen Müßiggang, Ueppigkeit und Unwissenheit derGeistlichen. — So weit gieng die Blindheit, daßman nicht nur für wahr annahm, die Glocke»gehn nach Nom, um sich daselbst tauffen zu lassen,sondern daß auch, nach dem Berichte des Rüchat,Heuschrecken und andre Insecren im Namen Gott
?) Hottingcrö HIetk. kill. kelv. s. 176. >md UillLccI. r. III.