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zwar mit zahlreichem, bewaffneten Gefolge. Umdieß zu verhindern, zogen die Zürcher den Brach-monat 1529. bey 500. Mann stark, zur Beschützungder freyen Aemter, nach Dremgartcn und in dasRloster Murt. Viertausend Mann waren fertig,diesem Vorhaufen zu folgen. Das Kloster Mureward erobert. Den 8. Brachmonat zogen noch 6ooandre Zürcher gen Rüti und in das Gaste!, inder Absicht, sich der Stadt Rappersweil zu be-mächtigen. Folgenden Tags zog ein anders Nriegs-pannier von Zürich nach dem Kloster Rappel.Bey diesem Pannier war Lonrad Schmied, derCommenthor zu Küßnach, zum Feldprediger geord-net. Den Zwingst wollte man nicht mitziehn las-sen, aus Besorgniß, daß er sich allzusehr bloß stel-len möchte; umsonst daß man ihn zurückhaltenwollte, er schwang sich auf ein Streitroß, mit bli-zcndcr Hclpart auf der Schulter, und zog im Be-gleite Meister Franz Zingks und andrer gelehrtenGeistlichen auch mit. Von dem Rriegeoheer schreibtBernhard weis als Augenzeuge dieser unruhigenSzenen: ».Drescs ist manchem Menschen ein groß„ Wunder, daß in einem solchen grossen Heer eine„ solche gehorsame Ordnung siebzehn ganzer Tage„ lang gehalten worden ist. Item kein gemeine« Dirn ist unter ihnen enthalten worden, denn ob„ eine kam, fertigte man sie sogleich tugendlichx> hinweg. Item man predigte alle Tag das gött.„ liche Wort lauter und klar. Meister Ulrich Zwing-„ li, Herr Commenthor von Küßnach , Meister„ Franz Zingk, Herr Abt von Kappe! und sonst« gute Predicantcn predigten allda. Item man
schwur