Band 
Erster Theil.
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mal Begünstigung der Landwirthschaft und derHandelsgewerbe darf man in diesem tumultuarischcnZeitalter erwarten. — Freylich wurde im Jahr1420. die Verpflanzung des Seidenhandwerkesausser die Mauren von Zürich durch strenge Gesetzeverboten; freylich hatte man im Jahr 1411. 2) dieösterreichische Gewaltthätigkeiten gegen die züc-cherischen Raufleule keineswegs ungcrügt gelassen:nichts desto weniger beförderten die mayiändischenRriegc vorn Jahr 1410. bis 1426. den Verfall dervaterländischen Seidenmanufacturen. Die vür.ger in Zürich sahn sich genöthigt, ihre Zuflucht zuder Landwirthschaft und sonderheitlich zum Wein-bau zu nehmen, b) Nur wenige nährten die Spe-dition und Gchiffart. Nachdem Ends dieses Jahr-hunderts die Portugiesen den Venetianern denostindischen Handel entrissen hatten, so gieng fürdie Rantons auch die Durchfuhr verloren. DenVortheil dieser Durchfuhr wußte der Herzog vonMayland den Kantons wichtig zu mahlen, als sieihm im Jahr 1478. den Krieg ankündigten. „ Was„ Widerwillen, « schreibt er ihnen, »Gewalt und» Unrecht ist üwern Undertanen oder Kaufleuten» und üch ye von uns beschehen, dann villicht,» das wir üch ;e vil eigens Muthwillcns und mehr,x, als wir sollten, nachgelassen, nicht one unsern» und unsrer Undertanen merklichen Schaden,„ an Fuhr, Zohl und Geleit vertragen und gewil-„ ligt Hand u. s. w.„ c) Als der französische Lud-

s) S. Tschudis Chrenick, zum Jahr 1411. k>) S. Bey-

träge zu Lauffer 1 . III. s. ay. c) S. BullingerSEhren. IX. 4.

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