Band 
Erster Theil.
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130
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wig XI. die Messe» von Genf auf Lion ziehnwollte, grenz die Vorsorge der Eydgenossenin demVertrage vom Jahr 1475. einzig nur dahin, denSchwaben und Rheinländern freyen Durchgangin ihrem Gebiet zu verschaffen , damit Zoll undGeleit nicht möchten vermindert werden.

Im Jahr 1485. setzte Zürich den rheinischen Gul-den, der an inncrm Werthe sehr gefallen war, aus4. Pfunde, 4. Schillinge; dadurch wurde im Jahr1487. die zehnjährige Münz.Convention mildenVII. Kantons befördert. Der Gulden wurde aus2. Pfuude oder 42. Schillinge gesetzt. Ein MüttGctraydes galt gemeiniglich 2. Pfunde, zehn Schil-linge. — Waldmann besaß 24200. Gulden, undward für den reichsten Eydgenossen gehalten. —Wie wenig Begriffe man von dem ächten Handels-geiste gehabt habe, können unter andcrm die öffent-lichen Berathschlagungen vom Jahr >524. beweisen,da man zugleich mit dem Werthe der Münze»auch den preis aller Waaren zu bestimmen be-dacht war. 6)

Der einträglichste Handel bestand in dem Der-kaufe des Schweirzerblutes gegen fürstliche Be-soldung. Auch nur vom Jahr 1480. b«s 171;. hat-ten die Eydgcnossen für Frankreich 702220 Mannauf die Schlachtbanke geliefert, und dafür an öf-fentlichen sowol als an besondern Gehalten114686862z. Gulden empfangen. Ausserordentlichwurden durch diesen Menschenhandel der Land-bau verwahrloset, und Städte und Dörfer entvölr

4) S. Schinzen Geschichte der zürcherischea Haner!-schast, s. rzv.