Band 
Erster Theil.
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Rede stellen, dann werde ich antworten , nicht dir.Fruchtlos aber hatten die Syndics von dem Bischöfeseine Auslieferung verlangt. Einige Tage hernachkam der Prevot wieder und trat mit einem Beicht-vater und Scharfrichter zum Berthelier in das Ge-fängniß zu L. Jsle, woselbst sich lein bewafnetcsGcfolg der Brücke bemächtigt hatte. Zu wieder-holten Malen forderte er den Gefangenen zum Re-den auf; bey standhafter Verweigerung der Antwortverurthcilte ihn der prevot als Rebellen zum To-de. Hierauf übergab er ihn dem Beichtvater, mitdem sich Berthelier nicht lang unterhielt. Alsdennführte ihn der Scharfrichter auf den Platz hinunter;hier that er ein kurzes Gebeth und schickte sich an,noch vor seinem Tode eine Rede an die anwesen-den Bürger zu halten. Um es zu hindern, riefder Prevot dem Scharfrichter: Er soll nicht längerzaudern! Berthelier siel auf die Knie; noch schrie er:O meine Genfer! Kaum hatte er die Worte vollen-det , so sprang sein Haupt von der Schulter. DerScharfrichter wältzte den Rumpf auf eine Karre,in Anwesenheit vieler Bürger, die bey ihrem eige-nen Elende spotteten. Die Redlichen im Landemußten stumm zuschn. Berthcliers Haupt wurdeauf einen Pfal festgenagelt. Einige Jahre hernach,da es die Genfer selbst nicht zu thun wagten, nah-men ihn durchreisende Frcyburgcr herunter undbegruben ihn in geweyhetem Boden.

Gegen die immer grösseren Bedrükungen von Sei-te fowol des Bischofs als des Herzogs von Savoisichte Genf von Zeit zu Zeit um Hilfe bey Bernund Frcyburg. Mit letztem Ranton hatte Genf